Die ersten Tage in meinem neuen Zuhause auf Zeit


Auf der ArbeitNach einem langen Flug bin ich nun endlich im Angels Home angekommen. Die ersten Tage in meinem neuen Zuhause wurden durch die vielen neuen und vor allem befremdlichen Eindrücke stark geprägt. 

Meine erste Begegnung mit den Mädchen war bei der morgendlichen Routine. 

,,Good morning Girls" ,,wake up" und ich blickte in viele verschlafende Gesichter und sehe Hinterköpfe von denen, welche versuchen noch fünf Minuten die Augen zu schließen. Nach dem Aufstehen beginnt auch schon ihr Tagesablauf. 

Bild-1-Haare-FlechtenDie Kinder sind sehr offen, kommen direkt auf mich zu und löchern mich mit Fragen. Wie man heißt, wo her man kommt usw. Die Aufgabe: ,,Namen der Kinder zu Lernen" schien mir zunächst unlösbar. Doch Tag für Tag wird auch das leichter. Zunächst lernt man die Namen der selbstbewussten oder auch zum Teil frechen Mädchen und nach und nach die, der Schüchternen. 

An meinen ersten Tagen bin ich zunächst mit herumgelaufen und habe mir von den anderen Praktikantinnen alles Erklären lassen. Sie haben mich durch die Räumlichkeiten des Angels Home geführt und mir alles Wichtige gezeigt. Da ich nur einen großen Bruder habe, hat mich die Begeisterung der Mädchen, Frisuren zu Flechten und einem die Haare hübsch zu machen sehr gefreut! Von nun an habe ich über 50 Schwestern und immer gestylte Haare.

Sri Lankan FoodVor jeder Mahlzeit sprechen die Kinder ein Tischgebet. Danach greift man nicht wie gewohnt nach einer Gabel, sondern direkt nach den Speisen. Meistens gibt es Reis mit einer Currysoße und dazu Gemüse, das man mit der deutsch/asiatischen" Küche nicht vergleichen kann. 

Geschmacklich wirklich lecker, wenn auch die Schärfe mich immer wieder zu kleineren Pausen zwingt. 

Beach MarawilaAls die Kinder zum Children´s day gefahren sind, hatten Luise und ich genug Zeit die Umgebung zu erkunden. Mit einem kleinem Tuk Tuk sind wir durch den Ort Marawila gefahren. Auf den Straßen sah ich viele Laster mit schöner bunter Verzierung. Einfach hübsch! Der Fahrstil der Menschen ist etwas speziell. Sie fahren mit einer Leichtigkeit, total schnell und durcheinander. Zum Überholen wird einmal gehupt und mit voll Gas geht es weiter. Dann haben wir einen Spaziergang am Stand gemacht! Als wir das Meer gesehen haben, wollten wir uns gleich Abkühlen. Da der Wellengang sehr stark ist mussten wir uns eine Stelle suchen an welcher wir ungefährlich schwimmen gehen konnten. Einmal im Wasser wollten wir gar nicht mehr raus. 

Liebe Güße aus dem sonnigen Marawila! 

Sophie