Tagebuch Valeska. Beim NGO treffen in Puttalam.24.07.2007


22. & 23. Tag.

Treffen der NGO und CBO Angehörigen in Puttalam

Wie gesagt bin ich am Dienstag gemeinsam mit Latta nach Puttalam gefahren um mir das Treffen anzuschauen. Die Angehörigen kommen aber nur aus dem Distrikt Puttalam, es waren bestimmt an die 40 bis 50 Menschen. Das Treffen hatte schon begonnen als wir ankamen. Als wir durch den ganzen Saal gehen mussten um uns hinzusetzen konnte man jeden einzelnen Blick im Rücken spüren. Eigentlich sollte Latta für mich in Englisch übersetzten. Sie hat aber nur mitgeschrieben und wollte nicht so recht direkt übersetzen. Also habe ich das Mädchen hinter mir gefragt ob sie Englisch spreche und mir vielleicht einiges übersetzten könnte. Sie hat sich gefreut, dass sie mit mir Englisch sprechen konnte. Sie hat sehr deutlich und verständlich gesprochen.

Das Treffen geht 4 Tage lang, jeweils von 9 bis um 16 Uhr, zwischendurch nur eine halbe Stunde Pause. An diesem Tag haben nur zwei Männer ihre Rede gehalten. Zwischendurch habe ich auch eine Frage gestellt, was sie manchmal ein bisschen nervös gemacht hat. Vielleicht lag es ja daran, dass ich so hartnäckig gefragt habe Das Thema war im Ganzen ganz interessant, es ging um die soziale Situation der Menschen auf Sri Lanka, hauptsächlich wurde über die armen Menschen geredet. Die erste Rede war nach meinem Geschmack nur etwas zu grob gehalten. Er hat ständig die Lage auf Sri Lanka geschildert und ist von einem Punkt zum Anderen gesprungen. Aufeinmal war er bei der Wirtschaft und der Technologie und dass sich Sri Lanka ein Beispiel besonders an der Landwirtschaft in Japan nehmen sollte. Genau dann habe ich auch eine Frage gestellt, warum er den gerade Japan als Beispiel gewählt hätte. Seine Antwort war, dass er Japan studiert hätte und das Land mag und die Meschen dort nicht von den Maschinen dominiert werden. Da meinte ich zu der Übersetzerin, ob sie der gleichen Meinung wäre und dann meinte sie, dass sie es nicht genau wüsste, da ihr lebst neue Ideen fehlen.

Mit der Zeit hat sich ein kleiner Streit zwischen den beiden Organisationen entwickelt, da einer der NGO angeblich schlechte Arbeit geleistet hätte. Im Gegensatz zur NGO sammelt die CBO Geld in Sri Lanka um z.B. einen Brunnen zu bauen.

Gegen Ende der Sitzung konnte ich nicht mehr auf einen dieser schlechten Gartenstühle sitzen und bin nach Draußen gegangen. Somit hatte ich zumindest nochmal die Möglichkeit mich ein Bisschen mit den Menschen zu unterhalten.

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Die Busfahrt auf dem Rückweg war sehr turbulent. Auf halber Strecke wurde der Bus angehalten und alle mussten aussteigen und ihre Papier zeigen. Das ist jetzt schon das 2. Mal passiert und jedes Mal hat die Polizei meine Kopien vom Reisepass misstrauisch angeschaut. Nachdem ich aber auf deren Frage geantwortet habe, wo ich herkomme, haben sie sich nicht weiter für die langweiligen Zettel interessiert.

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