Wie schnell die Zeit vergeht.


verschiedene KulturenAuch bei mir sind die zweieinhalb Monate rum! Kaum zu glauben wie schnell doch alles vergangenen ist! Ich erinnere mich noch genau an meine Ankunft und die ersten Eindrücke! Das warme Wetter, das scharfe Essen und ständig einer anderen Sprache zu lauschen, kamen mir anfangs fremd vor, doch zum Ende hin ganz vertraut.

Die Zeit und was ich alles im Angels Home erleben durfte werde ich niemals vergessen.

Sonntags im TempelNatürlich lief nicht immer alles sorgenfrei, sondern ab und an auch schwierig. So zuckersüß die Kinder auch sein können haben sie es manchmal auch faustig hinter den Ohren. Nachdem man die Kinder mit den richtigen Namen anzusprechen wusste und auch die Persönlichkeiten kannte, musste man nun lernen mit ihnen umzugehen. Für mich interessant zu beobachten, wenn man konsequent und streng auf der einen Seite, liebevoll und albern auf der anderen Seite ist, dass die Kinder einen trotzdem lieb haben und zudem einem nicht ständig auf der Nase herrumtanzen. Sie brauchen jemanden der ihnen Regeln gibt, an welchen sie sich entlang hangeln können.

tEMPELBESUCHEs gab viele schöne Momente mit den Mädchen welche ich nie vergessen werde.
Eine Situation erinnere ich noch genau.
An einem Freitag Abend im Heim hatte es furchbar doll geregnet. Zum Abendessen gab es Suppe in der auch Nudeln waren. Die kleine Maduschani, welche beim essen oft eine der langsamsten ist, hatte sich extra beeilt um Pünktlich beim Fernsehen zu sein. Sie rannte um den Tisch herrum, rutschte in einer Pfütze aus. Erschrocken sprang ich auf um zu gucken ob sie sich verletzt hatte. Da saß sie nun mit der Schüssel auf dem Kopf und schrie Ihhjaaa ( was das selbe bedeutet wie ihgitt). Als sie die Schüssel abnahm waren ihre ganzen Haare voll von dem rest Suppe und Nudeln. Maduschani, die anderen Mädchen und ich lachen uns kaputt. Das kommt davon wenn man denn Teller nicht auf isst.

Angels BeachZudem erinnere ich mich auch gut an den Ferienbeginn.
Auf den beginn der Ferien freut sich jedes Kind. Keine Schule mehr! Doch dieser Tag ist im Angels Home wehmütig. Denn nicht jedes Kind kann nach Hause und seine Familie besuchen. Da ich die Mädchen die nach Hause gehen nicht mehr wieder sehe war der Abschied schwer und Traurig. Natürlich habe ich mich für sie gefreut, wie sie mit einem riesigem Lächeln ihre Angehörigen anstraheln. Aber es gibt noch die Mädchen, welche nicht abgeholt werden oder es nicht genau wissen und darauf hoffen müssen. Für mich ein weniger schöner Tag durchtrieben von gemischten Gefühlen.

Was ich auch nicht vergessen werde ist wie begeistert die Mädchen Tanzen! Eine Box wird auf die Terrasse gestellt und die Lautstärke wird voll aufgedreht. Die Mädchen fangen an zu Tanzen. Das wie lauter kleine Profies. Sie schwingen die hüften und lassen ihre Arme durch die Luft schweben. So leicht, unbeschwert und nur zum Spaß zu tanzen kennt man es garnicht aus Deutschland.

In Gedanken immer bei euchDie Kultur und damit verbundenen Tradition so nahe einmal mit erleben zu dürfen ist von so großem Wert. Durch die vielen Engel welche trotz mancher schlimmen Schicksale immer wieder lachen zeigt einem was man selbst für ein Gutes leben führt und wofür man alles dabkbar sein kann. Für sich selbst lernt man vieles dazu. Man stärkt sein Selbstbewusstsein, lernt Weltoffender zu werden, bewusster zu Leben und vorallem Durchhaltevermögen zu zeigen wenn die Kleinen einem mit dem süßen Hundeblick anbetteln.
Harte Arbeit bei welcher man sovieles lernen kann!
Ich möchte mich für die Zeit bedanken und hoffe irgendwann wieder zurück zu kehren!

Alles liebe Sophie

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