Angels Home Juni 2006


Mittwoch 01.06.06

Oben auf dem Bild seht ihr das Schriftstück,  auf das ich so lange gewartet habe. Leider gab es diese Ausführung nur in singhalesisch.

urkunde

Jetzt  ist das Angels Home als Angels Foundation im Register eingetragen. Nun werden wir auch von der Regierung unterstützt, und ich muss mir keine Gedanken mehr machen,  wie es wohl in einem singhalesischen Gefängnis zugeht. Viele kleine Organisationen sind zwar in ihrem Land als Hilfsorganisation eingetragen,  aber nicht auf Sri Lanka. Es besteht eine Meldepflicht für Hilfsorganisationen,  aber viele haben es versäumt  oder haben sich aus  anderen Gründen nicht angemeldet. Seit einigen Wochen ist die Regierung verschärft auf der Suche nach nicht registrierten Organisationen. Erst vor ein paar Wochen wurde in der Nähe von Kandy ein Waisenheim aus diesen Gründen geschlossen. Die Kinder wurden auf andere Heime aufgeteilt , und die Betreiber sitzen nun wegen illegaler Eröffnung im Gefängnis.

Ich schreibe das,  weil ich vor ein paar Tagen einen Gästebucheintrag erhalten habe mit der Frage,  wann es denn nun endlich losgeht.

Name: D. Peters
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Eintrag: Guten Tag. Verfolge Ihr Projekt schon seit längerem. Aber ob das alles der Wahrheit entspricht, was Sie hier schreiben, bezweifle ich langsam. Seit Monaten wird versprochen, das es endlich losgeht. Ich glaube, Sie lügen sich und den Lesern einiges vor. Entschuldigen Sie bitte, das ich so direkt bin.

Gruss aus Passau D. Peters

Zum Glück war dieses ein Einzelfall, ansonsten würde ich mir jetzt ernsthafte Gedanken machen!  Auf meine Frage hin,  was denn nun losgehen soll  und ob er auch auf der richtigen Homepage war,  bekam ich leider keine Antwort. Lachen Aber vielleicht noch soviel zu diesem Thema, was einige auch nicht wissen:  Ich habe bis auf Lexman unser Allroundtalent, Latta,  der Haushälterin, Rukmal und Father Richard,  die mir beim Übersetzen zur Seite stehen,  keine weitere Hilfe. Ich könnte jedoch gut noch jemanden gebrauchen, der die Buchführung macht, Fotos und Berichte schreibt, die Homepage aktualisiert, Baumaterialien einkauft, renoviert, Behördengänge...u.s.w. macht. Aber leider stehen solche Menschen nicht am Straßenrand. Zu mindestens nicht die, die ehrenamtlich arbeiten.

Auch habe ich leider keinen Einfluss auf die Behörden. So eine Genehmigung zu bekommen für ein Waisenheim,  ohne einen Namen  wie das Rote Kreuz oder Millionen an Spendengeldern  in der Hinterhand zu haben, ist nicht so ganz einfach. Selbst bei  denen  vergehen Monate,  bis sie so eine Genehmigung erhalten,  wenn überhaupt !  Zum anderen befinde ich mich ich auf Sri Lanka, und die Behörden arbeiten hier um einiges langsamer als bei uns.

Aber nun bin ich mehr als glücklich darüber,  dass wir es endlich geschafft haben !   An dieser Stelle möchte ich mich bei allen,  die uns unterstützen, ganz  herzlich bedanken. Ohne Eure Hilfe und die lieben Mails hätte ich vielleicht schon aufgegeben.

Und zum guten Schluss noch die Antwort auf die Frage von Herrn Peters , wann es endlich losgeht. Los geht es am Samstag,  den 03.06., um 18:00 Uhr!  Denn da wird mit einer Flasche Sekt und einer Flasche Tequila , die ich aus Germany zur Genehmigung bekommen habe, gefeiert. Also,  Herr Peters:   Sie sind herzlich Willkommen.

 Ich hatte ja schon geschrieben,  dass die Regenzeit wieder angefangen hat. Aber gestern war es besonders heftig, innerhalb von wenigen Minuten stand alles unter Wasser. Vor ein paar Tagen musste ich richtig lachen,  als ich am Straßenrand einen Stand mit Gummistiefeln gesehen habe. Aber nun hoffe ich,  dass noch welche da sind. Grinsen

Wenn es regnet , gehen Lexman und ich immer zu Latta und trinken einen Tee. Gestern wartete ich vergebens auf Lexman. Als ich um die Ecke schaute,  saß er im strömenden Regen auf dem Dach und verlegte die Platten. Ich sagte ihm,  dass er nun kommen sollte, aber er wollte nicht. Er hatte richtig Spaß , im Regen zu arbeiten ! Also bin ich auch wieder raus , um ihm zu helfen. Ich fand es nicht so lustig,  im strömenden Regen auf dem glitschigen Dach rumzuturnen und bin wieder reingegangen.  Es hat auch nicht mehr aufgehört zu regnen, aber das Dach war abends trotzdem fertig. Da fällt mir dann nichts mehr dazu ein Lachen.

Morgen geht es mit den Wasserleitungen weiter, und dank Lexman haben wir nun ein Dach über dem Kopf.

regenzeitregenzeit_01dach

 

Freitag 09.06.06

Am Dienstag,  dem 06.06. , hatten wir ein Geburtstagskind ! Chanchala wurde 9 Jahre alt. Leider ging an diesem Tag fast alles schief. Erst habe ich verschlafen, dann bin ich hektisch losgefahren um den Geburtstagskuchen abzuholen und hätte dabei fast einen Bus , der mir auf meiner Fahrbahn entgegenkam,  übersehen. "Ja ne, iss klar !" Wie kann man einen Bus übersehen? Hier geht das! Nur den Bruchteil einer Sekunde woanders hingeschaut und Schluss mit lustig. Als ich dann etwas zittrig zur Bäckerei kam, war der Geburtstagskuchen nicht da. Hatte man doch glatt vergessen! Und aus dem weißen Teddy,  den sie sich gewünscht hat, wurde ein goldiger GrinsenDann hatte ich ihr versprochen,  dass wir zum Meer gehen. Unglaublich ! Sie wohnte vorher nur 2 km vom Meer entfernt und war noch nie dort. Also gingen wir mit Budy runter zum Meer.... ich glaube,  darüber hat sie sich mehr gefreut als über den Teddy! Naja,  war ja auch kein weißerLachenAls wir am Strand standen, sagte ich ihr noch,  dass sie aufpassen soll, da die Wellen zur Zeit sehr hoch sind und die Strömung sehr stark ist. Ihr kennt ja das Spielchen,  wenn das Wasser wieder zurück geht . Dann macht man noch ein paar Schritte nach vorne,  und das macht man so lange,  bis das Wasser einen erreicht. Jedesmal , wenn eine große Welle kam,  habe ich ihr gesagt,  dass sie zurückkommen soll. Das Wasser erreichte aber nie ihre Füße. Die nächste Welle war eine ganz kleine, die es aber in sich hatte. Ruck - Zuck lag sie lang im Wasser. Ich habe mich so erschrocken,  dass ich die Kamera fallen gelassen habe,  um sie aus dem Wasser zu holen. Als ich sie hatte, kam die nächste Welle und nun lagen wir beide im Wasser. Chanchala konnte sich vor Lachen nicht halten. Ich musste zwar auch lachen, fand es aber an diesem Tag gar nicht so lustig. Hätte auch Freitag,  der 13.  sein können. Aber zum Glück ist nichts passiert. In der Zwischenzeit wollte Latta Reiskuchen machen, da es ja keinen Kuchen gab. Fertig wurde der allerdings auch nicht, da die beiden Hunde ihn aus der Küche gemopst haben.... Alles in allem war es ein richtig netter Tag.

Auch heute Morgen fing der Tag schon richtig gut an. Die Hunde waren wie wild am bellen. Als ich nach draußen kam, war das Haus mit Polizei umstellt. Ich war mir nicht ganz sicher , ob ich schon richtig wach oder vielleicht doch noch am träumen . Aber als mich jemand ansprach,  und ich das Maschinengewehr sah,  war klar : "Das ist kein Traum.!"Ca. 15 Beamte gingen in das Haus. Einer fragte mich,  wie viele Personen sich hier aufhalten würden. Anschließend bat man mich um meinen Pass. Als ich fragte,  um was es denn geht,  bekam ich keine Antwort. Erst als die Polizisten aus dem Haus kamen, erklärte man mir,  dass alle Häuser nach LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) durchsucht würden, da hier in der Nähe eine Autobombe explodiert sei. Und das alles vor dem  Frühstück, es  kann ja nur noch besser werden! Anschließend waren aber alle sehr nett , haben sich entschuldigt   und gesagt , dass ich jederzeit anrufen könnte,  wenn wir Probleme hätten.

Bislang habe ich mir darüber nicht soviel Gedanken gemacht. Ich verfolge zwar die Presse  und höre zwischendurch Geschichten von Bekannten, aber das war es dann auch. Aber in den letzten Wochen häufen sich die Gewalttaten hier in der Gegend, und plötzlich fängt man an, sich darüber Gedanken zu machen. Komisch,  erst dann wenn es einen selbst betrifft, und nicht,  wenn es noch weit entfernt ist. Obwohl weit entfernt, Sri Lanka ist ja nicht gerade groß mit seinen ca. 400 x 200 km. Ich hoffe nur , dass man sich wieder an den Tisch setzt und versucht , eine Lösung zu finden. Was ich aber absolut nicht verstehen kann:  Warum werden  zur Zeit überall neue Hotels gebaut ?!  Von hier bis zur Grenze sind es gerade mal 200 km,  und zur Zeit werden 4 neue Hotels gebaut, obwohl der Tourismus stark zurückgegangen ist.

Unten auf den Bildern seht ihr Chanchala mit ihrem Geburtstagsteddy, und Lexman,  wie immer fleißig. Die Wasserleitungen sind verlegt , und eine Wand ist verputzt. Nun müssen wir erst mal eine Pause einlegen, da uns die Gelder fehlen. Ende Juli müssen wir die Pacht von 1020 € bezahlen, und die Regierung verlangt ein Guthaben von 2000 € auf dem Konto, damit sichergestellt ist , dass wir die laufenden Kosten für das Heim aufbringen können.

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Freitag 23.06.06

In den letzten Tagen fehlte  mir die Motivation,  um hier zu schreiben. Ich sitze hier mit heftigen Kopfschmerzen,  und es geht mir nicht besonders gut. Deswegen schreibe ich einfach mal drauf los ...ohne Rücksicht auf Verluste.

Es sind verschiedene Gründe,  die meine Kopfschmerzen ausgelöst haben. Mein grösstes Problem ist, dass die Geschichte mit den Papieren so lange gedauert hat, und die Zusagen,  die man mir gab, nicht eingehalten worden sind.  Ständig  war etwas Neues zu besorgen,  dann  bekam ich die Antwort : "Nun ist aber alles in Ordnung, es dauert nicht mehr lange!" Das "nicht mehr lange"   ist nun schon wieder einige Monate her. Aber nun hat es ja endlich geklappt, und wir sind sogar als einheimische Organisation unter Angel´s Foundation eingetragen.

Nun war die Freude groß und die 18 Monate Sri Lanka waren nicht umsonst,  habe ich gedacht.  Aber wie soll es auch anderes sein?  Die Regierung hat gewechselt und neue Auflagen kamen. Mir gab man zu verstehen,  dass  alle Ämter aufgefordert worden sind,  gerade was Weisenheime betrifft,  alle Papier noch mal genauestens zu überprüfen. Der Grund dafür war,  dass Organisationen ohne Erlaubnis Weisenheime eröffnet haben,  ohne dieses vorher genehmigen zu lassen. Das alles kann ich nachvollziehen,  und ich befinde es auch für richtig!

In meinem Fall waren aber alle Unterlagen bis auf das extra Konto für das Angel´s Home vorhanden und in Ordnung. "Ok," dachte ich"... dann halt noch das Konto!!!" Das Konto habe ich sofort am nächsten Tag eingerichtet und auch schon Geld eingezahlt. Die Unterlagen brachte ich noch am selben Tag zu den Behörden in Marawila. Dort sagte man mir,  dass nun der oberste Inspektor rauskommt,  um sich alles anzusehen, und um mir zu sagen,  wann wir die Eröffnungsfeier machen können. Das ist mittlerweile auch schon  ein paar Wochen her. Vor ein paar Tagen rief ich dort an  und fragte nach, wann der Inspektor denn kommen würde...

Und was nun kommt , ist kein Witz! Man sagte mir, ich müsste nach Kurunegala fahren, um dort einen Termin zu vereinbaren. Ich fragte höflich nach,  ob ich dort nicht anrufen könnte? Denn für die Fahrt und den Termin dorthin geht fast ein ganzer Tag flöten. Als Antwort bekam ich zu hören, dass das nicht gehen würde, da ich ja schließlich was von ihm wollte und nicht umgekehrt.

Also,  auf nach Kurunegala. Meine Reizschwelle war auf dem aller tiefsten Stand und ich kam mir komplett verarscht vor  - die Leute fragen mich,  wie lange es noch dauert bis zur Eröffnung -  was soll ich antworten?! Ich kann auch nur wiedergeben,  was man mir sagt. Aber wenn ständig die Termine verschoben werden und ich das schreiben muss, stehe ich irgendwann als unglaubwürdig da. Mit all den Gedanken und voller Zorn fuhr ich los, und für mich stand fest, sollte ich keinen Termin bekommen,  würde ich ihm mal gewaltig meine Meinung über die Arbeitsweise der Behörden erzählen. Mir war bewusst,  dass ich anschließend mein Gesicht verloren hätte und ich meine Klamotten packen könnte,  um nach Hause zu fahren. Das war mir in diesem Moment aber völlig egal !

Als ich dann endlich mit dem Herrn am Tisch saß, lobte er meine Arbeit und sagte mir,  dass er mein Projekt unterstützen würde. Angestauter Ärger und Zorn waren plötzlich verschwunden bei soviel Honig, dass ich beim Verabschieden sogar vergessen habe,  weswegen ich überhaupt hierher gekommen war.

Wieder zu Hause angekommen,  rief ich sofort im Office an und sagte ihm,  dass ich ganz vergessen hätte,  nach einem Termin zu fragen. Er sagte mir,  dass er mich anruft,  um mir dann einen Termin zu geben. Nach meiner Frage:" Wann?" , war seine Stimme nicht mehr höflich , sondern sagte mir :"In den nächsten Wochen!!!" ...Da ist es halt passiert..... ich war sehr ruhig, habe ihm aber gesagt, wenn er kein Interesse daran hat,  dass wir den Kindern helfen wollen,  dann könnte er mir dieses auch sagen, ansonsten  soll er dahin gehen , wo der Pfeffer wächst. Er wollte mich unterbrechen, aber ich sagte ihm,  dass ich langsam die Nase voll hätte von der Art und Weise,  wie man hier behandelt wird, und dass es auch noch genügend Menschen woanders gibt , die Hilfe brauchen. Anschließend habe ich ihm noch den Leitspruch Sri Lankas gesagt ( No Problem Sri Lanka and dont´t worry) und habe aufgelegt.

Abends kam ein Freund bei mir vorbei,  und ich erzählte ihm die Geschichte. Das erste, was er sagte,  war... Wisst Ihr es ?  Na?  "Don´t worry! "  Er hätte einen Freund. Davon die Schwester, deren Tochter dessen Sohn......hätte jemanden,  der uns weiter helfen könnte. Da es mein Freund war,  habe ich mir jede Äußerungen verkniffen und ihn gefragt,  wer es denn sei. Als er mir dann sagte,  der Sekretär von Minister W. Milroy S. Fernando wollte ich nicht unhöflich sein und tat so,  als würde ich mich freuen. Er fragte mich,  ob er kurz mal von hier telefonieren könnte. Nach kurzer Zeit kam er wieder und sagte,  dass wir morgen früh einen Termin beim Sekretär des Ministers hätten. Ich glaube,  man nennt es Sprachlosigkeit,  die da in meinem Gesicht stand.

Am nächsten Morgen fuhren wir dort hin und wurden sehr freundlich empfangen. Obwohl er etwas unter Zeitdruck stand, nahm  sich der Sekretär des Ministers  die Zeit,  um  bei einer Tasse Tee meine Geschichte anzuhören. Kurz darauf bat er mich um die Einsicht der Unterlagen. Da diese aber beim Amt waren , konnte ich damit nicht dienen und sagte ihm,  dass ich sie am nächsten Tag  besorgen könnte. Da er aber in wenigen Stunden ins Ausland fliegen sollte,  konnten wir das vergessen. Er versprach mir,  dass er es dem Minister vortragen würde, und ich sollte ihn in 14 Tagen anrufen,  dann sei er wieder zurück.

Am nächsten Morgen bekam ich dann einen Anruf vom Amt in Kurunegala, dass sie am Dienstag,  den 27.06. um 11 Uhr zwecks Besichtigung vorbeikommen würden. Warum es plötzlich so schnell ging,  weiß ich nicht. Aber ich denke,  es lag an meiner Höflichkeit (No Problem Sri Lanka and dont´t worry)UnentschiedenIch werde nun in mein Bett gehen und hoffen,  dass morgen meine  Kopfschmerzen weg sind und ich wieder einen freien Kopf habe.

Nun werde ich auf Dienstag warten, und euch dann mitteilen, welche Neuigkeiten der gute Mann für mich hat.

Linus

 

Dienstag 27.06.06 

Gestern Abend begann  eine  der längsten Nächte für mich seit langem.  Mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf,  und alles drehte sich um mein Projekt , das Angels Home, das mir sehr am Herzen liegt und ich fast alles tun würde,  um dieses Projekt zu erhalten. Durch monatelanges Verzögern der Behörden und immer wiederkehrende Kontrollen, Änderung der Gesetze usw. , war schon jemand der Meinung,  dass das, was ich erzähle,  nicht so ganz der Wahrheit entsprechen würde.

Aber nun kann ich auch diesem Herrn mitteilen,  dass wir heute die endgültige Genehmigung erhalten haben,  um ein staatliches Weisenheim zu eröffnen.

Heute Morgen, 10:30 Uhr hatte sich Mr.Sunil Padmashantha vom Department of Probation & Childcare bei mir angemeldet , um zu sehen,  ob nun eine Genehmigung erteilt werden kann oder nicht. Nach kurzer Inspektion  ging es zurück an den Tisch,  und nach nochmaligem Durchschauen der Unterlagen sagte er mir , dass er sich freut , mir diese Genehmigung geben zu dürfen.

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 Weiterhin sprach er uns ein Lob aus für die Mühe , die wir uns gemacht haben,  um dieses alte Haus Kinder gerecht umzubauen.  Er meinte,  dass er uns mit gutem Gewissen die Kinder anvertrauen könne, da er sich sicher sei , dass  die Kinder sich hier wohlfühlen werden.

Darüber habe ich mich sehr gefreut,  und nun weiß ich auch,  dass sich die ganze Mühe gelohnt hat.

Vor ein paar Tagen noch war ich mir gar nicht mehr so sicher , dass wir eine Genehmigung erhalten.  Zwischendurch hatte ich schon mal den Gedanken aufzugeben. Aber Dank dem Zuspruch meiner Familie, Freunden und Petra Wysk mit ihren ständigen Drohungen , dass  sie nach Sri Lanka kommt und ...... habe ich weitergemacht!

Deswegen möchte ich mich auch an dieser Stelle ganz besonders bei Petra bedanken !!!  Obwohl wir nicht immer derselben Meinung sind, hat sie es geschafft , mich wieder aufzubauen. Petra hat mich hier in Sri Lanka Anfang des Jahres besucht und einen Teil der Kücheneinrichtung gesponsert. Unter anderem ist sie Moderatorin in einem Sri Lanka Forum in dem ich,  wenn ich die Zeit finde, auch gerne etwas rumstöbere oder mich mit den Mitgliedern unterhalte. Gerade für Urlauber,  die das erste Mal nach Sri Lanka kommen, gibt es hier sehr viele,  gute Tipps!

Auch möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei dem Angel´s Fan Club bedanken,  die uns sehr geholfen haben, dieses Projekt zu verwirklichen. Aus diesem Grunde haben wir es auch Angel´s Home for Children genannt, und die Organisation auf Sri Lanka als Angel´s Foundation eingetragen.

Ich bin nicht besonders gut im "Danke"  sagen!

Deswegen sage ich allen hier einfach nur ein super liebes Dankeschön,  dass ihr das Projekt unterstützt und somit den Kindern helft!

Ich habe von Anfang an immer versucht,  alles alleine zu machen,  um an Gelder für die Projekte zu gelangen. Mir liegt es nicht , andere Menschen zu fragen,  ob sie mir helfen können. Ich dachte,  wenn jemand das Projekt gut findet und Vertrauen dazu hat,  wird er uns vielleicht helfen.

Aber mittlerweile sehe ich,  dass es so nicht geht,  und ich werde wohl lernen müssen,  um Hilfe zu bitten!

Also fange ich doch gleich mal damit an. Bitte, helft uns! Das Spendenkonto findet ihr hier . Wir können wirklich jede noch so kleine Hilfe gut gebrauchen!

Bevor ich jetzt noch sentimental werde, höre ich  mal lieber auf und gehe ins Bett, da der Tag heute doch sehr aufreibend war.

Unsere Eröffnungsfeier findet Ende Juli , Anfang August statt., genaues Datum gebe ich aber noch bekannt. Da es einige Menschen gibt , die auf jeden Fall dabei sein  wollen, müssen wir nun schauen , dass  wir alle unter einen Hut bekommen.Wenn Ihr also zufällig gerade in der Nähe seid, auch Ihr seid   herzlich eingeladen!

 Liebe Grüße aus Marawila.

 Linus