Tagebuch Madeleine Eggler. Hallo Zusammen. 15.11.2009


 Jetzt bin ich auch schon über zwei Wochen hier in Marawila und kann ähnliches berichten wie Steffi.

Mir geht es sehr gut hier, ich fühle mich richtig wohl und wir haben alle viel Spaß zusammen. Das Steffi und Marion auch da sind ist natürlich super. Da ich hier die jüngste bin, ist es toll für mich, dass immer jemand da ist mit dem ich mich austauschen kann, oder dessen Rat ich einholen kann, „wenns mal irgendwo klemmt". All die Erlebnisse miteinander teilen zu können macht es noch viel schöner und leichter.

Da bald Examen sind, sind die Mädels viel mit lernen beschäftigt und wir können vor allem die kleineren individuell unterstützen, wenn sie Fragen haben oder Hilfe brauchen. Das macht mir viel Freude, auch wenn das eine oder andere Mädchen für „einmaleins" lernen keine richtige Begeisterung aufbringen kann.

Wenn sie dann keine Lust mehr haben, spielen wir zum Beispiel Memory. Das ist super, um die jüngeren Mädchen auf spielerische Art und Weiße mit englischen Namen von Farben und Gegenständen vertraut zu machen.

Das Wetter hat seit unserer Ankunft hier leider noch nicht richtig mitgespielt, es regnet oder gewittert fast jeden Tag. Doch anscheinend ist das im November normal und sollte in spätestens einer Woche vorbei sein. Ein bisschen Abkühlung ist zur Abwechslung aber auch mal gar nicht so schlecht, auch wenn beispielsweise unsere Wäsche, - die immer wieder nass wird und neu gewaschen werden muss - ziemlich darunter leidet.

Auf unserem dreitägigen Trip hatten wir jedoch richtig Glück und das Wetter war für unsere Bedürfnisse immer optimal...So auch am zweiten Tag .

Bei leicht bedecktem Himmel - ohne Regen und ohne pralle Sonne - ging es morgens um acht von Anuradhapura ab Richtung Polonaruwa. Dort wurden wir von unseren Guides gezielt zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten geführt, wie zum Beispiel dem Palast des Königs Parakrama, oder dem beeindruckenden Felsentempel „Gal Vihara", indem drei aus dem Felsen gehauene Buddhastatuen zu sehen sind.

Nachdem wir das wichtigste gesehen haben, fuhren wir nachmittags nach Sigiriya, um dort in einem netten und günstigen „transfer Hotel„ zu übernachten. Da es in diesem Hotel leider nicht die Möglichkeit gab „carrom" zu spielen, endete der Abend schon gegen 22 Uhr und wir schliefen alle sehr bald erschöpft ein. Für den dritten Tag hatten wir geplant den Felsen von Sigirya zu erklimmen und im Anschluss daran nach Dambulla zu fahren.

Hier geht's zu Marions Bericht des dritten Tages.

Schöne Zeit,
Madeleine
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