Gesundes Essen


Der Baum ist klein bis mittelgroß und erreicht eine Größe von 8 bis 18 Metern. Er besitzt einen krummen Stamm und ausladende Äste. Die Zweige sind kahl oder fein behaart, 10 bis 20 Zentimeter lang und zum größten Teil mit Laub bedeckt. Die Blätter sind hellgrün und sitzen einzeln und dicht beieinander am Zweig, ähnlich gefiederten Blättern. Die Blüten sind grünlich-gelb. Die Frucht ist kugelig, grünlich-gelb, ziemlich glatt und hart an der Erscheinung, mit sechs vertikalen Streifen oder Furchen. Die Beeren erreichen ihre volle Reife im Herbst und werden traditionell von Hand geerntet. Der Geschmack der indischen Stachelbeere ist sauer, bitter und zusammenziehend, und sie ist ziemlich faserig. In Indien ist es üblich, die Stachelbeeren zum Essen in Salzwasser mit Kurkuma einzuweichen, um den sauren Früchten auf diese Weise einen angenehmen Geschmack zu verleihen. Außerdem wird die Amla-Frucht auch zum Glätten der Haare benutzt. Der Amla-Baum kommt ursprünglich aus Indien, wächst aber in verschiedenen tropischen, subtropischen und gemäßigten GebietenEs lohnt sich ein bisschen über das gesunde Essen im Angels Home zu sprechen. Zum ersten gibt es morgens, mittags und abends Reis. Dazu gibt es immer sehr viel Gemüse und auch Fleisch und Fischgerichte. Einmal gab es sogar Krebse. Es gibt ziemlich interessante Gemüsesorten, die ich so kennen lerne. Zum Beispiel eine Bohnenart, die man wie Spargel isst und es auch so schmeckt. Oder einen schwarzen Kürbis/Kokoskuss (keine Ahnung was das genau ist), die man kocht und dann trinkt.Das schwarze Etwas Auch wenn viele Sachen am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig sind, wird immer gesagt wie gesund dass doch alles ist. Und das glaube ich sofort. Allein die Kokosnüsse, die für alles gebraucht werden enthalten erstaunlich viele Substanzen die gut für den Körper sind. (Ernährungsexperten könnten das wohl alles besser erklären).  Dazu immer eine Menge Zwiebeln und natürlich ganz viel Chili. Ja das Essen ist verdammt scharf hier und ich gerate oft ins Schwitzen. Und obwohl mich so viele vor Darmschwierigkeiten gewarnt haben, geht es mir mit dem Essen hier, erstaunlicherweise, besser als in Deutschland. Achja es gibt noch eine Beere, Neli genannt und im Arjuveda sehr geschätzt, von der ich erzählen muss. Wir haben sie letztens beim Buddhistischen Tempel gefunden und auch wieder meinten alle zu mir, wie gut sie doch für den Körper sei. Als ich sie in den Mund zerkauen wollte, habe ich mich fast übergeben. So einen schrecklichen Geschmack habe ich selten erlebt. Bitter und sauer und am Ende hat das Zeug wie Süßstoff geschmeckt. Aber im dem Glauben, dass sie mein Blut reinigen soll und sehr viel Vitamin C enthält, habe ich das Ding runter gewürgt.

Der Baum im TempelNoch ein paar Worte zu dem Tempel. Auch wenn es ein „armer“ Tempel war, so war er doch wunderschön. Eine riesige Buddha Statue am Eingang, und über ihr,  fast mit einem Meter Durchmesser, eine großer Bienenschwarm. Dahinter war ein großer Hof, mit  vielen kleineren Bauten und Altären. Auch ein wunderschöner, großer, dicker Baum. Um  ihn herum ein weiße runde Mauer gebaut in der Buddha Statuen waren. Schaschikala, ein Mädchen, die sich im Buddhismus ganz gut auskennt, hat mir die Namen der Buddha erklärt, vom ersten bis zum 28ten. Und dann wurde ich verwirrt. Ich dachte immer Siddartha Guatama sei der „erste“ (man erinnere sich an Karma und Reinkarnation) Buddha gewesen, jedenfalls erzählen, das die Geschichten. Nunja als wir bei der Statue Nummer 28 waren, sagte sie mir, dies sei Siddartha Guatama. Was es damit so auf sich hat, habe ich noch nicht so ganz verstanden, aber ich hoffe es noch herauszubekommen. In dem Hof war noch ein  Brunnen aus dem Wasser geschöpft wurde und da drinnen war eine dunkelblaue Seerose(oder ein Lotus?). Voll der magische Ort. Dann bin ich mit ihr noch in ein Haus gegangen, wo auch eine sehr große Buddha Statue war. Davor wie immer der Altar mit Blumen, Räucherstäbchen und unterschiedlichen Getränken. Dann meinte sie wir räumen auf, packte mir die Blumen in die Hand und ich sollte sie wegschmeißen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schlecht ich mich gefühlt habe, die Blumen von Buddha wegzuwerfen. Aber dann meinte sie, dass ja immer wieder andere Menschen mit Blumen kommen, dann räumen andere sie weg und wieder kommen andere. Das war ne gute Lehre der Vergänglichkeit und des Loslassens.

Außerdem waren wir auch am Strand. Da ich nicht davon ausgegangen bin, ins Wasser zu gehen, da das Meer sehr gefährlich ist, habe ich einen weißen Rock und ein helles Oberteil aus Seide angezogen. Das war natürlich eine doofe Idee und sehr unvorteilhaft, als ich dann doch klitschnass war. Das war ein riesen Spaß und wir haben wunderbare, bunte Muscheln und Schnecken im Meer gefunden. Später kam eine weiße Familie dazu, mit einem kleinen Kind und einem Baby. Das weiße Baby war eine riesen Attraktion und alle wollten es auf den Arm nehmen. Das macht man mit Babys hier halt so. Die Eltern waren davon natürlich herzlich wenig begeistert.

Mein Freund das StreifenhörnchenAm Sonntag hatten wir unseren freien Tag und da wir doch von der Arbeit ziemlich erschöpft waren, beschlossen wir, zu einem Hotel in der Nähe zu fahren. Wir lagen fast den ganzen Tag am Pool, haben geschlafen, ein bisschen Wasseraerobik gemacht, gegessen und wieder geschlafen. Das hat sich alles wie purer Luxus angefühlt und es war schön einfach mal abzuspannen. An dem Tag habe ich mich mit einem Streifenhörnchen angefreundet. Das war echt süß. Leider haben wir vergessen, wie schnell es doch dunkel wird und standen noch lange am Meer, um auf ein Tucktuck zu warten. Zwischendurch sind immer wieder Mopeds oder Motoräder an uns vorbei gefahren, mit meistens 4 Menschen drauf, von denen keiner einen Helm trug. Die Fahrt zurück war irgendwie abenteuerlich und ich liebe es nach wie vor Feuergeruch in der Nase zu haben. Und an diesem Abend sind wir an vielen „Müllfeuer“ vorbei gefahren.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Berichte von meiner Mitpraktikantin nochmals aufmerksam machen, da sie andere Geschichten erzählt und Bilder zeigt, die alle sehr lohnenswert sind zu lesen. Die Arbeit mit den Ladys ist nach wie vor sehr schön. Jeden Tag wachse ich immer enger mit ihnen zusammen und selbst die etwas zurückhaltenden Mädchen blühen immer mehr auf. Anderseits muss ich zugeben, dass es halt nicht nur Engel, sondern auch oft Zicken sind. Aber damit lässt sich umgehen.

Ich freue mich euch bald wieder zu berichten!

Liebste Grüße

Eure Flo

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