Sie sind Heldinnen

Alltagsheldinnen im Angels Home Alltagsheldinnen im Angels Home
Judith.

Darf ich vorstellen: Die Alltagsheldinnen im Angels Home. Jeden Tag aufs neue bewältigen sie gemeinsam mit den Mädchen den Alltag. Für sie beginnt der Tag schon bevor die Mädchen aufgestanden sind und endet erst, wenn auch das letzte Mädchen ins Bett gegangen ist. Sie sind mehr als nur Erzieherinnen, sie sind Seelentröstern, eine Art Elternersatz und vor allem sind sie ganz liebenswerte Frauen.

Judith ist unsere head Matron und ist bereits am längsten im Angels Home. Schon seit 7 Jahren kommt sie jede Woche von 08.00 bis 17.00 Uhr ins Angels Home. Neben ihrer Rolle als Erzieherin kümmert sie sich außerdem um andere Angelegenheiten wie zum Beispiel Telefonate. Fast genau so lange dabei ist Sandamali. Sie ist bereits seit 6 Jahren Teil des Angel Homes. Zuerst war sie als Putzfrau angestellt doch mittlerweile ist sie eine der Erzieherinnen. Judith und Sandamali wohnen im Gegensatz zu den anderen Matrons nicht im Angels Home, sondern bei ihren Familien. Nimala gehört mit ihren drei Jahren die sie nun hier ist, auch schon fast zu den alten Hasen des Teams.  Seit ungefähr 2 Jahren bereichert Yasintha das Team. Sie ist die älteste im Team aber ist immer für einen Spaß zu haben. Sei es beim täglichen Waschen oder bei Aktivitäten die wir mit den Kindern unternhemen. Sherin ist seit ungefähr 9 Monaten im Angels Home. Ebenfalls relativ neu im Team ist  Anusha, die mittlerweile seit 4 Monaten hier ist. 


Yasintha.

Judith erzählte mir bei einem Gespräch, stellvertretend für die anderen Matrons, dass sie die Arbeit hier im Angels Home sehr mögen. Sie sehen sich nicht nur als Erzieherinnen, sondern veruchen ein Ersatz für die Eltern zu sein, die manche Kinder nicht haben. Sie versuchen immer ihr Bestes zu geben und den Mädchen zu helfen. Sie wollen, dass die Mädchen das Beste aus ihrer Zukunft machen. Sie sagte mir auch, dass es manchmal nicht so einfach ist. Es gibt Situationen in denen die Mädchen einfach nicht hören wollen, dann erheben sich auch schnell mal die Stimmen und es gibt lautstarke Diskussionen. Die Matrons können sich dann Sprüche wie: "Du bist nicht meine Mutter!", anhören. Judith erzählte mir, dass sie das manchmal sehr traurig macht und, dass sie sich wünschen würde, dass die Mädchen die Arbeit der Matrons mehr schätzen.

Ich persönlich weiß, was diese Frauen jeden Tag leisten und möchte mich hiermit einfach mal bei ihnen bedanken !!


Nimala.
Sandamali.
Anusha.
7
Klick, Klick. Sodi mit den vielen Talenten
Die Zukunftspläne der Mädchen

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