My first week with the Angels


Monday was my first official working day at Angels Home. Apparently, Mondays are also dance off days and yes, I had to join. I noticed how the girls enjoy dancing and not care on whether someone’s watching them or not (really unlike me).

Mayomi is happy about her giftsMayomi and I opened a package together which was sent by her Godparents in Germany that day too. At first, she seemed confused but didn’t question much about why a package was sent for her. I remember her being careful with the package and wanted all the gifts rewrapped after opening them. Mayomi was really happy and told me she was looking forward to more gifts. She wanted to write a thank you letter to her god parents right away! But since we didn’t have time for that we did on the following day. She painted a bright colorful picture and I assisted her in writing a letter. She shared some sweets with her friends and snuggles with her teddy bear that was gifted to her, every time she goes to bed.

I really enjoy my time with the AngelsSince Wednesday was a holiday the girls rushed to complete their homework to keep the day free. Classes aren’t conducted on holidays so we made birthday cards for their godparents together with 10 girls. Piumi helped me out a lot and we managed to get the cards done along with the girls. The girls drew the cards happily without any fuss. They seem to like drawing a lot since they ask me daily if they can color or make crafts. I get hand made bracelets too… A lot of creative girls.

I get my off days on Thursdays and Sundays so that leaves Friday. Nethmi and I opened a letter from her godparents. Since one of her godparent’s birthday is coming up, she has already made a card but we didn’t have time to write a letter.

We managed to finish it today which finally means Saturday. We had a library session as well where girls could return and take books. For the rest of my first week it’s the usual routine everyday with English classes, garden work, occasional volleyball, helping with homework, coloring sessions and preparing lessons. You don’t have time to be bored.

Best wishes,

Shanaya.

 

Meine erste Woche mit den Engeln

Am Montag war mein erster offizieller Arbeitstag im Angels Home. Anscheinend ist montags aber auch freier Tanztag und ja, ich musste mitmachen. Mir ist aufgefallen, wie gerne die Mädchen tanzen und wie egal es ihnen dabei ist, ob jemand sie beobachtet oder nicht (wirklich ganz anders als ich). Mayomi und ich haben zusammen ein Päckchen aufgemacht, das auch an diesem Tag von ihren Paten aus Deutschland angekommen ist. Anfangs wirkte sie verwirrt, fragte aber nicht viel darüber, warum ein Paket für sie gesendet wurde. Ich erinnere mich, dass sie vorsichtig mit der Verpackung umging und wollte, dass alle Geschenke nach dem Öffnen wieder eingepackt wurden. Mayomi war wirklich glücklich und verriet mir, dass sie sich auf weitere Geschenke freut. Sie wollte sofort einen Dankesbrief an ihre Pateneltern schreiben! Aber da wir keine Zeit mehr dafür hatten, haben wir es auf den folgenden Tag verschoben. Sie malte ein schönes buntes Bild und ich half ihr beim Schreiben eines Briefes. Sie teilte ein paar Süßigkeiten mit ihren Freunden und kuschelt sich jetzt jedes Mal beim Zu-Bett-Gehen an ihren Teddybären, der ihr geschenkt wurde.

Da Mittwoch ein Feiertag war, beeilten sich die Mädchen, ihre Hausaufgaben zu erledigen, um den Rest des Tages frei zu haben. An Feiertagen findet keine Nachhilfe statt, daher haben wir gemeinsam mit 10 Mädchen Geburtstagskarten für ihre Paten erstellt. Piumi hat mir sehr geholfen und wir haben es geschafft, alle Karten zusammen mit den Mädchen zu erledigen. Die Mädchen gestalteten ihre Karten fröhlich und ohne viel Aufhebens. Sie scheinen sehr viel Freude am Malen zu haben, da sie mich täglich fragen, ob sie malen oder basteln können. Ich bekomme sogar handgemachte Armbänder ... so viele kreative Mädchen.

Donnerstags und sonntags habe ich meine freien Tage, so dass in der Woche nur noch der Freitag bleibt. Nethmi und ich öffneten einen Brief von ihren Paten. Da der Geburtstag einer ihrer Paten bevorsteht, hat sie bereits eine Karte angefertigt, aber wir hatten noch keine Zeit, einen Brief zu schreiben.

Heute haben wir es jedoch geschafft, was schließlich Samstag bedeutet. Wir hatten außerdem die Bibliothekszeit, in der die Mädchen Bücher zurückgeben und ausleihen können. Für die restliche Zeit erlebte ich in meiner ersten Woche den üblichen Alltag mit Englischunterricht, Gartenarbeit, gelegentlichem Volleyball, Hilfe bei Hausaufgaben, Malstunden und Unterrichtsvorbereitung. Hier gibt es wirklich keine Zeit, sich zu langweilen.

Beste Grüße,

Shanaya.