‚Spicy‘ muss es sein

Eine Vielzahl von Gewürzen
Nadeesha würzt das Curry

Die singalesische Küche basiert zu einem wesentlichen Teil auf Gewürzen.

Auf dem täglichen Weg in beziehungsweise durch die Küche fällt mir immer wieder das Gewürzregal auf, das dort steht. Auf die Nachfrage, was das alles für Gewürze seien, hat mir unsere Beiköchin Deepani alle erklärt.

Neben dem für uns selbstverständlichen Pfeffer und Salz findet man gelbes Kurkumapulver, Kümmel, Currypulver und Chilipulver. Aber da nur Chilipulver nicht reicht, gibt es auch noch getrocknete Chiliflocken. Für uns eher unbekannte Gewürze sind das Senfpulver und Bockshornklee. Auch typisch für die Singalesische Küche sind Zimtstangen und Tamarinde. Neben diesen Gewürzen werden auch verschiedene Blätter, ähnlich den Lorbeerblättern, ins Essen gegeben. Auch Zwieblen, Ingwer und Knoblauch sind ein wichtiger Bestandteil! Diese werden oft zusammen mit Kokosraspeln in einem Mörser zu einer Art Gewürzpaste zerstampft. 

An Gewürzen wird nicht gespart

Was sich nicht im Gewürzregal befindet, aber eine sehr große Rolle spielt, ist definitv die frische Chili, die neben Chilipulver und Chiliflocken natürlich auch nicht fehlen darf. In so gut wie jedem Curry finden sich (nicht gerade wenige) frische Chilies wieder. Diese werden unter anderem sogar frittiert und einfach so gegessen. Die Schärfe des Essens ist auf jeden Fall etwas, an was sich der deutsche Gaumen wohl erst einmal gewöhnen muss. Und da hier mit der Hand gegessen wird, auch die Hände :D  


Liebe Grüße, 

Lisa 

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Soya Meat Curry aus dem Angels Home

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