Tagebuch Valeska. Neue Betten...18.07.2007


17. Tag.

Endlich sind die neuen Hochbetten angekommen, jetzt fehlen nur noch die Matratzen und die Schränke in dem Raum. Zusammen mit Frank und dem Personal haben wir die Betten zurechtgeschoben. In den nächsten Tagen müssten bald 4 Kinder dazukommen.

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Nach dem Mittagessen habe ich den Geburtstags schmuck entfernt. Mali und Co haben versucht Frank zu überreden, heute die Scoobidoo-DVD gucken zu dürfen. Da die Kinder nicht nachgegeben haben und sie heute nicht sehr viele Hausaufgaben zu erledigen hatten durften sie Scoobidoo schauen. Aber erst nachdem sich jeder um sein kleines Gartenbeet gekümmert hatte. In der Zeit habe ich ein bisschen mit Shanika gemalt und Anne bei ihren Hausaufgaben über die Schulter geschaut. Anne, Shakina und Asadi haben sich ein bisschen vor der Gartenpflege gesträubt mit der Ausrede, dass sie kein Scobidoo schauen wollten. Zum Schluss saß aber jeder Einzelne vor dem Fernseher.

18.07.scoobidoo

Zwischendurch hatten Chanchala, Asadi, Shakina, Dilki und Dishna Lust auf Verstecken spielen. Dabei gerät man ganz schön ins Schwitzen, vor allem weil die Besten Versteckstellen am weitesten vom Ziel entfernt sind.

18. Tag.

Zuerst habe ich Hiruni bei ihren Hausaufgaben geholfen. Ich habe mit ihr ein paar Englischvokabel geübt wie z.B.: fat, thin, big, short, small, tall. Dabei habe ich intensive Körpersprache verwendet und das hat ihr wirklich geholfen. Nach einer Stunde wusste sie immer noch genau, was sie auf meine Zeichen antworten sollte. Als Katharina, die älteste vom Personal, zu mir meinte, dass Anne, Emesha , Hiruni und Shakina ihren Englischaufsatzt nicht machen wollten hab ich mit ihnen ein kleines Diktat gemacht. Eigentlich sollten sie nur abschreiben, aber das wäre ja zu einfach gewesen. So, aus dem Klein wurde ein Lang. Auch wenn es nur 6 Sätze waren wie „My sister is tall“ oder „My uncle is fat“ haben sich Emesha und Shakina öfters gesträubt (am Besten mit Tränen) weiter zu machen, weil sie meinem Buchstabieren nicht folgen konnten. Dabei habe ich schön deutlich und langsam gesprochen und jeden Buchstaben bestimmt mehr als 10 Mal wiederholt und manchmal das Wort aufgeschrieben. Nichtsdestotrotz liefen die Tränen. Dafür war jeder glücklich als das blöde Diktat endlich sein Ende hatte und sie Stolz ihren Aufsatz dem Personal zeigen konnten. Dann durften sie endlich spielen und nach so einem Gehirjogging macht das Spielen doch gleich viel mehr Spaß. Ich habe einen Luftballon mit etwas Wasser gefüllt und zu 8 haben wir uns den Ballon zugeworfen. Das Spiel sah ähnlich wie die heiße Kartoffel aus, nur wollte Chanchala die 2. Luftballonladung gar nicht mehr fangen. Der letztere Ballon war nämlich viel gefährlicher (d.h. mehr Wasser und Luft) und somit spannender.

Genauso spannend war um die Zeit für Einige auch die tägliche Scobidoosendung.


Viele Grüße von

Valeska

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