Auf Wiedersehen?


Titelbild bybyNach 2,5 Monaten im Angels Home, habe ich mich so auf die bevorstehende Reise gefreut. Die Freude wurde umso grösser, als ich dann meine Mutter in Colombo am Flughafen abholen durfte. Es war so toll, sie nach einer so langen Zeit wieder zu sehen. Als aber dann plötzlich und überraschend mein Freund Fabi vor mir stand, war ich einfach nur baff. Ich habe es kau glauben können, als ich ihn sah, das war echt die größte Überraschung. Am nächsten tag, durfte ich den beiden das Heim zeigen. Das war für mich echt schön, meinen Liebsten zu zeigen, wo ich in den letzten Wochen gelebt habe, denn all das mit Worten zu beschreiben ist beinah unmöglich.Beide waren sehr angetan von der Größe, der Ordnung und dem Konzept des Angels Homes. Meine Mama hätte am liebsten ein paar Kinder mit nach hause genommen, besonders als die kleine Sasini zu ihr gekommen ist um sie in den Arm zu nehmen.Trotz meiner großen Vorfreude auf die Reise, fiel mir der Abschied viel schwerer als erwartet. Sehr berührt haben mich die persönlichen und zucker süßen Abschiedsgeschenke der Mädels. Viele selbst geschriebene Briefe, ein Kuscheltier oder Haargummis und Spangen, wurden mir mit auf die Reise gegeben. Schweren Herzens bin ich dann gegangen, in der Hoffnung doch alle nochmal wieder sehen zu können. Ich will doch schließlich wissen, wie meine ganzen kleinen Freundinnen sich entwickeln.

byby2Nachdem ich vor ein paar Wochen, in Hikkaduwa schon ein Leben außerhalb des Heimes kennen lernen durfte, war ich nun gespannt auf weitere Reiseerlebnisse. Der erste Stopp unserer Rundreise, war Kandy. Dort konnte ich gleich am ersten Tag die traditionellen Kandy-Tänze kennenlernen. Nachdem ich im Angels Home so viel Barfuß gelaufen bin, habe ich mich gefragt ob ich den Feuertanz auf den glühenden Steinen auch gemeistert hätte. Da auch meine Mama und Fabi so begeistert von der Singhalesischen Küche waren, hat uns der Besitzer unseres Guesthouses, bei einer Koch-demo die Geheimnisse der Singhalesischen Kochkunst verraten. Von dort ging es weiter über die Teeplantagen nach Nuwara Elyia. Die zahlreichen, grünen Teeplantagen und die Einblicke in die Teeherstellung, hat uns alle deutlich mehr inspiriert, als das Innenleben der Stadt Nuwara Elyia. Mit dem Zug durch die Berge Sri LankasWie im Reiseführer schon vorhergesagt, schlug die Stadt mit ihrem „mist“ auch uns aufs Gemüt, so dass wir uns garnicht schnell genug mit dem Zug durch herrliche Landschaften in Richtung Ella auf den Weg machen konnten. Hier fühlten wir uns sau wohl. Kotthu im Rottihouse und entspannen in der „Chillbar“, das war einfach wunderbar. Auch wenn wir nicht mit Julias Aufstieg mithalten konnten, so haben wir immerhin den kleinen Adam bestiegen und einen wundervollen Ausblick genießen können.

Der schöne Abschluss unserer Rundreise, war eine Safari im Yala National Park, auf der wir Elefanten, Leoparden, Wasserbüffel, Pfaue und noch vieles mehr in einer malerischen Landschaft, gleich am Strand, bewundern konnten.

In den letzten drei Tagen, die wir im Süden am Strand verbringen werden, werde ich meinen drei monatigen Aufenthalt abschließen und sicherlich für immer in meinem Herzen behalten.

Ich hoffe wir sehen uns irgendwann wieder. Liebe Grüße, Hanna.

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