Tagebuch Maria Paola König. Meine erste Woche in Marawila. 25.01.2010


 

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Die ersten fünf Tage in Sri Lanka sind letztlich um. Meine anfänglichen Begegnungen mit dieser Welt sind einfach überwältigend gewesen. Alles ist hier so beeindruckend dass ich die meiste Zeit damit verbringe mir diese unzähligen Bilder im Gedächtnis einzuprägen. Dabei sind schon die Kleinigkeiten des Alltags das größte Abenteuer für mich. Es beginnt mit den ungeheuerlichen Tuk-tuk Fahrten (jedes Mal bleibt mir das Herz stehen!). Der ahnungslose Beifahrer fühlt sich nämlich wie in einen Schwarm wilder Bienen katapultiert. Bis zu den einfachsten Dingen: wie die sorgfältige Schreibweise der Menschen, und ihre merkwürdige Art mit den Kopf zu wackeln, um Zustimmung mitzuteilen (es ist ansteckend Grinsen). Das Leben im Kinderheim verläuft so schnell dass ich jeden Abend auf dem Weg nach Hause staunen muss. Die Mädchen sind sehr liebenswürdig und lebhaft. Jede auf ihre eigene Art ist ein kleiner Schatz. Als ich das erste Mal ankam war es spannend für mich mir anzusehen wie sich die Mädchen neugierig an meine Seite schlichen um die „neue Praktikantin" zu begutachten Winken Mittlerweile konnte ich mich ohne große Mühe einleben, sowohl die Kinder als auch das Personal sind ausgesprochen herzlich und hilfsbereit. Ich genieße unsere gemeinsamen Stunden vor allem weil jeder Tag hier, etwas Neues mit sich bringt.

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In den letzten 3 Tagen haben einige der Kinder mit mir spontane Malstunden unternommen, dabei sind wirklich sehr gute Arbeiten entstanden. Dank einer großzügigen Sachspende konnten die Mädchen neue Materialien ausprobieren und spannende Entdeckungen machen Grinsen An dieser Stelle möchte ich mich bei der Firma Boesner aus Stuttgard-Leinfelden bedanken für ihre Hilfsbereitschaft, und ich kann nur sagen dass die Kinder wirklich einen Riesen Spaß an ihren Mal Aktivitäten haben.

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Woran sie sonst noch viel Freude haben ist Fotos mit meiner Kamera zu schießen. Da sie selber es offensichtlich nicht besonders gutheißen vor der Kamera zu stehen, habe ich mir gedacht sie könnten vielleicht ein gutes Gefühl hinter der Kamera entwickeln, natürlich nur unter Aufsicht! Tatsächlich habe ich langsam Schwierigkeiten, überhaupt selber irgendwelche Fotos zu machen.

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Ich bin gespannt, was ich in den nächsten Tagen noch alles erleben werde und natürlich will ich euch hier daran teilhaben lassen.

Liebe Grüße aus Sri Lanka,

Maria