Meine erste Erkundung in Sri Lanka


Fischreiher am Sonnen Mein 2. freier Tag stand an - meinen ersten freien Tag (muss ich zugeben) habe ich mit Faulenzen am Meer verbracht lächelndund ich habe mich für die Erkundung der historischen Hafenstadt Negombo entschlossen. Heute sind dort der Tourismus und die Fischerei-Industrie die bedeutendsten Wirtschaftszweige der Stadt.

In der Früh fuhr ich mit dem Bus von Marawila nach Negombo. Dort stieg ich am Busbahnhof aus und wurde sofort mit dem „chaotischen Sri Lanka“ konfrontiert. Ich stand mitten im Stadtzentrum von Negombo, tausende huppende Fahrzeuge fuhren kreuz und quer durch die Gegend, die vielen vorbeilaufenden Singhalesen unterhielen sich lautstark - ich verstand kein Wort - und es war zudem noch sehr heiß.

Auf dem Fischmarkt in NegomboDeshalb entschloss ich mich, zuerst einmal den Fischmarkt in der Nähe des Hafens anzuschauen. Es ist einer der größten Fischmärkte von Sri Lanka. Schon früh am Morgen ab 5.30 Uhr geht es hier laut und hektisch zu. Es werden täglich (außer am Sonntag) allerlei fangfrischer Fisch und diverse Meeresfrüchte angeboten. Die Auswahl ist der Wahnsinn. Zwischen dem großen Gedränge brüllen die Fischer laut durcheinander.

Nachdem Fischmarkt wanderte ich zurück ins Stadtzentrum und machte noch einen kurzen Halt am Zimtkanal. Dieser über 120 km lange Kanal verbindet Negombo mit Colombo. In Negombo reihen sich malerische Häuser entlang des Gewässers. Der Zimtkanal wurde zur Kontrolle des sehr gewinnbringenden Zimthandels gebaut und war eine wichtige Versorgungsroute der holländischen Kolonialherren.

Der Zimtkanal in NegomboWieder im Stadtzentrum angekommen, schlenderte ich durch die Gassen und ging ein wenig shoppen. Gegen Mittag ließ ich mich von einem Tuk-Tuk in das Viertel Ethukala fahren. Tuk-Tuks sind sozusagen Taxis, eine Art Kreuzung zwischen Roller und Auto und sind in Sri Lanka allgegenwärtig.
Ethukala liegt direkt am Strand und ist ca. 3 km von der Stadt Negombo entfernt. Dort ging ich eine Kleinigkeit essen, spazierte am Meer entlang und stöberte noch durch ein paar kleine Lädchen.

In Negombo ist am Wochenende immer ein großer Markt, den ich auf meinem Heimweg noch besuchte.

Nach diesem schönen Tag kehrte ich abends erschöpft ins Angels Home zurück.

Bis bald!

Eure Tamara