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Dry Lands Project bietet als Kinderhilfe für Sri Lanka Mädchen ein neues Zuhause

Mit Herz, Verstand und der nötigen Portion Transparenz ist mit dem Dry Lands Project e.V. eine anerkannte Kinderhilfe auf Sri Lanka aktiv. Kurze Zeit nach der Gründung konnte die Hilfsorganisation auf Sri Lanka nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt mit dem Angels Home for Children ein Kinderheim eröffnen, das Mädchen die Chance gibt, ihre Kindheit wieder zu genießen. Dabei arbeitet der Verein eng mit dem lokalen Amt für Kinderfürsorge zusammen.

Spezielles Hilfsprojekt mit umfassendem Einblick

Dry Lands Project e.V. legt als anerkannte Hilfsorganisation in Sri Lanka größten Wert auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Sämtliche Spendengelder, die in die Organisation fließen, werden mit ihrer Verwendung offengelegt. Heute unterstützt das Projekt neben dem Angels Home for Children auch weitere soziale Einrichtungen rund um Marawila.

Helfen Sie mit Kinder- und Projektpatenschaften

Werden Sie Teil unserer Kinderhilfe auf Sri Lanka. Mit einer Projekt- oder Kinderpatenschaft können Sie sich individuell an unseren Hilfsangeboten für Mädchen beteiligen. Viele unserer Pateneltern haben unser Kinderheim in Sri Lanka bereits besucht und stehen in ständigem Briefkontakt mit den Mädchen, die sie unterstützen.

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Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Nadine
16 Oktober 2018
Mitten im Geschehen
…Kaum habe ich über die Regensaison in Marawila und die damit verbundene Flexibilität berichtet, schon erfolgt ein paar Tage später ein neuer Bericht über den ersten Sonnenbrand. 😊 Was die Flexibilitä...
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Katharina Ramsperger
11 Oktober 2018
Mitten im Geschehen
Essen, nichts geht über gutes Essen. Sei es Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, jede Mahlzeit ist ein Gaumenschmaus. In Deutschland denkt man nicht viel über das Essen nach, welches vor einem steh...
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Was sonst noch so passiert


Katharina Ramsperger

Mein Name ist Katharina Ramsperger, ich bin 21 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf bei Sigmaringen. Ich studiere an der Dualen Hochschule Stuttgart Soziale Arbeit.

Nadine Pelz

Wenn ich mich kurz vorstellen darf – mein Name ist Nadine Pelz, ich bin 25 Jahre alt und komme aus dem schönen Winnenden im Raum Stuttgart. Ab dem 01.10.18 ist mein Lebensplatz in Marawila, Mudukatuwa, Sri Lanka.

Sophie und Jasintha beim Abschied

Als das erste Mal neulich die Frage kam, wie denn mein Praktikum gewesen sei, bin ich ziemlich ins Stolpern gekommen. Da fing es dann so richtig an in meinem Kopf zu rattern, ich habe ganz vorne angefangen.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

Viele Fotos rund um das Angels Home

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Kurz- Videos

Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Nadine Pelz
Nadine Pelz
Katharina Ramsperger
Katharina Ramsperger
Jerry
Clyde

Meine liebe Anne.


Unsere erste Begegnung 2006Nun kenne ich dich schon fast 8 Jahre, aber du bist längst nicht mehr das kleine Mädchen, das mich schüchtern aus ihren großen braunen Augen angesehen hat und nicht wusste, wie es was auf Englisch sagen soll. Nein, mittlerweile bist du eine kleine Lady, die mein Herz mit Freude und Stolz erfüllt, weil sie sagen kann, was sie möchte und eine der besten Schülerinnen aus dem Angels Home ist. Sogar Emails können wir uns nun schreiben, wenn ich mich wie momentan auf Heimaturlaub in Deutschland befinde. Oft fragst du mich dann, wie es mir geht, was ich so mache und wie es in Deutschland ist. Manchmal denke ich dann darüber nach, wie es wohl wäre, wenn wir beide einmal gemeinsam hierher fliegen würden und ich dir vieles in meiner Heimat zeigen könnte. Im Laufe der Jahre, die ich nun in deinem Land lebe, habe ich jedoch gelernt, Deutschland mit deinen Augen zu betrachten und mir wird mit jedem Urlaub zu Hause mehr bewusst, wie schwer es für dich hier wäre...

Es war Liebe auf den ersten BlickBereits nach der Landung am Flughafen würde es dich erschrecken, wie ernst die Menschen alle schauen. Keiner würde dein bezauberndes Lächeln erwidern und keiner würde dir helfen, deinen schweren Koffer vom Gepäckband zu heben. Wenn du Fragen hättest, würde es dich viel Überwindung kosten, diese griesgrämig dreinschauenden Menschen auf Englisch anzusprechen und wenn du es doch tust, musst du damit rechnen, dass man dich nicht versteht oder dich einfach ignoriert. Auf der Autofahrt würdest du es komisch finden, dass keiner hupt und weit und breit keine Kokosnusspalmen zu sehen sind. Mit Sicherheit würde dir vom schnellen Fahren schlecht werden. Wenn du nicht gerade im absoluten Hochsommer nach Deutschland kommst, würdest du vermutlich frieren, egal wie viele Sachen man dir zum Anziehen gibt. Feste Schuhe würdest du beengend finden und dir wahrscheinlich auf Dauer Blasen darin reiben. Auf einer Toilette, egal ob privat oder öffentlich, würdest du vergeblich die Toilettendusche suchen und fändest es komisch, um nicht zu sagen eklig, dich mit Klopapier zu reinigen. Dir käme das oberflächlich und unhygienisch vor, aber du würdest es nie wagen, dich diesbezüglich jemandem anzuvertrauen. Vom Kleidungsstil der durchschnittlichen jungen Frauen in Deutschland wärst du geschockt und du würdest dich fragen, weshalb sie sich alle so freizügig anziehen, wo es doch so kalt draußen ist. Bestimmt würdest du schlussfolgern, dass sie alle keine guten Mütter haben, die sich um sie sorgen.Ausflug in den Zoo 2007 Es wäre sehr schwierig, etwas Essbares zu finden, was dir richtig gut schmeckt und dich gleichzeitig gesund und abwechslungsreich ernährt. Dir würden der Reis und die Schärfe im Essen fehlen, ganz zu schweigen von frischen Kokosnussraspeln, Milchpulver und Trockenfisch. Sicher würdest du andere Sachen ausprobieren und vielleicht würde dir einiges davon auch schmecken, aber es wäre nicht das gleiche und du würdest Suneethas Kochkünste vermissen. Besonders irritiert wärst du vermutlich, wenn du sehen würdest, dass man bei uns Reis in Plastikbeuteln kocht und nicht unbedingt nach jeder Mahlzeit sofort das Geschirr spült, weil es keine Ameisen im Haus gibt. Das deutsche Fernsehprogramm würde dich langweilen, weil du kein Wort verstehst und die Handlungen sowie den Humor in Filmen nicht nachvollziehen kannst. Bei einem Spaziergang in unserer Natur würdest du ängstlich werden, wenn dir nach 30 Minuten noch immer keine Menschenseele begegnet ist. Du würdest dich fragen, weshalb so viele Leute täglich in ihren Häusern sitzen und nicht einmal die Tür oder die Fenster öffnen. Es würde dich einengen, den ganzen Tag drinnen zu sein. In Supermärkten wärst du erstaunt, wie viele verschiedene Produkte und Hersteller es bei uns gibt. Vor dem Regal mit Süßigkeiten und Schokolade würden dir wahrscheinlich fast die Augen rausfallen. Wenn du Paare siehst, die in der Öffentlichkeit Händchen halten oder sich küssen und umarmen, wärst du peinlich berührt und würdest krampfhaft versuchen, nicht hinzuschauen. Wenn ich dir ein Bad einlassen würde, fändest du es merkwürdig, dich nackt in eine Wanne zu legen und entspannen würde dich das wohl kaum. Du würdest anders über mich denken, wenn du sehen könntest, dass ich mit weiblichen UND männlichen Freunden Spaß haben kann. Vermutlich würdest du dann an Frank denken und er würde dir leidtun, obwohl es dafür gar keinen Grund gibt. Am Abend wäre es komisch für dich, deinen Körper mit einer schweren Decke zuzudecken und wahrscheinlich könntest du vor lauter Stille nicht schlafen. Wenn das Licht aus ist, würdest du ein paar Tränen vergießen und mich am nächsten Morgen mit einem strahlenden Lächeln begrüßen...

Anne und ich 2013Ja, meine liebe Anne, einfach wäre es sicher nicht und ich müsste dir viele Dinge erklären, die du am Ende vielleicht doch nicht so verstehen würdest, wie ich sie meine. Aber möglicherweise gäbe es auch Sachen, die dir gefallen würden und Erfahrungen, durch die du auch meine Welt ein Stück weit besser verstehen könntest. Wenn du irgendwann alt genug bist, lasse ich dich allein entscheiden, ob du mit mir auf diese Reise gehen möchtest oder nicht. Und wenn du es ablehnst, ist das für mich auch in Ordnung, denn eigentlich finde ich deine Sicht der Dinge in vielen Punkten gar nicht so verkehrt. Ich erwische mich oft dabei, wie ich Deutschland mit Sri-Lanka-Augen betrachte und Dinge hinterfrage, die früher für mich selbstverständlich und normal waren. In dieser Hinsicht habe ich viel von dir gelernt und ich bin froh, dass du Teil meines Lebens geworden bist!

Deine Julia

Wir waren da