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Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Anna
24 April 2018
Mitten im Geschehen
"Ennnnnnndlich Ferien!" freuten sich die Mädchen vor genau zwei Wochen. Einige wurden von ihren Eltern abgeholt und konnten die Ferien mit ihren Familien verbringen und für die anderen haben wir Prakt...
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Valentina
23 April 2018
Mitten im Geschehen
Dass die Patenmama von Vishmika Susi hier tanztechnisch einiges aufgewirbelt hat, habt ihr bereits gesehen.Dass die Mädchen mal ehrfürchtig jemandem beim Tanzen zuschauen und sich Dancemoves abschauen...
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Anna
20 April 2018
Mitten im Geschehen
Direkt zu Beginn der "Playtime" warten sie schon ungeduldig darauf, dass wir das Bastelzimmer öffnen. Sofort beginnt das große Auffädeln der verschiedensten Perlen und es entstehen die abwechslun...
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Jana
18 April 2018
Mitten im Geschehen
 Oft entdeckt man erst nach einiger Zeit die versteckten Dinge, die unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkel. Seit über 2 Monaten laufe ich täglich auf und ab im Angels Home. Treppe rauf, T...
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Was sonst noch so passiert


Erinnerungen an eine wundervolle Zeit

Ich scrolle durch meine Handybilder und kann nicht glauben, dass 10 Wochen so schnell vergangen sein sollen. Ich habe viele Bilder gemacht, sehr viele. Alle zeigen lachende Kinder, das Heim, die Praktikantinnen, verrückte Tiere oder den einmaligen Abendhimmel von Marawila.

Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen und schaue auf über 70 Augenpaare, die mich teilweise mitleidig, fragend oder einfach abwartend anschauen. Es ist 19.30 Uhr in Leverkusen, mein Vortrag sollte nun beginnen, doch leider haben wir Schwierigkeiten mit der Technik.

Meine Ankunft in Sri Lanka war überwältigend.

Stechende Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, großes Gewusel und Straßenlärm. Willkommen am Flughafen in Colombo. 14 Stunden zuvor lief ich noch

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Hanna Krenn
Tara O’Sullivan
Anna Kraus
Saskia Juhas
Saskia Juhas
Jerry
Clyde

Tagebuch Julia. Und heute zu Gast im Maggi-Kochstudio... 11.06.2008


Zum Mittag mal nicht Reis & Curry

Als ich zu Beginn von Steffis Praktikum gemeinsam mit ihr einen Plan ausgearbeitet habe, was wir während ihres Aufenthaltes alles mit den Mädels tun könnten, ist uns u.a. die Idee gekommen, einmal für das gesamte Angels Home etwas anderes zum Mittag zu kochen. Immerhin gibt es sonst Tag für Tag Reis & Curry und irgendwann kann einem das schon mal zum Hals raushängen (auch wenn es immer sehr lecker ist).

Deshalb sind wir heute morgen gegen 10 Uhr losgefahren, um für unsere Kochkünste einzukaufen. Als erstes waren wir auf dem Markt, wo wir 6 kg frische Tomaten sowie 12 Zwiebeln und 4 Knoblauchknollen kauften. Danach ging's zum Sashikalas (der Supermarkt Nummer 1 in Marawila) und besorgten noch 1,5 kg Chicken-Würstchen und eine große Flasche Ketchup. Als wir fertig waren und Laxman unseren Einkauf so betrachtete, fragte er uns mit einem Grinsen, ob wir denn schon mal auf die Uhr gesehen hätten und ob unsere Mädchen heute erst um 15 Uhr Mittag essen sollen. Ha... So eine Frechheit! Nur weil die singhalesischen Frauen jeden Tag 4-5 Stunden in der Küche stehen, um das Mittag vorzubereiten, heißt das noch lange nicht, dass es nicht auch schneller gehen kann. Und... hat schon jemand eine Idee, was wir kochen wollten? Natürlich... das klassische deutsche Kinder-Essen: Nudeln mit Tomatensoße. Grinsen

Über die Nudeln brauchten wir uns keine Gedanken zu machen. Davon hatte Horst Peter in unserer letzten Container-Fracht im Dezember einen ganzen Umzugskarton voll gesponsert. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank dafür!

Als wir im Heim ankamen, stellten wir fest, dass die Mädels heute und morgen schulfrei haben (Aufgrund eines Lehrer-Streiks wurden in ganz Sri Lanka die Schulen für 2 Tage geschlossen). Zwar wollten wir sie mit dem Essen überraschen, wenn sie aus der Schule kommen, aber ganz schlecht war ihre Anwesenheit letztendlich doch nicht. Denn ratz-fatz hatten wir 5 fleißige Küchenhilfen: Shanika, Mali, Chathumini, Saduni und Dinesha wollten unbedingt dabei sein, wenn 2 Weißnasen in der einheimischen Küche experimentieren. Überrascht

Als wir unsere ganzen Zutaten ausgepackt hatten, wussten die Mädels auch sofort, was zu tun war. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, da hatten sie schon alle Tomaten gewaschen und hielten Schneidebretter und Messer bereit. Also machten wir uns erstmal ans Schnippeln: Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten. Bei den Würstchen war es etwas schwieriger, da die noch teilweise gefroren waren. Also haben wir sie erstmal in eine Schüssel mit Wasser gelegt und somit ein wenig auftauen lassen.

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  Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, holten wir den großen Topf, in dem normalerweise der Reis gekocht wird und setzten darin das Wasser für die Spaghetti an. Leider dauerte das mit dem Kochen länger als wir dachten. Deshalb änderten wir unseren ursprünglichen Plan, zweimal 2,5 kg Nudeln zu kochen, und schmissen auf Anhieb die gesamten 5 kg in den Topf. Das war zwar im Endeffekt dann doch ganz schön viel, aber hat funktioniert. Naja... wann kocht man auch schon mal für 30 Mäuler??? (die Hunde mitgezählt)

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  Bei unserer Soße ließ es sich jedoch nicht verhindern, dass wir zweimal kochen mussten, da es nur einen Riesen-Topf im Heim gibt. Wir haben zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch angebraten, dann die Würstchen dazu gegeben und zum Schluss schließlich die Tomaten und Ketchup. Gewürzt haben wir das Ganze mit Chilipaste und -soße sowie Pfeffer und zum Schluss gab's als Krönung noch eine kleine Mehlschwitze. Die Mädels sind während dieser ganzen Prozedur nicht einmal von der Kochstelle gewichen. Sie haben total interessiert zugesehen, was Steffi und ich da fabriziert haben, obwohl es ja nun wirklich nichts Besonderes war... Lachen

Etwa gegen 13 Uhr war unser Gericht fertig und die 20 Kinderteller wurden gefüllt. Wir mussten schnell feststellen, dass wir viel zu viel gekocht haben. Wahrscheinlich hätte sogar die Hälfte gereicht. Aber naja... wie schon gesagt: Wann kocht man schon mal in dem Maße?

Ich glaube, dass Essen ist ziemlich gut angekommen, sowohl beim Personal, als auch bei den Mädels und sogar bei den Hunden. Danach waren auf jeden Fall alle dicksatt und zufrieden. Okay... Es waren ein paar Kids dabei, die die Tomaten rausgesucht haben (das Beste an der ganzen Soße) oder es nicht ganz „geschafft" haben... Winken Aber: Es gab auch einige, die sich noch einen Nachschlag geholt haben. Für die Reste hat man uns versichert, dass die heute abend noch vertilgt werden.

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Insgesamt war unser Kochtag eine gelungene Sache und es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

 

 

Wir waren da