Ein Tag in Blau und Weiß


Ein Tag in Blau und Weiß. Kirchenfest in MudukatuwaAm vergangenen Sonntag waren wir schon Früh auf den Beinen. Sina und ich standen um 6:00 Uhr auf um pünktlich mit den katholischen Mädchen zum Kirchenfest zu gehen.

In hübschen Kleidern und fein Zurechtgemacht starteten wir  zur Kirche. Der Weg dorthin war etwas beschwerlich, da zum Einen der viele Regen der letzen Tage die ganze Straße aufgeweicht hatte, zum Anderen die Mädchen und auch wir noch etwas müde waren smile.

Vorbei an den Häusern, die direkt am Meer liegen, wo die Leute schon fleißig ihrer Arbeit nachgingen gelangten wir nach einem kurzen "Dschungelpfad" zum Kirchenplatz. Alles  war festlich in Blau und Weiß geschmückt.  Um 7:30 begann dann die festliche Zeremonie. Die größeren Mädchen und Frauen trugen währendessen schwarze und weiße Spitzentücher auf Ihrem Köpfen und wir schauten gespannt was nun passiert.Zu Ehren Gottes

Völlig überrascht war ich als der Prediger in Englisch begann die Zeremonie zu eröffnen. Außer die Gebete war der ganze Gottesdienst Zweisprachig, was mich zum einen wunderte, aber doch sehr erfreute, da ich hier wenigstens ein bisschen folgen konnte. Der Gottesdienst war auch sonst sehr lebhaft gestaltet, es spielte Livemusik, in wie vor der Kirche tummelten sich hunderte von Menschen.Eine lebhafte Zeremonie

Im Anschluss der zweistündigen Feier bildete sich plötzlich eine ganze Menschentraube vor einem Lastwagen -  Als wir mit den Kindern  dort ankamen gab es für alle Teilnehmer Brötchen, eine nette Dame half uns ein bisschen, da unsere Mädchen im dem Gedränge sonst untergegangen wären.

Frisch gestärkt gingen wir dann gemeinsam zum Markt der dirket an die Kirche angeschlossen war. Viele bunte Stände mit Ketten, Essen und Spielsachen waren dort ansässig. Was die Kinder jedoch zuerst entdeckten war der kleine Eisstand an der Ecke der mit großen Augen angeschmachtet wurde - Und nach einer zweieinhalbstündigen Feier und fast 30 Grad kann man sich schon mal ein Eis gönnen smile

Leider hatten wir an diesem Vormittag wenig Zeit und so huschten wir mit den Mädchen Einmal durch den Markt. Einige davon hatten von Ihren Pateneltern ein bisschen Geld geschickt bekommen und konnten sich hier nach Herzenslust etwas gönnen, die anderen Mädchen, die kein Geld dabei hatten durften sich natürlich auch eine Kleinigkeit aussuchen, die Sina und ich dann übernahmen, damit alle etwas mit nach Hause nehmen konnten. Da wurde dann erstmal am Süßigkeitenstand Halt gemacht und die Kids suchten sich was der zuckersüßen Auswahl aus.

Ein kleines Stück ParadisMit zackigem Schritt ging es dann wieder Richtung Angels Home und die Sonne stand mittlerweile hoch am Himmel. Wieder durch den kleinen verwuchterten Weg, Richtung  Straße und am türkisblauen Meer vorbei, das aussah wie wenn man es von einer Postkarte abfotografiert hatte. Das war die richtige Gelegenheit für ein wunderschönes Abschlussfoto für einen tollen Vormittag den wir mit den Mädchen verbringen durften.