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Seit nun mehr als einem Monat lebe ich hier im Angels Home for Children in Marawila, Sri Lanka. Nach den ersten Tagen wusste ich, dass der fast dreimonatige Aufenthalt hier eine große und wertvolle Erfahrung für mich sein wird.

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Laura Grünheid hat in einem Kinderheim gearbeitet – „eine einzigartige Erfahrung“ für die 19-Jährige.

LEVERKUSEN Die 19-jährige Laura Grünheid ist vor wenigen Tagen aus Sri Lanka zurückgekehrt - noch voller Eindrücke.

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Münster - Alina Schroeter macht ein Praktikum – in Sri Lanka. Für drei Monate arbeitet die 21-Jährige dort mit Mädchen, die Hilfe gebrauchen, um ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Am Montag geht es los. Alinas kleine Schwester ist nicht begeistert. Von Erhard Kurlemann.

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Das Studium in Dortmund ist beendet, die Bachelorarbeit abgegeben. Die 23-jährige Lisa Lorch aus Enzkofen überbrückt die Zeit bis zur Ergebnisverkündung und dem Beginn eines Masterstudiengangs auf Sri Lanka.

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Die 30-jährige Höfnerin Lisa Mutschler besuchte für zwei Monate das Angels Home for Children in Sri Lanka und bereiste danach zwei Wochen privat das Land. Dabei durfte sie einige eindrückliche Erfahrungen mit in die Schweiz nehmen.

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Hanna Krenn verließ ihre Ybbstaler Heimat, um elternlosen Mädchen in Sri Lanka zu helfen.

Bereits vor fünf Uhr früh startet der Tag für Hanna in Marawila, Sri Lanka. Im "Angels Home for Children" einem Heim für vernachlässigte und elternlose Mädchen ist sie heute für das Wecken der Mädchen und für die Vorbereitung der Englischstunden zuständig. Später ist Küchendienst angesagt.

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Meiningen – Sri Lanka, ein Inselstaat im Indischen Ozean, der ebenso von Tourismus wie von Armut geprägt ist. Denn die Schere zwischen Arm und Reich in der Bevölkerung ist groß. Den Schutzbedürftigsten, Mädchen mit schwierigen Familienhintergründen, nehmen sich seit Jahren die Meiningerin Julia Fischer und Frank Lieneke aus Lengerich in Nordrhein-Westfalen, an. Sie haben den Verein Dry Lands Project ins Leben gerufen und in Marawila das Kinderheim „Angels Home for Children“ gegründet.

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Ein Projekt mit Herz

Am 17.11. erhält das Apfeldorf Besuch von einer Frau, die die vergangenen zehn Jahre voll in den Dienst an einer guten Sache gestellt hat. Gastgeberin ist Marion Bröcking, die selbst einige Zeit in dem Kinderheim auf Sri Lanka geholfen hat – und noch immer von dem Projekt beeindruckt ist.

VON HARALD KONOPATZKI

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Zehn Jahre lang lebte die 34-jährige Meiningerin Julia Fischer in Sri Lanka, wo sie gemeinsam mit ihrem Partner Frank Lieneke ein Kinderheim für Mädchen aufgebaut und geleitet hat.

Seit Juli lebt sie nun in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Hier möchte sie versuchen, mit ihrer Arbeit noch mehr Menschen zu erreichen und für das außergewöhnliche Projekt zu interessieren. So auch am 10. November in Meiningen, wo sie einen Informations- und Diskussionsabend in der Volkshochschule bestreitet. Wir sprachen mit der jungen Frau über ihr Leben und ihre weiteren Pläne.

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Wie sich eine Thüringerin seit zehn Jahren für Mädchen in Maravilla einsetzt. Von Erfurt aus will sie sich weiter engagieren

Erfurt. Nach zehn Jahren in Sri Lanka ist Julia Fischer nach Thüringen zurückgekehrt. Hinter ihr liegt eine aufregende Zeit, hat sie schließlich ein Kinderheim für Mädchen aufgebaut. Alles begann mit einem Praktikum in 2006, zwei Jahre nach dem Tsunami.

Seit 2005 existiert der Verein Dry Lands Project, der in Marawila / Sri Lanka das sogenannte „Angels Home for Children“ betreibt, ein Kinderheim ausschließlich für Mädchen.

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Das erfolgreiche Meininger 24-Stunden-Schwimmen stand Pate für eine ähnliche Veranstaltung, die am Wochenende erstmalig auf der Vier-Bahnen-Anlage der Multihalle ausgetragen wurde – das 24-Stunden-Kegeln.

Meiningen – Der Meininger Sommer hat seit dem Wochenende eine Attraktion mehr. Vom Freitag zum Samstag veranstaltete der Kegelverein SV 1970 Meiningen im Kegelsportzentrum an der Multihalle, Moritz-Seebeck-Allee 3, das erste 24-Stunden-Kegeln für einen guten Zweck.

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Erkelenz. Die 25-jährige Studentin Corinna Lenz aus Erkelenz kümmert sich zurzeit im "Dry Lands Projekt" in Sri Lanka um Mädchen aus armen Familien. Im "Angels Home" gehen die Mädchen zur Schule und bekommen eine Ausbildung.

Corinna Lenz wollte ihre Komfortzone verlassen, wollte, bevor ihr Studium des Bauingenieurwesens endet, einmal etwas anderes machen, wollte anderen Menschen helfen - die 25-jährige Erkelenzerin ging nach Sri Lanka, wo sie in einer Ausbildungsstätte für familienlose Mädchen arbeitet.

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Leverkusen - Vor einigen Tagen noch saß sie daheim im Garten. Schlebusch. Waldsiedlung. Die Freunde kamen. Der Grill wurde angeworfen. Feiern war angesagt. Heute befindet sich Hanna Thanscheidt über 8000 Kilometer weit entfernt. Nicht mehr im heimischen Garten, sondern im „Angels Home“ in Marawila.

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Ohne Spenden gäbe es das Kinderheim in Marawila nicht. Julia Fischer, die dort in Sri Lanka Kinder betreut, lud deshalb Sponsoren und Paten zur Dankeschön-Veranstaltung ein.

Meiningen – Die Bilder vom Tsunami am zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 gingen um die Welt. Über 230 000 Menschen wurden Opfer der Riesenwellen,...allein in Sri Lanka kamen zirka 36 000 Menschen ums Leben. Der Deutsche Frank Lieneke baute daraufhin in Marawila ein Kinderheim für obdachlose und verwaiste Mädchen auf. Seit fast zehn Jahren ist Julia Fischer aus Gerthausen an seiner Seite. Die Kommunikationspsychologin unterstützt den Verein „Dry Lands Project“,

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Schon oft berichteten wir über Julia Fischer aus Gerthausen und ihr Kinderheimprojekt in Sri Lanka. Nach wie vor ist die 32-jährige Kommunikationspsychologin vor Ort, um vernachlässigten Kindern eine Perspektive zu geben. Doch im Mai gab es für den in Deutschland registrierten Verein Dry Lands Project e.V. auf der Insel auch noch einen anderen Handlungsbedarf. 

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Ellen Bogorinsky hat als Praktikantin für drei Monate in einem Mädchenheim in Sri Lanka gearbeitet. Die jungen Mädchen des „Angels Home for children“ haben Praktikantin Ellen Bogorinsky schnell ins Herz geschlossen. 

Bad Münder/Sri Lanka. Es sei wie das Eintauchen in eine andere Welt, beschreibt Ellen Bogorinsky ihr Leben in Sri Lanka. 

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Auswandern - viele denken darüber nach, wenige tun es wirklich. In dieser Serie stellen wir Menschen vor, die ihren Traum wahrgemacht haben. Heute: Julia Fischer. Die Gerthäuserin zog es nach Marawila in Sri Lanka.

Wann und warum haben Sie den Entschluss gefasst auszuwandern?

Ich glaube, dass ich das erste Mal im Februar 2008 wirklich darüber nachgedacht habe, obwohl ich da schon sechs Monate in Sri Lanka gelebt habe. Anfangs sollte es eine befristete Auszeit nach dem Studium sein, um Erfahrungen zu sammeln und etwas von der Welt zu sehen.