Besuch von Rebekka Weber


In den frühen Morgenstunden regnete und windete es ein wenig, das tat der hohen und angenehmen Lufttemperatur (ca. 25°) jedoch keinen Abbruch. Um 8:30 stand schon mein Tourist Guide mit Auto (einem Toyota Prius) in der Auffahrt, obwohl wir erst 9:00 ausgemacht hatten.

Frank und Julia haben mich mit ihren 3 Praktikantinnen freundlich empfangen.Dasun von Paradise Tours hatte ich über die Sri-Lanka-Facebook-Gruppe kennengelernt. Seit zwei Jahren waren wir befreundet und er hatte mir angeboten, mich auf meiner Drei-Tages-Tour an die Ostküste zu begleiten.

Überraschung! Er hatte seinen Bruder Ruwan mitgebracht, der nun als Fahrer fungierte. So konnten mein Guide und ich uns angeregt unterhalten. Dasun erklärte mir, dass er normalerweise selbst fahren würde, er es aber aus Sicherheitsgründen vorgezogen hatte, diesmal nicht selbst zu fahren. Er hatte sich schon im Voraus gedacht, dass wir uns viel unterhalten würden und das hätte ihn vielleicht vom Fahren abgelenkt. Und Sicherheit ging vor!

Der Verkehr auf der Tropeninsel ist mörderisch. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden nur selten eingehalten, ständig wird gehupt, auf zweispurigen Straßen fahren die Autos oft dreispurig und das alles auch noch auf der linken Straßenseite, was für uns Europäer (mit Ausnahme von Engländern) sehr gewöhnungsbedürftig ist. Deshalb ist es in S.L. üblich, sich für Touren einen Wagen mit Chauffeur zu mieten, was auch viel preiswerter als bei uns zuhause ist.

Eine Betreuerin im Angels Home übt gerade mit einem Mädchen das SchreibenZuerst fuhren wir nach Marawila, zu einem kleinen Küstenort, der ca. 29 km nördlich von Negombo liegt. Dort war ich um 10:00 mit Frank und Julia verabredet, die das „Angels Home for Children“, ein Kinderheim für Mädchen, leiten. Mit dem Heim bin ich seit 2010 befreundet. Bis zu meinem diesjährigen Sri-Lanka-Urlaub hatten wir leider immer nur Kontakt übers Internet gehabt. Nun hatte ich also Gelegenheit, das Haus persönlich kennenzulernen. Frank und Julia haben mich sehr freundich empfangen und mir den Garten und die Räumlichkeiten gezeigt. Ich war wirklich schwer beeindruckt, was hier geschaffen worden ist. Die schönen natürlichen Ressourcen, die gepflegten, sauberen Räumlichkeiten und Gärten, dazu deutsche Organisation und Gründlichkeit, mein ganz großes Kompliment! Leider waren die meisten Mädchen in der Schule und so konnte ich nur zwei Neuzugänge mit ihren Betreuerinnen und drei Praktikantinnen begrüßen. Ich werde meinen Besuch im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen und hoffe, dann mehr Kinder kennenlernen zu können.

Gegen Mittag ging es dann bei dieser Reise mit dem Auto (das hatte natürlich Klimaanlage) und meinen beiden Guides weiter, und zwar quer über die ganze Insel, nach Trincomalee.

Wer mehr über meinen Sri-Lanka-Urlaub lesen möchte, klickt bitte hier:

In Deutsch
E-Book von Rebekka Weber

In Englisch:       

E-Book by Rebekka Weber