Tagebuch Sophie Mörbe. Das Abenteuer beginnt. 21.10.2008



Nachdem ich lange darauf gewartet habe, dass dieses Abenteuer beginnt, ist es nun soweit. Am 19. 10. startete ich aus Frankfurt in Richtung Sri Lanka- nach einem kurzen Aufenthalt in Doha (Katar) kam ich am 20.10. mit ein wenig Verspätung an.

Auf dem Weg vom Flughafen bis „nach Hause" konnte ich einen ersten Eindruck vom Fahrstil der Sri Lanker gewinnen. Macht aber irgendwie Spaß! Hier dann angekommen, hatte ich erst einmal ein wenig Zeit für mich und mein neues Zimmer. Dann ging es auch schon das erste Mal in Richtung Angels Home. Dort angekommen, wurde ich von den Mädels mit einem sehr schönen Blumengesteck begrüßt. Danach gab es Mittag- das erste mit den Händen- es war sehr lecker und auch das Essen ohne Besteck klappte nach einem kleinen Tipp von Julia ganz gut.

Danach machten die Mädels sich an ihre Hausaufgaben und ich hatte ein wenig Zeit mir alles mal etwas genauer zu betrachten. Danach stand ein Fotoshooting auf dem Programm: jedes der Mädchen dürfte sich ein Foto wünschen, d.h. wer mit auf dem Foto sein und was für eine Pose gemacht werden sollte. Gesagt- getan. Und auch ich wurde irgendwann gebeten, mit auf das Foto zu kommen. Mit dem Satz von Julia, dass sie das Gruppenfoto plus Praktikantin doch eigentlich erst am letzten Tag machen würden, überkam mich ein kleinen bisschen Stolz. Winken

Später fuhren wir aus dem Heim wieder nach Hause und es goss wie aus Eimern. Abends wollten mir Frank und Julia zum Einstand noch das beste Chicken mit Chillipommes Marawilas zeigen. Und- oh ja- es war wirklich gut. Nebenbei fingen wir an, uns ein wenig kennenzulernen und erzählten und erzählten... ein wirklich sehr schöner erster Abend.

Die erste Nacht verlief auch sehr gut, die Geräusche versuchte ich einfach zu ignorieren, was die meiste Zeit auch ganz gut klappte, trotzdem erschrak ich das ein oder andere Mal. Im Großen und Ganzen wachte ich heute dennoch erholt auf und konnte den zweiten Tag ordentlich beginnen. Am Vormittag zeigte mir Julia erst einmal Marawila. Und ich glaube, dass ich mir hier wohlfühlen kann. Und dann fuhren wir ins Heim- kurze Zeit nach uns kamen auch die Mädels aus der Schule. Nachdem alle zu Mittag gegessen hatten, wurden wieder die Hausaufgaben gemacht. Sie werden dabei von Julia und (ab jetzt) mir, als auch vom übrigen Personal sehr gut unterstützt. Danach wurde gespielt, als es jedoch anfing zu regnen, herrschte kurze Zeit Ahnungslosigkeit, was man Drinnen neues! spielen könnte. Alle überlegten fleißig. Am Ende hatte Julia die Idee, dass wir doch gemeinsam Musik machen könnten. Es wurden fünf Gruppen gebildet und jede mit einem „Musikinstrument" ausgestattet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten des Takt-haltens konnte man es am Ende doch als Musik bezeichnen- dabei hatten nicht nur die Kids Spaß! Winken

Und nun neigt sich auch dieser zweite Tag dem Ende zu und ich bin wirklich sehr froh hier zu sein und freue mich auf die nächsten Wochen, Monate, die ich hier verbringen darf!