Angels Home April 2006


Samstag 01.04.06

Ankunft von Daniela und Holger im Angels Home. Es war nur ein kurzer Stop, denn am nächsten Morgen wollten die beiden weiter nach Anuradhapura. Sie wollten sich aber vorher noch kurz das Heim ansehen und ein paar Fotos machen. Kurz  zuvor hatten sie über eine andere Webseite von meinem Projekt erfahren  und wollten sich nun selber einen Eindruck davon machen. Sie erzählten mir,  dass sie in ihrer Firma ein Sparschwein hätten  und die Gelder gerne einem Projekt hier auf Sri Lanka zukommen lassen würden. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Und ich finde es klasse,  dass sie sich dann auch noch die Zeit nehmen und hier persönlich vorbeikommen. Sie übergaben mir,  schon in Rupie gewechselt , 100 Euro (12000 Rs) und meinten,  dass es nicht viel sei, sie würden "nur in einer kleinen Firma arbeiten" Ich erklärte ihnen,  was man mit 100 Euro hier alles machen kann  und dass es keine Rolle spielt,  wieviel jemand spendet.... ob es eine Geldspende, Sachspende, eine Verlinkung mit unsere Homepage, oder ob Ihr es euren Freunden erzählt. ....alles hilft uns, dass wir die Arbeit hier fortsetzen können. Und wir freuen uns über jede Hilfe, egal wie groß oder klein sie ist. Deswegen möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Euch und Euren Arbeitskollegen bedanken.

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Dienstag 04.04.06

Ein Bericht von Andrea aus Österreich, die gerade zu Besuch in Marawila ist.

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Nachdem ich vor etwas mehr als zwei Wochen spontan entschieden habe, nach 2004 ein zweites Mal nach Sri Lanka zu fliegen, war es letzten Samstag soweit: Um 10 Uhr Ortszeit landete meine LTU-Maschine am Flughafen in Colombo. Während des Fluges habe ich Jamie, einen sehr netten englischen Backpacker kennen gelernt, der 3,5 Wochen in Sri Lanka bleibt. Da er weder etwas gebucht noch wirklich etwas vor hatte, habe ich ihn gleich „mitgenommen“.

Als wir  mit 1,5 Stunden Verspätung in der Ankunftshalle ankam warteten Frank und Rukmal bereits ein ganzes Weilchen, doch ihr einziger Kommentar zu meiner Verspätung war: That’s Sri Lanka, no Problem!

Etwa eine halbe Stunde später erreichten wir mein ehemaliges zu Hause: Nach zwei Jahren in der trauten Heimat flitzten wir mit unserem klimatisierten Van durch Marawila und zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass sich in zwei Jahren so gut wie gar nichts verändert hatte. Alles war an seinem „gewohnten“ Platz und was noch erstaunlicher war: Die immer freundlichen Sri Lankis erkannten mich fast alle wieder; kein Wunder, immerhin war ich fast ein halbes Jahr auf der Insel.

In Franks Haus angekommen gönnten wir uns zu aller erst eine kalte Dusche, ehe wir uns wieder auf den Weg machten um das Waisenhaus, das Frank eigenständig und ganz alleine in mehr als 8 Monaten harter Arbeit renoviert hatte, zu besuchen. Aus einer anfänglichen Baracke ist ein beeindruckendes, riesiges Haus geworden. Komplett renoviert und frisch gestrichen , eine wunderschöner Garten mit Spielplatz ...  ein Platz wo sich die Kids bestimmt wohl fühlen!

Anschließend besuchten wir ein anderes Waisenheim , unweit von Marawila, das Frank seit geraumer Zeit unterstützt. Etwa 60 Mädels haben dort ein zu Hause gefunden. Die Freude über unseren Besuch war überwältigend! Kurz zuvor hatten wir in einem nahen Supermarkt Joghurts für die Kids gekauft und 70-80 aus Österreich importierte Kugelschreiber und Stifte an die Mädchen verteilt: Wenn man die Freude der Mädchen einmal miterlebt hat, weiß man woher Frank seinen Willen und die Ausdauer nimmt, sein Ding durch zu ziehen. Wenn ich etwas in Sri Lanka gelernt habe, dann war es Geduld zu haben und wenn es etwas gibt, was Sri Lankis absolut gar nicht haben, dann ist es Zeitgefühl... die Ruhe, die Frank seit über 15 Monaten auf der Insel an den Tag legt,  ist wirklich bewundernswert!

Ich muss gestehen, das Lächeln, das die Mädels im Gesicht hatten als sie uns sahen und unsere kleinen Geschenke entgegen nahmen drückte mir Tränen in die Augen ... und alles „nur“ wegen einem Joghurt und Stiften , wie man sie bei uns an allen Ecken und Enden umsonst bekommt ...

Als Abschluss unserer Waisenheimtour besuchten wir ein Heim für behinderte Kinder, auch diese Einrichtung hat Frank die letzten Monate schon tatkräftig unterstützt. Mit einem Kilo Österreichischen Gummibärchen und Joghurt ausgerüstet zauberten wir auch diesen Kids ein herzhaftes Lächeln auf die Lippen.

Natürlich darf auf Sri Lanka auch der Urlaub nicht zu kurz kommen und so holten wir uns am Abend am wunderschönen Sandstrand noch einen heftigen Sonnenbrand...

Am Abend packte uns der Hunger: Anstatt ins nächst beste Restaurant zu gehen, führten mich Frank und Rukmal zu einem urigen Einheimischen-Lokal, wo wir mit umgerechnet 10 Euro drei Mann (und einen streuenden Hund) mehr als satt bekamen!

Der Grund, warum ich mich entschieden habe Frank zu unterstützen und mich ihm und Rukmal voll und ganz anvertraue ist folgender: Bei einer geführten Tour die man im Reisebüro um hunderte Euro buchen kann, sieht man zwar die schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel, doch von Sri Lanka wie es leibt und lebt, bekommt man gar nichts mit. Dank Rukmal habe ich 2004 Sri Lanka kennen gelernt und nicht eine Insel, die durch den Tourismus immer mehr kommerzialisiert wird.

Bis dahin alles Liebe, Andrea

 

Donnerstag 06.04.06

Ein Bericht von Andrea aus Österreich

Vor zwei Tagen waren Frank, Jamie und ich in einem Office um die Registrierung ein bisschen voran zu treiben. Das ganze kann man sich jedoch nicht im entferntesten wie einen Amtsweg bei uns vorstellen J Abgesehen von der Arbeitsmentalität  (ok, in manchen Ämtern bei uns geht es genau so lähmend voran ...) sind Offices an sich in Sri Lanka wahre Highlights, wie auch wir feststellten: Von Computer und geordneten Zuständen keine Spur, dafür muss man sich zwischen Ziegen und anderem Getier im Vorgarten den Weg ins Gebäude suchen. Dort angekommen bietet uns die nette Damen hinter dem Tisch (unter deren Glasplatte sich diverseste Kleintierchen tummeln) einen Plastik-Stuhl an, bei dem man sich instinktiv extra leicht macht um nicht mit einem Satz auf dem Boden zulanden, weil selbiger zusammen zu brechen scheint. Danach angelt die Dame am Fensterbrett nach der einer Telefonbüchse um das veraltete Telefon anzustecken ... Nach einer halben Stunde singalesischem Geträller bat man uns nächste Woche noch einmal zu kommen... Welcome to Sri Lanka!

Kurz danach statteten wir der nahe gelegenen Schule eine Besuch ab. Einen Empfang wie diesen bekommen normalerweise nur Superstars ! Als die Kids uns sahen waren sie wie aus dem Häuschen und an Unterricht war nicht mehr zu denken. Da der Direktor, von dem wir einen Sponsorletter brauchen, an diesem Tag nicht „im Haus“ war (wer Sri Lankische Schulen kennt weiß, dass das Wort Haus in diesem Zusammenhang nicht wirklich angebracht ist J) schlenderten wir weiter und ein guter Freund von Frank zeigte uns stolz seine kleine Farm. Als Tiernärrin galt mein Interesse eher den Tieren (vor allem den kleinen Welpen ), während Rukmal, Jamie und noch ein „Mitbewohner“ sich voll und ganz einem Cricket-Match widmeten J

Neben solchen kleineren Erlebnissen ist schon allein der Alltag hier auf der Insel eine Erfahrung! Zum Autofahren muss man grundsätzlich sagen dass hier „eher Linksverkehr“ herrscht. Wenn nicht gerade eine Ziege Kühe die Straßen kreuzen, oder ein Bus ein lebensgefährliches Überholmanöver startet, fährt man am besten dort wo Platz ist. Bemerkenswert sind auch die Fahrzeuge , oder besser gesagt, was diese transportieren ! Auch die Müllabfuhr ist ... nun ja, eher gewöhnungsbedürftig.

Wen der kleine Hunger packt kann am Straßenrand für wenige Rupies Rotties und ähnliche „Snacks“ kaufen. Seit ich hier bin habe ich außer Rice and Curry und frischen Früchten noch nicht viel anderes gegessen- die sind echt lecker! Doch sobald man nachdenkt, woher diese Dinger kommen, wie sie entstanden sind und wer hier seine - natürlich immer sauberen und gute gewaschenen Finger im Spiel hatte - vergeht einem der Appetit. Falls das der Fall ist kann man sich ja noch schnell die Zeitung in der die Dinger eingepackt sind durchlesen J Sicherlich immer sauber und frisch ist der Saft der King Coconut , die man alle 100 Meter kaufen kann.

Gestern Abend fand in der Nähe von Angels Home eine besondere „Bet-Prozession“ statt. Eine Schlange von Sri Lankis marschierte samt Priester durch die Straßen von Marawila und hielt bei jedem Haus um ein Gebet zu sprechen. Nachdem wir den wunderschönen Sonnenuntergang bewundert haben, kam die Menschentraube auch bei unserem Waisenheim vorbei, wobei wir Weißen wieder einmal die absolute Sensation waren. Spontan entschieden Frank und ich uns unter die Menge zu mischen... Beten hat ja bis jetzt noch niemanden geschadet J

Jetzt bleiben mir nur mehr 3 Tage hier auf der Insel ehe ich wieder Richtung Wien abhebe. Eine Woche ist einfach viel zu kurz. Aber lieber nur eine Woche hier, als gar nicht!

Was ich in den letzten Tagen noch so erlebe, könnt ihr bald lesen!

Bis Dahin alles Liebe, Andrea

 

Montag 10.04.06

Schade ! Weg ist sie wieder... die Andrea.

Die letzten Tage in Sri Lanka sind angebrochen- und eines steht jetzt schon fest: Eine Woche auf der Insel ist viel zu kurz!!!

Vor ein paar Tagen verbrachten Jamie und ich einen Tag in Negombo . Eigentlich wollten wir eine richtige Shopping-Tour machen; gekauft habe ich allerdings nur Chili- davon aber reichlich. Viel interessanter waren die vielen Märkte und Stände , an denen die Einheimischen versuchen ihre Sachen an den Mann zu bringen- am liebsten natürlich an den weißen Mann, weil der in der Regel einen viel zu hohen Preis bekommt und ihn meistens auch bezahlt. Aus diesem Grund haben Jamie und ich einen neuen Sport entwickelt: Handeln! Auch wenn man an den Sachen gar nicht interessiert ist, ist es recht witzig zu sehen, wie der Preis Schritt für Schritt weniger wird. Und je weniger man das Zeug braucht, desto günstiger würde man es bekommen Grinsen

Der Fischmarkt in Negombo ist auf jeden Fall eine Reise wert, allerdings nur für diejenigen, die einen guten Magen haben! Wenn man um die Mittagszeit dorthin kommt , sieht man nur mehr die Reste, sind zwar nicht sonderlich appetitlich , aber recht lustig anzusehen. Was allerdings gar nicht lustig ist, ist der Gestank! Wir waren wirklich froh, dass wir das Frühstück an diesem Tag ausgelassen hatten,  es wäre ohnehin umsonst gewesen.

Richtig niedliche Fische haben wir dann einen Tag später gesehen: In Marawila war eine Gruppe von Tauchern am Strand, denen wir spontan einen Besuch abgestattet haben. Neben einigen echt wiederlichen und vor allem unidentifizierbaren Dingen, haben sie wunderschöne Muscheln und prächtige Zierfische aus fast 30 Metern Tiefe geholt! Wirklich beeindruckend! ?Meine Jungs haben sich dann auch gleich nützlich gemacht und den Fischern mit den Booten geholfen. Ich war für das Fotografieren verantwortlich J

Meinen letzten Tag haben wir in Colombo beim Shoppen verbracht. Colombo an sich ist ja wirklich,  um es auf den Punkt zu bringen: ein Loch. Laut, schmutzig , stinkig, einfach ein Loch. Was das Shoppen angeht (vorausgesetzt man kämpft sich durch den Verkehr) ist da schon wesentlich mehr los. Neben ein paar Kaufhäusern, in denen man zum Teil wirklich billig und gut einkaufen kann, kann man auch am Markt sein Glück versuchen. Wenn man ein geschickter Verhandler ist, sind die Sachen außerhalb der Geschäfte sogar noch etwas billiger. Da wir jedoch am Vorabend allesamt ein bisschen zu viel gefeiert hatten J waren wir nicht wirklich in der Verfassung erfolgreich die Preise herunter zu schrauben. Eine klimatisierte Shopping-Mall war uns da schon deutlich lieber.

Leider war es das auch schon mit meinem Sri Lanka Urlaub. Bald hat mich der Alltag in Wien wieder. Auch wenn der Abschied verdammt schwer fällt freue ich mich auf die 10 Grad zu Hause J  Aber ich bin mir sicher, dass mich Sri Lanka nicht zum letzten Mal gesehen hat!

Alles Liebe und für all diejenigen, die auf die Insel kommen, einen wunderschönen  Aufenthalt- es wird sich lohnen!

Andrea

 

Montag , 17.04.06

Zur Zeit gibt es nicht ganz so viel zu berichten. Der Grund zum einen ist, die Behörden halten mich ein wenig auf Trapp, hier ein Schrieb, dort ein Besuch u.s.w. Am Mittwoch fahre ich mal wieder nach Puttalam,  um Papiere gegenzuzeichnen. Auf der einen Seite kann ich gut verstehen,  dass man hier zur Zeit alles 3 mal überprüft, bevor man eine Genehmigung erteilt, da in den letzten Wochen mehrere Waisenheime wegen (nicht Registrierung, Missbrauch und anderer Vergehen) geschlossen worden sind. Nur,  was mich ein wenig stört ist, dass man sich nicht an Zeiten und Termine hält. Wenn ich mal grob zusammenrechne, könnte ich davon 4 Wochen Urlaub machen. Aber mal abwarten,  was es am Mittwoch gibt.

Der andere Grund ist, das zur Zeit mein Energielevel fast auf Null ist, und ich froh bin wenn ich Abends einfach mal nur im Garten sitzen kann, und nicht am PC hocken muss. Sobald die Organisation eingetragen ist, werde ich nicht mehr viel Zeit haben um mich auszuruhen, denn dann beginnt erst die eigentliche Arbeit. Also werde ich die nächsten Tage mal versuchen nichts zu tun. (Nächtliche PC Arbeit)

Tagsüber sind Lexmann und ich fast nur mit dem Gemüsegarten und der Gartenpflege beschäftigt. ist schon Wahnsinn wie hier alles wächst. Auch unser erstes Gemüse macht sich langsam bemerkbar. Auf dem ersten Foto seht ihr Wataka, ein Gemüse was fast identisch mit Kürbis ist, und mit Zwiebel, Knoblauch und Chili gekocht super lecker schmeckt. Auf dem anderen Foto seht ihr eine Art Gurke, die mit Lemon-Grass, Kokossraspel, Tomaten, Zwiebeln und ein wenig Chili (was fast überall dazugehört) zu einem leckeren Salat werden lässt. Auch das Chili so wie die anderen Obst und Gemüsesorten fangen langsam an zu wachsen.

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17.04.gurke17.04.obst

Unser Außen WC wird auch langsam fertig.

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  Hier habe ich gerade noch ein witziges Foto gefunden, das Andrea vorletzte Woche gemacht hat. Fischtransport in Sri Lanka (Grins)

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Zur Zeit schlafe ich im Angels Home, da die Kids bis zum 24.04. Schulferien haben und für ein paar tage bei Latta übernachten. Irgendwie habe ich die letzten Wochen die Geräuschkulisse hier vermisst. Als ich gestern Abend am PC saß, war auf dem Dachboden richtig was los! Ob der Hamster die Katze gejagt hat, oder die Katze das Eichhörnchen? Das konnte ich nicht herausfinden. Auf jeden Fall ging es über den ganzen Dachboden, von einer Ecke in die andere, und das in Sekunden. Ich dachte schon das die Decke runterkommt so laut war das. Aber irgend etwas musste dran glauben. Als ich einige Zeit später in die Küche kam waren die Ameisen schon auf dem Weg zu Frühstück. Obwohl ich die kleinen Tierchen gar nicht mag, bin ich immer wieder beeindruckt wie schnell und in was für Scharen sie anrücken, wenn es ums fressen geht.

17.04.batman

Andere wiederum hängen einfach nur faul in der Gegend rum Grinsen

Morgen kommt Jamie von seiner Tour zurück, und wird hier übernachten. Mal schauen was er zu berichten hat. Aber das soll er euch morgen mal selber erzählen.

Hier ist es jetzt gerade gerade mal 23 Uhr, aber ich werde nun ins Bett gehen und mir am Laptop noch Ice Age 2 ansehen (Grins)

 

Freitag 21.04.06

Ein Bericht von Jamie, der zwischen seinen Touren immer wieder hier ist, und mir bei der Übersetzung der Homepage ins Englische hilft.

21.04.jamie

On the plane to Colombo I met Andrea, a young Austrian girl, who told me about Frank and the little she knew about his project in Sri LankaAs I had no strict plans in my 4 week stay on the island, Marawila seemed like an interesting place to start.  I met Frank at the airport and he was extremely kind and welcomed me to stay in his house for a few days.

We went straight to the Angels Home for Children, where it became evident exactly how much hard labour had been invested in the project.  Having previously worked on a Sri Lankan building site, I could well appreciate the work required to renovate a building of that size and the fact that Frank has almost single-handedly achieved so much is really awesome!  When finished, the Angels Home will be a delightful residence that will transform the lives of 16-20 children.

When you see the faces of the kids out here, you can understand where Frank gets his motivation from.  On the second day, we went to buy a box of yoghurts and took them to distribute at a local orphanage.  With uncanny discipline, they formed an orderly queue and waited patiently to receive their gifts.  A yoghurt and a pen was enough to make each child beam with joy, as if we had just given them the world.  The next stop was a home for disabled, this time armed with a kilo of gummi bears.  Although quite distressing to see the people there and the conditions they live in, such humbling experiences help put our lives in perspective.

Originally I just wanted to stay a day or two, but as it has turned out I’ve been here almost a week.  In that time we have been acclimatising to the oppressively hot weather and even hotter food.  The temperature has not prevented us from playing cricket with the locals, helping the fishermen bring in their boats, walking with a procession and negotiating in the Negombo market.

Rukmal, Frank’s charming and affectionate driver, is taking us to Colombo tomorrow as Andrea has a long shopping list to work through before she goes back on Saturday and I am sure I will meet up with Frank again before I leave.

 

Freitag 28.04.06

Schlangenjagt

Und ich dachte schon , hier passiert gar nichts mehr. Aber heute Nacht gehen wir auf Schlangenjagd ! Bin mal gespannt , ob wir sie fangen können. (Grins) Wir haben sie zwar gesehen,  aber bis auf die Größe konnten wir nicht viel erkennen. Ich schätze , dass es eine Würgeschlange ist  mit ca. 2 bis 2,50 m Länge und so dick wie ??? Na da fällt mir gerade nichts zu ein! Ich sage mal wie, na halt wie ne Würgeschlange von der Länge... (lach)

Wir hätten sie auch gar nicht gesehen, wenn Budy nicht so böse geknurrt hätte. Wir sind sofort zu unseren Nachbarn gelaufen und haben uns ein Fischernetz geholt. Ob das wohl was wird? Sie hat sich in dem Bambus versteckt oder was ich nicht hoffen will, direkt in dem Termitenhügel neben dem Betonpfeiler. Wenn sie dort drin ist,  wird es schwierig. Aber Lexman meint , dass  sie wegen des  Wasserloch wieder rauskommt.

Na , ihr werdet es erfahren  !

In den letzten Tagen sass ich ständig vor dem PC und habe die Homepage bearbeitet. In Kürze gibt es ein paar kleine Änderungen. Zum einen bekommen wir eine neue Webadresse, die dann nicht mehr drylands.de  sondern dry-lands.org heißt. Aber bevor ich die Adresse ändere , sage ich noch mal Bescheid. Dann soll es auch eine englische Fassung geben, dank Jamie , der mich tatkräftig dabei unterstützt hat, ist schon die Hälfte übersetzt. Leider ist er gestern Nacht für 4 Wochen nach China geflogen, aber er will mir weiterhin bei der Übersetzung helfen.  Was das Erstellen und Ändern von Homepages betrifft, werde ich dabei auch wohl noch meine letzten Haare verlieren. Das treibt mich manchmal regelrecht zur Verzweifelung ,denn immer wenn ich denke, jetzt passt es, passt es dann doch nicht .... Aber ich bin ja noch lernfähig!? Hoffe ich einfach mal. ....

 LachenMorgen früh um 10 Uhr soll es soll es dann soweit sein, dass ich die Unterlagen für die NGO bekommen soll. Aber ich freue mich erst , wenn ich sie in meinen Händen halte. Gestern rief der gute Mann mich nämlich an, und meinte , er hätte in der ganzen Hektik ( wo ich mich dann frage, ob der überhaupt weiß,  was dieses Wort bedeutet?) vergessen hat,  dass ich ein extra Konto haben müsste. Das allerdings wusste ich schon längst, und habe es mit der Bank abgesprochen. Die aber schalten es erst frei,  wenn ich die Unterlagen von den Behörden habe. Die wiederum sagen,  ohne Bankkonto keine Papiere. Nun habe ich ihm erklärt, wenn er morgen die Papiere mitbringt, können wir direkt zur Bank fahren (die keine  5 Minuten entfernt ist) und innerhalb einer Minute ist das Konto eröffnet. Ich kann mir schon denken,  um was es hier geht, ich werde mich aber hüten,  es zu schreiben!

Es sieht so aus, als würde es ein interessanter Morgen. Habe ich schon erwähnt , dass ich mir gestern eine Pistole gekauft habe? Na,  ist auch nicht so wichtig..... war nur eine Wasserpistole.

So, es  ist 23 Uhr und ich geh jetzt Schlange jagen. Ich find diese Tiere einfach schön und interessant, habe aber mächtigen Respekt vor ihnen. Aber zum Glück arbeitet ja Kingslee gleich um die Ecke im Krankenhaus. Es kann also gar nix schief gehen Grinsen.

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