Das ABC meines Deutschland-Urlaubs.


Ankunft in FrankfurtBesuch bei FreundenMama und Papa kochen für mich

A wie Ankunft in Frankfurt am 13.02. um 13.25 Uhr.

Arschkalt… Die Häärchen auf meinem Körper kämpfen um Stehplätze.

Ausschlafen in meinem schönen deutschen und gut riechenden Bett.

B wie Bauchschmerzen von 3 Portionen Rahmspinat, Salzkartoffeln und Rührei… hmmm…

Berge von Schnee, wenn ich aus dem Fenster schaue.

Besuch bei meiner lieben Elfi und das erste gemeinsame Glas Rotwein.

C wieCarlo, mein Kater. Wir müssen uns erst wieder aneinander gewöhnen.

Chaos in meinem Terminkalender. Es ist gar nicht so einfach, alle Termine zu vereinbaren.

Combinazione in meinem Lieblings-Italiener… schon wieder hmmm…

D wie Dicke Winterklamotten und Schuhe. Es ist komisch, sich wieder so anziehen zu müssen.

Dringendes Bedürfnis, ständig spazieren zu gehen und frische Luft zu atmen.

Dani, die mich in meiner Heimat besucht hat und mit der ich eine schöne Zeit hatte.

E wie Emails, die trotzdem jeden Tag beantwortet werden müssen.

Ein tolles Treffen mit Pateneltern und Projektpaten aus Meiningen und Umgebung.

Entspannung bei einem guten Buch und beim abendlichen deutschen Fernsehprogramm.

F wie Fragwürde Massenauswahl in den heimischen Supermärkten.

Feiern mit meiner Freundin Seugi wie schon seit Jahren nicht mehr. Danke!

Frank, an den ich trotzdem jeden Tag denke und den ich hier vermisse.

G wie Gute Gespräche mit guten Freunden, die es so in Sri Lanka leider nicht gibt.

Ganz, ganz, ganz viel Freude darüber, meine Eltern mal wieder zu sehen.

Geräusche, die ich nicht mehr gewöhnt bin (z.B. das Klappern von Besteck auf einem Teller).

H wie Herausfinden, dass Menschen sich in einem Jahr sehr verändern können.

Herzhaftes Lachen über gelegentliche Emails von Dinesha.

Haare, die nach dem Föhnen ganz anders aussehen als sonst.

I wie Ich-Bewusstsein, das mir in Sri Lanka manchmal abhanden kommt.

Immenser Bewegungsdrang. Immerhin muss das gute Essen auch wieder abtrainiert werden.

Inga, mit der ich immer noch nicht zum Telefonieren gekommen bin.

J wie Jeans-Hosen, die mir nicht mehr passen…

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, endlich mal wieder Autofahren.

Jägermeister mit meinem Opa, der sich jedes Mal schon darauf freut.

K wie Kathi. Ich freue mich riesig auf den Besuch bei dir!

Kompromisse eingehen, da ich nie im Leben alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.

Kulturgenuss im Coburger Theater beim Musical „Me and my girl“

L wie Langes Suchen nach kurzen Hosen, die man im Winter verdammt schlecht bekommt.

Lieder im Radio, die ich nicht kenne und die mir nicht gefallen.

Lieblingsgerichte, die meine Eltern für mich der Reihe nach Kochen.

M wie  Meiningen, meine Heimatstadt, bei einer Sightseeing-Tour neu entdecken.

Marco und Sebastian, meine beiden Brüder, einmal wiedersehen.

Meine erste Urlaubshälfte ist vorbei und ihr dürft gespannt sein, wie es weitergeht.

Schwitzen beim SportTreffen mit Paten aus meiner HeimatWinterspaziergang mit meinen Eltern

Liebe Grüße aus Südthüringen,

Julia.