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Der Grund, warum ich hier bin

Wie das Leben manchmal so spielt. Wie das Leben manchmal so spielt.
Darf ich vorstellen: Sodi, der Grund, warum ich hier bin

Manchmal geschehen im Leben verrückte Dinge und witzige Zufälle. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen, ist verknüpft und verstrickt ineinander. So ist auch der Grund, warum ich hier im Angels Home gelandet bin, eine Aneinanderreihung von Kausalitäten. Der Ausgangspunkt des Ganzen ist ein Mädchen hier im Heim namens Sodi. Aber fangen wir ganz von vorne an.

Nach meinem FSJ in Hamburg wollte ich gerne ins Ausland und dort an einem sozialen Projekt teilnehmen. Wie die meisten wahrscheinlich wissen, ist das Angebot an Freiwilligen-Arbeit im Ausland extrem groß und vielfältig. Ich konnte mich daher gar nicht so recht entscheiden und wusste irgendwann nicht mehr, was ich eigentlich will. Eines Tages kam dann meine Mutter zu mir und meinte, es gäbe einen Vortrag über ein Kinderheim in Sri Lanka in der Firma, in der sie tätig ist. Dieses Kinderheim ist der Ort, wo ich mich jetzt gerade befinde: Das Angels Home. Der Vortrag wurde von Julia gehalten, die jetzt nebenan im Büro sitzt. Ich hörte mir also diesen Vortrag an und war begeistert. "Dort will ich hin.", dachte ich mir und kurze Zeit später war die Bewerbung abgeschickt. Soweit so gut. Doch was hat das Ganze nun mit Sodi zu tun?

Sodi gehört zu den ältesten Mädchen im Angels Home

Sodi ist mittlerweile seit ca. acht Jahren im Angels Home und wie alle anderen Kinder auch, hat sie Pateneltern in Deutschland. Ihre heißen Guido und Heike. Eigentlich kenne ich ihre Pateneltern gar nicht und doch spielen sie eine zentrale Rolle auf meinem Weg ins Angels Home. Sie sind nämlich dafür verantwortlich, dass der Vortrag überhaupt stattgefunden hat, da sie in der gleichen Firma arbeiten wie meine Mutter und den Vortrag organisiert haben. Wer weiß, ob ich ohne die beiden überhaupt auf das Dry Lands Project aufmerksam geworden wäre. Wenn Sodi nicht wäre, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

So schließt sich der Kreis der Kausalitäten. Ein knappes Jahr später lache ich nun mit Sodi darüber und blicke darauf zurück, auf welche Weise Gegebenheiten und Zufälle mir meinen Weg leiten. 

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