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Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Lisa L.
17 Mai 2018
Mitten im Geschehen
Neben dem Buddhismus ist auch die katholische Religion in Sri Lanka verbreitet. Da auch unsere Mädchen teilweise katholisch sind, gehört das Angels Home zu einer Art Kirchengemeinde. Innerhalb dieser ...
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Tara
15 Mai 2018
Mitten im Geschehen
News aus Sri Lanka. Wusstest du schon...?
Und...ACTION!Matron Judith sitzt auf einmal in der Rolle unserer kleinen Aruni am Hausaufgabentisch, stiehlt den Mädchen ihre Stifte und wirft mit Heften herum. Sodi schlüpft dabei in die Rolle e...
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Was sonst noch so passiert


STOP wasting time

Die Frage: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" beschäftigt mich schon seit der Entscheidung ein Praktikum im Angels Home zu machen. Doch nun stelle ich mir diese Frage erneut aus einer ganz anderen Perspektive.

Nehm mich bei der Hand und zeig mir deine Welt

Jetzt bin ich bereits seit einigen Wochen hier im Angels Home for Children. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt, kenne den Tagesablauf und habe mich mit meinen Aufgaben als Praktikantin vertraut gemacht. Die Mädchen sind mir bereits in dieser Zeit schon sehr ans Herz gewachsen und beglücken mich jeden Tag aufs Neue!

Lisa Lorch

Ab dem 10. Mai werde ich für 2 ½ Monate als Praktikantin im Angels Home sein. Die letzten dreieinhalb Jahre habe ich in Dortmund gewohnt und dort vor kurzem mein Studium zur Rehabilitationspädagogin abgeschlossen.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Tara O’Sullivan
Anna Kraus
Jerry
Clyde

Tagebuch Julia. Unterstützung für das Behindertenheim. 11.03.2008


 Am Sonntagmorgen kam Petra Wysk wieder einmal zu Besuch ins Angels Home. Schon mehrfach hat sie Frank besucht und mit der Unterstützung des Forum Romanums oder auch im Alleingang einige Geldspenden überbracht. Bei jedem ihrer Besuche bekam auch das Behindertenheim in Wennappuwa die eine oder andere Zuwendung. So hatte Petra dieses Mal insgesamt 400 Euro für diese Einrichtung dabei, welche nun sinnvoll investiert werden sollten. Außerdem hatten wir noch zwei kleinere Geldspenden von meinen Eltern sowie von Horst Peter Engel, welche auch für das Behindertenheim gedacht waren.

Deshalb bin ich gestern gemeinsam mit Petra und Rukmal dorthin gefahren, um erst einmal nachzufragen, welche Sachen momentan am Dringendsten benötigt werden. Mittlerweile ist die Einrichtung von Wennappuwa nach Negombo umgezogen, da der Heimleiter ebenfalls Probleme mit seinem abgelaufenen Pachtvertrag hatte. In Negombo hat er sich nun selbst ein weitaus größeres Haus für seine lohnenswerte Arbeit aufgebaut. 

BehindertenheimTrotz dieser Fortschritte ist der erste Eindruck immer noch erschreckend, wenn man das Behindertenheim betritt. Momentan sind dort 36 Personen untergebracht, die teils geistig und teils körperlich behindert sind. Die Altersspanne liegt nach meinen Schätzungen zwischen 7 bis 50 Jahren, obwohl man dies bei den meisten Behinderten nur schwer einordnen kann.

 

Einige Menschen sind stark unterernährt und verbringen die meiste Zeit des Tages zusammengekauert in einer Ecke. Selbst das neue Gebäude riecht teilweise schon nach Urin und das wenige (und teilweise noch sehr junge) Personal scheint mit der Betreuung überfordert zu sein. Einige Kinder werden zwischenzeitlich in Gitterbetten „verfrachtet", die leider noch nicht alle mit Matratzen ausgestattet sind, um sich vorerst um die Bedürfnisse der anderen zu kümmern.

Behindertenheim in Sri LankaBehindetenheim

Der Heimleiter teilte uns mit, dass es nach wie vor sehr schwierig ist, ein wenig Mitgefühl und Engagement von der singhalesischen Bevölkerung zu bekommen, da das Thema Behinderung hier weitestgehend tabuisiert und kaum als eine Form menschlichen Lebens betrachtet wird. Aus diesem Grund sei es auch sehr schwer, liebevolles und fürsorgliches Personal für seine Einrichtung zu finden.

Nach Besichtigung der Räumlichkeiten und eingehendem Nachfragen erzählte uns der Heimleiter, dass er am liebsten zunächst einmal die Baumaßnahmen am neuen Haus abschließen würde. Dazu fehlte ihm noch einiges an Zement, Stahl sowie verschiedene Elektrizität. Da Petra und ich jedoch auch gerne alle Betten mit Matratzen und Moskitonetzen ausstatten wollten, haben wir uns darauf geeinigt, zunächst diese Sachen einzukaufen und das übrige Geld dann in Baumaterialien zu investieren. Wir sind dann gemeinsam mit dem Heimleiter sowie dem Sekretär seiner Foundation in die Stadt gefahren, um dort in einem ca. 3stündigen Einkauf alles zu besorgen. Insgesamt wurden ca. 100 Euro für Moskitonetze, Matratzen sowie Gummiunterlagen und ungefähr 330 Euro für Baumaterialien ausgegeben. Danach sind wir noch einmal zum Behindertenheim gefahren, um die Sachen dort abzuliefern.

BehindertenheimBehindertenheimBehindetenheim

Der Heimleiter und auch das angestellte Personal haben sich sehr über unsere Sachspenden gefreut. Ich hoffe wirklich sehr, dass diese Einrichtung weiterhin Bestand hat und irgendwann auch die nötige Anerkennung und Unterstützung aus der Bevölkerung erhält. Gelegentliche Besucher, welche die Mahlzeiten oder auch andere Kleinigkeiten für die Behinderten bringen, sind zwar ein Anfang, aber es ist sicherlich noch ein langer und harter Weg für den Heimleiter und sein Team. 

Wir waren da