Nadine Daubenbüchel. Der kleine Tempel für die Kinder. 21.09.2010


... Überall blühen Blumen und ich sehe einen kleinen Tempel für die Kinder. Unser Garten Wir werden von den Kindern begrüßt, „Good morning Katja, Good morning Elvira, Good morning Nadine“. Die Kinder sind so unglaublich süß und sie bemühen sich, sich mit uns auf Englisch zu unterhalten. Immer wieder fragen sie „How are you?“ und möchten, dass man „Fine“ antwortet. Wir gehen eine Runde durch den Garten, um zum neuen Heim zu kommen. Dabei kommen wir an vielen Kokosnusspalmen vorbei. Außerdem sehen wir Bananenbäume, Ananaspflanzen, Papayabäume, Cashewnussbäumen, Mangobäumen und vieles mehr. Ich finde es faszinierend, dass man so leckere Früchte im Garten anbauen kann. Wir bereiten einige Sachen für ein Mobile vor, damit die Kinder sie am Nachmittag anmalen können. An machen Tagen helfen wir auch das Heim zu putzen und dabei das ganze Haus zu überschwemmen. Mit diesen und ähnlichen Dingen verbringen wir in der Ferienzeit unsere Vormittage. Einmal hat Laxman Kokosnüsse von einer Palme geholt und die Kinder und wir haben sie getrunken und das Fruchtfleisch gegessen.King Coconut Irgendwann kommt eines der Kinder zu uns und sagt: „Lunch is ready“. Wir setzen uns an den Tisch und genießen dass leckere Essen. Dabei essen wir, wie in Sri Lanka üblich, mit der rechten Hand. Neben Reis gibt es Dahl, Gemüse, Fisch und Soja. Es schmeckt vielfältig, würzig und scharf. Ich kann die einzelnen Geschmäcke teilweise nicht zuordnen, aber es ist sehr lecker. Manchmal findet man Gewürze wie Zimt im Fisch. Am Nachmittag malen die Kinder mit uns und wir spielen mit ihnen.malen Sie lieben es, die Wasserfarbe in Wasser zu ertränken und unsere Fische schwarz anzumalen. Ab und zu sagen wir: „Not only black, use another color“. Dann sagen sie: „Oh Sorry“ und gucken einen mit ihren runden braunen Augen so unheimlich süß an. Anschließend gibt es Tee, der manchmal sehr süss ist und danach helfen wir den Kindern ein bisschen bei der Gartenarbeit. Sie sortieren Holz, fegen den Garten oder wässern die Pflanzen. Als es Zeit ist zu gehen, rufen sie „Goodnight Katja, Goodnight Elvira, Goodnight Nadine“ und wir verlassen den schönen, grünen Garten mit unseren Fährrädern. Wir fahren wieder vorbei an den Palmhäusern und den Menschen und Kindern, die „By“ rufen. Die Luft riecht wieder nach Feuer, viel mehr als heute morgen und die Sonne geht langsam im Meer unter.