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Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Laura G
10 Juli 2018
Mitten im Geschehen
Da kommt also unser leckeres Brot her :D Heute haben Lisa und ich eine Bäckerei in Marawila besucht. Wir haben auf ganz viele kleine süße Teilchen und Kuchenstücke gehofft....
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Julia
09 Juli 2018
Mitten im Geschehen
"Thaththa! Julia!", ertönt es abends um halb neun unter unserem Fenster. Wir schauen uns an und denken das Gleiche: Was ist denn da schon wieder los? Warum werden wir so sp...
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Was sonst noch so passiert


Strand von Marawila

Es ist mal wieder Zeit, von meinen Erlebnissen hier in Sri Lanka zu berichten. Wie ich in meinem letzten Tagebucheintrag bereits erwähnt hatte, konnte ich die erste Woche im Angels Home mit Tara verbringen.

Sophie Reinhard

Halli Hallo mein Name ist Sophie Reinhard und ich bin 22 Jahre alt. Momentan studiere ich Soziale Arbeit und wohne im schönen Bielefeld, aber ab dem 10. Juli, bin ich für 10 Wochen in Marawila und lerne das Angels Home kennen.

Mahisha, unser neustes Familienmitglied.

Das neueste Mädchen in unserem Angels Home ist Kahadawala Appuhamilage Mahisha Roshani, oder einfach nur Mahisha. Sie lebt seit dem 30.05.2018 bei uns.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Laura Grünheid
Sophie Reinhard
Jerry
Clyde

Tagebuch Julia. Und heute zu Gast im Maggi-Kochstudio... 11.06.2008


Zum Mittag mal nicht Reis & Curry

Als ich zu Beginn von Steffis Praktikum gemeinsam mit ihr einen Plan ausgearbeitet habe, was wir während ihres Aufenthaltes alles mit den Mädels tun könnten, ist uns u.a. die Idee gekommen, einmal für das gesamte Angels Home etwas anderes zum Mittag zu kochen. Immerhin gibt es sonst Tag für Tag Reis & Curry und irgendwann kann einem das schon mal zum Hals raushängen (auch wenn es immer sehr lecker ist).

Deshalb sind wir heute morgen gegen 10 Uhr losgefahren, um für unsere Kochkünste einzukaufen. Als erstes waren wir auf dem Markt, wo wir 6 kg frische Tomaten sowie 12 Zwiebeln und 4 Knoblauchknollen kauften. Danach ging's zum Sashikalas (der Supermarkt Nummer 1 in Marawila) und besorgten noch 1,5 kg Chicken-Würstchen und eine große Flasche Ketchup. Als wir fertig waren und Laxman unseren Einkauf so betrachtete, fragte er uns mit einem Grinsen, ob wir denn schon mal auf die Uhr gesehen hätten und ob unsere Mädchen heute erst um 15 Uhr Mittag essen sollen. Ha... So eine Frechheit! Nur weil die singhalesischen Frauen jeden Tag 4-5 Stunden in der Küche stehen, um das Mittag vorzubereiten, heißt das noch lange nicht, dass es nicht auch schneller gehen kann. Und... hat schon jemand eine Idee, was wir kochen wollten? Natürlich... das klassische deutsche Kinder-Essen: Nudeln mit Tomatensoße. Grinsen

Über die Nudeln brauchten wir uns keine Gedanken zu machen. Davon hatte Horst Peter in unserer letzten Container-Fracht im Dezember einen ganzen Umzugskarton voll gesponsert. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank dafür!

Als wir im Heim ankamen, stellten wir fest, dass die Mädels heute und morgen schulfrei haben (Aufgrund eines Lehrer-Streiks wurden in ganz Sri Lanka die Schulen für 2 Tage geschlossen). Zwar wollten wir sie mit dem Essen überraschen, wenn sie aus der Schule kommen, aber ganz schlecht war ihre Anwesenheit letztendlich doch nicht. Denn ratz-fatz hatten wir 5 fleißige Küchenhilfen: Shanika, Mali, Chathumini, Saduni und Dinesha wollten unbedingt dabei sein, wenn 2 Weißnasen in der einheimischen Küche experimentieren. Überrascht

Als wir unsere ganzen Zutaten ausgepackt hatten, wussten die Mädels auch sofort, was zu tun war. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, da hatten sie schon alle Tomaten gewaschen und hielten Schneidebretter und Messer bereit. Also machten wir uns erstmal ans Schnippeln: Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten. Bei den Würstchen war es etwas schwieriger, da die noch teilweise gefroren waren. Also haben wir sie erstmal in eine Schüssel mit Wasser gelegt und somit ein wenig auftauen lassen.

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  Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, holten wir den großen Topf, in dem normalerweise der Reis gekocht wird und setzten darin das Wasser für die Spaghetti an. Leider dauerte das mit dem Kochen länger als wir dachten. Deshalb änderten wir unseren ursprünglichen Plan, zweimal 2,5 kg Nudeln zu kochen, und schmissen auf Anhieb die gesamten 5 kg in den Topf. Das war zwar im Endeffekt dann doch ganz schön viel, aber hat funktioniert. Naja... wann kocht man auch schon mal für 30 Mäuler??? (die Hunde mitgezählt)

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  Bei unserer Soße ließ es sich jedoch nicht verhindern, dass wir zweimal kochen mussten, da es nur einen Riesen-Topf im Heim gibt. Wir haben zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch angebraten, dann die Würstchen dazu gegeben und zum Schluss schließlich die Tomaten und Ketchup. Gewürzt haben wir das Ganze mit Chilipaste und -soße sowie Pfeffer und zum Schluss gab's als Krönung noch eine kleine Mehlschwitze. Die Mädels sind während dieser ganzen Prozedur nicht einmal von der Kochstelle gewichen. Sie haben total interessiert zugesehen, was Steffi und ich da fabriziert haben, obwohl es ja nun wirklich nichts Besonderes war... Lachen

Etwa gegen 13 Uhr war unser Gericht fertig und die 20 Kinderteller wurden gefüllt. Wir mussten schnell feststellen, dass wir viel zu viel gekocht haben. Wahrscheinlich hätte sogar die Hälfte gereicht. Aber naja... wie schon gesagt: Wann kocht man schon mal in dem Maße?

Ich glaube, dass Essen ist ziemlich gut angekommen, sowohl beim Personal, als auch bei den Mädels und sogar bei den Hunden. Danach waren auf jeden Fall alle dicksatt und zufrieden. Okay... Es waren ein paar Kids dabei, die die Tomaten rausgesucht haben (das Beste an der ganzen Soße) oder es nicht ganz „geschafft" haben... Winken Aber: Es gab auch einige, die sich noch einen Nachschlag geholt haben. Für die Reste hat man uns versichert, dass die heute abend noch vertilgt werden.

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Insgesamt war unser Kochtag eine gelungene Sache und es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

 

 

Wir waren da