Tagebuch Sophie. Abenteuer Sigiriya. 26.02.2009



Nachdem sich unsere Nachhilfe mittlerweile gut etabliert hatte, die Mädels Spaß dabei haben und wir auch schon die ersten kleinen Fortschritte bemerken konnten, hatten Veri und ich einen Kurztrip geplant. Am Mittwoch um 4.00 morgens ging es los in Richtung Sigiriya: gegen 8.00 dort angekommen machten wir uns sofort auf den Weg den Berg zu besteigen. Zu meinem Entsetzen sah ich jede Menge Stufen, die, wie sich aber rausstellte, noch nicht mal annähernd mit dem Adams Peak vergleichbar waren. Nach einer guten Stunde waren wir auf dem Berg angekommen und es war toll: die Aussicht, die Luft, die Sonne. Deshalb setzten wir uns erst einmal und genossen den Augenblick. Während des Abstiegs machten wir, vor allem Veri, noch ein paar aufregende Bekanntschaften.

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Nachdem der „Schlangenmensch und Flötenspieler" ihr die Schlange um den Hals gelegt hatte, ging er ein paar Meter zur Seite und unterhielt sich angeregt mit ein paar Touristen. Veri musste ihn schon 2-3 Mal darauf hinweisen, dass sie die Schlange gerne wieder abgeben würde.

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Danach fuhren wir nach Habarana zu unserem Hotel, nach einer leckeren Portion Reis und Curry machten wir uns frischgeduscht auf den Weg zur Safari im Nationalpark. Rukmal hatte uns einen Jeep plus Fahrer organisiert. Das war wirklich sehr cool! WinkenWir erwischten eine super Zeit: es waren anfangs keine anderen Jeeps zu sehen und so konnten wir ganz gemütlich alles erkunden. Wir haben mehrere Elefantenherden, viele tolle Vögel, ein Krokodil (aber nur ganz kurz) und noch viel mehr gesehen. Mein persönliches Highlight war das ca. 7 Tage alte Elefantenbaby.

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Gegen Abend waren wir dann zurück in unserem Hotel und ließen den Tag gemütlich ausklingen, denn am nächsten Morgen wartete noch ein anderes Highlight auf uns: Elefanten reiten. 7.30 machten wir uns auf den Weg zu „unserem" Elefanten, der uns dann ein wenig wackelig, aber sicher durch den „Dschungel", inklusive Fluss gebracht hat. Als uns der Mensch, der den Elefanten führte, fragte, ob wir eine Dusche möchten, antworteten wir natürlich mit: „NEIN!" Das hielt ihn aber trotzdem nicht davon ab uns eine zu verschaffen: Nachdem der Elefant uns nu schon 3 Mal vollgespritzt hatte und wir versuchten dem jungen Mann zu erklären, dass es jetzt genug wäre, bekam er erst richtig Spaß an der Sache. Und so folgten Dusche 4 und 5. Aber es war trotzdem ziemlich lustig, auch wenn Veri danach komplett nass war: (Ich hatte das Glück und saß auf dem hinteren Teil des Elefantes Grinsen)

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Danach war unser Trip so gut wie zu Ende, völlig erschöpft kamen wir gegen Abend in Marawila an.

Es war wirklich ein ganz toller Ausflug und, auch wenn er auf Grund der Kürze ziemlich stressig war, haben wir es sehr genossen.

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