Der Dansal Marathon


Die hübschen MädelsMeine Praktikanten-Vorgängerin Annika hatte ja vor kurzem davon berichtet, wie das Angels Home einen Dansal veranstaltet hat. Ich möchte das Geschehen nun von der anderen Seite schildern, also meine Erfahrungen, einen Dansal zu besuchen. Aber nur einen Dansal besuchen? Nein, wir besuchten gleich vier!! Und das in 24 Stunden. Ein richtiger Dansal-Marathon...

 So viele Menschen!Los ging es am Mittwochabend mit dem Ersten. Die Mädels hatten sich fein rausgeputzt und warteten schon am Tor bis es endlich losgeht. Wir mussten dann nur die holprige Straße, die zum Angels Home führt bis hoch an die Hauptstraße gehen und schon sahen wir ihn: den Dansal. Direkt an der Straße mit einer unendlich scheinenden Schlange an wartenden Menschen! Da trübte die Freude der Mädels dann schon ein wenig. Doch wir hatten Glück: Wir wurden vorgelassen und so blieb uns das Warten erspart!

Den Ablauf eines Dansals muss man sich in etwas so vorstellen: Man stellt sich in eben genannt meist seeehr lange Schlange an. Wenn man dann dran ist bekommt man seine Portion und entweder ist es dann hier schon vorbei oder man wird noch in einen separaten Bereich geleitet, wo ein paar Stühle stehen und man sich zum Essen dann hinsetzen kann.

Essensausgabe beim Dansal Lecker HoppersBei dem ersten Dansal unseres Marathons war es die Erste Variante. Wir bekamen unsere Hopper (übrigens sehr lecker) und standen wieder auf der Straße. Da war ich erstmal schon ein wenig enttäuscht, weil ich mir das ganze mehr wie ein Dorffest mit gemütlichem Beisammensein vorgestellt hatte. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Für die Mädels war das alles ganz normal und die Stimmung war bei ihnen immer noch hervorragend.

Die nächsten zwei Dansalbesuche starteten wir am Donnerstagmittag. Dafür mussten wir bis nach Marawila hinein laufen und das fanden einige Mädels nicht mehr so toll. Aber als sie vor Ort feststellten, dass es dort auch Eiscreme gibt, war alles vergessen.

Fußmarsch zum DansalBei dem zweiten Dansal an diesem Mittag wählten wir die to-.go Variante, denn alle waren noch von dem vorherigen Essen samt Eiscreme satt. Auf jedem Teller liegt nämlich meist eine Plastikfolie, auf die das Essen kommt. So kann man sich einfach ein Päckchen Schnüren und sein Essen mitnehmen. Das ist auch sehr praktisch, um Familienmitgliedern etwas mitzubringenoder wenn die Portion einfach zu groß ist.

 Ein ungewoehnliches PersonentransportmittelDer letzte Dansal den wir besuchten fand am Abend statt. Trotz dass es der vierte in Folge war, waren alle immer noch voller Vorfreude. Diesmal sollten wir sogar einen Bus gesponsert bekommen, damit wir den weiten Weg nicht im Dunkeln mit den Kindern laufen müssen. Was als Bus angekündigt war, stellte sich als zwei kleine Transporter mit Ladefläche heraus. Nun stellte sich die Frage: Wie viele Menschen passen auf so eine Ladefläche? Was zunächst unmöglich schien, klappte dann doch: 57 Kinder, 5 Matrons und 2 Praktikantinnen. So wurde die Fahrt dann gleich noch ein wenig abenteuerlustig.

 Ein Transporter voller EngelUnd obwohl ich es mir vollkommen anders vorgestellt habe, so war es doch ein tolles Erlebnis. Es herrschte trotz, dass alles immer sehr schnell ging, immer eine freudige und positive Atmosphäre. Auch Sarah und ich, die definitiv aus der Menge rausstachen und auffielen, wurden immer sehr freundlich empfangen und hatten so ein paar weitere schöne Momente, die uns in Erinnerung bleiben werden.

So habe ich meinen ersten Dansal erlebt.

Eure Nadja

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