Verabschiedung von den Engeln


Es ist Zeit. Ich kann es kaum glauben, dass ich jetzt vier Monate lang im Angels Home war. Es fühlt sich an wie gestern, als ich angefangen habe. Doch nun beginnen langsam die Bewerbungen für die Universität und ich muss mich darauf vorbereiten.

Wir machen QuatschWährend der letzten Monate habe ich viel über die Arbeit im Kinderheim gelernt. Die Mädchen können sich glücklich schätzen, in einem Kinderheim wie dem Angels Home zu Hause zu sein. Sie haben hier eine zweite Chance erhalten, ihre Träume zu verwirklichen und einfach "Kinder" zu sein. Es ist unmöglich, die Geschichten der Mädchen zu erahnen, wenn man ihren gegenwärtigen Lebensstil betrachtet und es ist beeindruckend, wie sehr sie sich zu einem besseren Selbst entwickelt haben. Dafür habe ich großen Respekt vor Frank, Julia, den Mitarbeitern und der gesamten Angels Home Organisation.

Ich habe so viele schöne Erinnerungen mit den Mädchen. Die einprägsamsten sind wohl die Englischkurse, in denen die meisten Stunden mit einem Kichern endeten. Dann gab es den Ausflug nach Dambulla, wo wir während der Safari eigentlich ruhig sein sollten, aber die Mädchen schrien immer vor Aufregung, wenn ein Elefant in der Nähe war. Und dann versuchte ich, sie ruhig zu halten, ohne dabei zu riskieren, dass ein Elefant meine Mädchen klaut.

Wenn meine Freunde mich fragten, was ich im Kinderheim eigentlich mache, dann sagte ich immer, dass ich Englisch unterrichte und danach spiele. Die häufigste Reaktion darauf war: "Du bist der einzige Mensch, der zur Arbeit geht und Spaß hat!" Und das ist absolut richtig.

Ich bin auch froh, dass ich Laura kennengelernt habe. Dank ihr konnten wir für die Mädchen sehr lustige Ferien im Heim gestalten, die ich alleine nicht so hätte organisieren können. Die Videos, die Laura von den Mädchen gemacht hat, sind wirklich wunderschön und wir haben gemeinsam über die lustigen Patzer gelacht. Sashini, die kürzlich noch Lauras Botschafterin wurde, konnte mir in den letzten Tagen ohne Laura keinen guten Morgen mehr wünschen.

Wie bei allen Abschiedsfeiern ist es nicht einfach und ich werde alle Mädchen mit ihrer Verrücktheit vermissen, die mir niemals langweilig wurde. Diese Erfahrung war wirklich eine einmalige Gelegenheit und ich bin dankbar, alle Mädchen kennengelernt zu haben. Ich werde auf jeden Fall vermissen, wenn die Mädchen gefühlte 100mal entweder FARBE, KARTE, SPIEL und das häufigste SHANAYA AKKEEEEEEEE riefen. Sie sind wirklich Engel.

Jetzt ist es Zeit für Eiscreme zum Abschied, nicht für traurige Gesichter.

Bis zum nächsten Mal,

Shanaya.

 

Saying goodbye to Angels

Mit den Mädchen gab es immer was zu LachenIt’s time. I can hardly believe it that I have been at Angels Home for four months now. It feels just like yesterday when I started. The university applications will now open and so I’ll have to start preparing for it. Within these months I’ve learnt a lot about the inner workings of the orphanage. The girls are fortunate to be in an orphanage like Angels home. They have been given a second chance to pursue their dreams and just be ‘Kids’. It is impossible to read the history of the girls by looking at their current lifestyle and how much they have improved into becoming a better self. For this, I have great respect for Frank, Julia, the staff and the entire Angels Home foundation.

I’ve made so many memories with the girls. The most memorable ones are the English classes where most lessons ended up in giggles. There’s the trip to Dambulla, where we were supposed to be quiet during the safari, but the girls kept screaming with excitement whenever an elephant was close. And then there’s me trying to keep them quiet without risking an elephant stealing my girls. Whenever my friends ask me what I do at the orphanage, I tell them that I teach English and then play. The most common reaction is ‘You’re the only one that goes to work and has fun!’ and that’s absolutely right.

I am also happy that I got to know Laura. Thanks to her we had a fun holiday at Angels home that I couldn’t have done on my own. The videos she made of the girls were really beautiful and we would laugh at the funny bloopers. Sashini has no way to say good morning to me now without Laura since she recently became Sashini’s messenger.

Like all goodbyes it isn’t easy, and I’ll miss all the girls with their craziness that I never got bored of. This experience is truly a once in a lifetime opportunity and I am grateful to get to know all the girls. I am definitely going to miss the 100 times where girls either said COLOUR, CARD, GAME and the most common SHANAYA AKKEEEEEEEE. They are angels.

Now it’s ice cream time, not sad faces.

Till next time

Shanaya.

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