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Praktikum im Angels Home

Informationen

Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Julia
15 August 2018
Mitten im Geschehen
 Hallo liebe Drylands-Freunde,ab Samstag, den 18.08.2018, haben wir eine ganz besondere Aktion für euch. Über eBay for Charity habt ihr die Möglichkeit, ein tolles Wochenende in Julias Heimatstad...
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Laura G
14 August 2018
Mitten im Geschehen
Singhalesische Rezepte aus dem Angels Home
 Darf ich vorstellen, eins meiner liebsten Favoriten zum Tee.Es wird benötigt:2 Tal Früchte1 EL Salz150 g Zucker100 g Honigc.a 200 ml Kokosmilch150 g Kurakk...
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Was sonst noch so passiert


Bilder von meiner Reise nach dem Praktikum

Seit meinem letzten Bericht ist jede Menge passiert. Ich habe meine letzten Tage im Angels Home verbracht, mich auf meine Reise vorbereitet, vieles geplant und mich dann letztendlich von allen verabschiedet…

Alina Schroeter, Praktikantin beim Dry Lands Project e.V in Sri Lanka

Münster - Alina Schroeter macht ein Praktikum – in Sri Lanka. Für drei Monate arbeitet die 21-Jährige dort mit Mädchen, die Hilfe gebrauchen, um ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Am Montag geht es los. Alinas kleine Schwester ist nicht begeistert. Von Erhard Kurlemann.

Die kleinen Momente

Wenn man mitten im Alltagsgeschehen steckt und manche Dinge schon fast wie von selbst zu passieren scheinen, übersieht man manchmal die kleinen Augenblicke. Genau diese Momente geben einem aber so viel!

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Laura Grünheid
Sophie Reinhard
Jerry
Clyde

Tagebuch Mira. Ein Tag im Tempel. 26.09.2007


Am Mittwoch war hier, wie an jedem Vollmondtag ein Feiertag und die buddhistischen Kinder vom Heim haben diesen Tag im Tempel verbracht. Da ich mich ja auch bedingt durch mein Studium sehr für Buddhismus interessiere, wollte ich unbedingt dabei sein und so kam ich um 7.45 Uhr früh im Heim an, wo auch schon die 5 buddhistischen Kinder Disna, Imesha, Dinesha, Sujeeva und Nasansela in ihren weißen Schuluniformen mit einer Art weißen Schärpe über der Schulter bereitstanden.

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Zusammen mit der Metren machten wir uns dann auf den Weg zu dem etwa 10 Minuten entfernten Tempel. Dort angekommen, stellte ich mich kurz einem Mönch vor und fragte, ob es in Ordnung sei, wenn ich von den Kindern hier Fotos machen würde. Er willigte sofort ein und wollte noch wissen woher ich komme. Nachdem die Kids und ich unsere Hände und Füße gewaschen hatten, nahmen wir auf Matten an dem Eingangsbereich von einem Beetsaal platz.

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Im Inneren dieses Gebäudes saßen rechts und links in einer Reihe schon eine Vielzahl von Menschen, alle in weiß gekleidet, die ihre mitgebrachten Teller und Tassen für das gemeinsame Frühstück bereithielten. Kurze Zeit später kamen auch schon ein paar Helfer, die Weißbrot, Daal, Zwiebeln und Wasser der Reihe nach verteilten. Die Kinder trauten sich zuerst nicht so richtig anzufangen, da sie eigentlich schon im Heim gefrühstückt hatten und auch ich hatte zuvor zu Hause noch schnell zwei Marmeladen toast zum Frühstück gegessen und war eigentlich satt. Schließlich haben wir uns dann aber doch überwunden und halt zum 2.mal gefrühstückt, wobei es eigentlich auch ganz gut geschmeckt hat. Nachdem alle fertig waren, hat jeder seinen Teller und Tasse an einem Wasserhahn, der gleich hinter dem Gebäude war, gewaschen.

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Dann wurden wir von einem Mann herbeigerufen, der uns zu dem Mönch führte, bei dem ich mich am Anfang kurz vorgestellt hatte. Auf unseren Matten nahmen die 5 Kinder und ich dann vor ihm Platz und er fing an eine kleine Puja für uns zu geben, indem er etwas sang und die Kinder mit gefalteten Händen das Gesagte rezitierten. Nach diesem besondern Erlebnis sind wir dann mit unseren Matten in den Innenhof/Garten des Tempelbereiches gegangen, in dessen Mitte ein großer Bodhibaum steht. Überall saßen schon Leute auf ihren Matten und warteten auf die Rede des Möchnes. Dafür war extra auch ein Mikrophon und Lautsprecher aufgebaut worden. Nachdem wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht und unsere Sitzmatten ausgebreitet hatten, wollten mir die Kids unbedingt die große Buddhastatue, die sich auf einer Art Podest befand, zeigen. Da von dem Mönch auch noch keine Spur zu sehen war, bin ich mit ihnen schließlich die vielen/steilen Treppen hochgestiegen. Die Mühe hat sich aber gelohnt, da uns ein ca. 8 Meter hoher Sitzender Buddha erwartete. Wir haben uns dann zusammen vor ihm verneigt und sind die vordere Treppe wieder heruntergegangen, die zu einem Brunnen und zwei Elephantenplastiken führte.

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Nachdem die Kids im Brunnen eine sehr schöne Wasserlilie entdeckt hatten, kam ihnen plötzlich die Idee mich zu einem Baum in einem etwas verwilderten Garten direkt neben dem Tempel zu führen Da wir ja barfuß unterwegs waren, war mein erster Gedanke dabei, nicht ausversehen auf eine Schlange zu treten, die Kids schienen aber solche Ängste nicht zu kennen und rannten munter drauf los. Dort pflückten sie Blüten mit dem Namen Salmale, die sehr gut duften und schön aussehen. Wieder zurück in der Tempelanlage zeigten sie mir noch den kleinen Stupa.

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Schließlich war auch der erste Mönch eingetroffen und hatte vor dem Mikrophon Platz genommen und wir gingen zurück auf unsere Matten. Gegen 9.30h begann der Mönch seine Rede, die bestimmt ununterbrochen über eine Stunde ging. Dabei habe ich mir mal wieder gewünscht besser singhalesisch zu können, um etwas zu verstehen. Nisansela war bei der Rede die ganze Zeit etwas aufgeregt, da sie mir erzählte, dass sie die Nonne aus ihrer Zeit im Tempel noch kennen würde. Nachdem dann die Rede beendet war, wollte Nisansela auch unbedingt mit der Nonne kurz sprechen, also sind wir zusammen nach vorne gegangen. Dort verbeugten sich viele Leute vor ihr und auch Nisansela schaffte es sich kurz vor ihr zu verbeugen, bevor sie unter einer Art Ehrenschirm, der von 4 Mädchen getragen wurde, von dem Tempelhof ging. Nisansela gab sich aber mit der Verbeugung noch nicht zufrieden und so folgten wir ihr zu einem kleinen Pavillion, indem sie eine Tasse Tee trank. Als sie dort wieder raus kam, erkannte sie auch Nisansela und die beiden redeten kurz miteinander, während sich die anderen Kids brav vor ihr verbeugten. Nach dieser Begegnung war Nisansela schließlich super happy.

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Zurück auf unsern Plätzen, wurde erst mal für jeden aus einem großen Eimer Tee ausgegeben, dabei entdeckten die Mädchen dann auch ihre Tanzlehrerin, die mit Tee ausschenken half. Bevor die nächste Rede begann, zeigten dieMädchen mir noch einen weiteren kleinen buddhistischen Schrein, in dem sich wieder ein sehr schöner sitzender Buddha befand und tolle bunte Wandgemälde zu sehen waren. Anschließend wurde ich dann mal wieder mit duftenden Blumen geschmückt. Bei der zweiten Rede, die diesmal ein Mönch vortrug, schienen die Leute, die direkt in seiner Nähe saßen noch aufmerksam zu zuhören, die andern, die weiter weg an der Mauer saßen, so wie wir, lasen eine Buddhsitische Zeitung, dösten, schliefen oder die Kinder machten zu meiner großen Verwunderung Hausaufgaben, wozu auch Nisansela und Sujeeva gehörten.

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Imesha und Dinesha legten in der Zeit ein paar Muster mit den gepflückten Blumen. Plötzlich war es dann mucksmäuschen still, da der Mönch zu einer kurzen Meditation aufgerufen hatte und alle saßen mit geschlossenen Augen da. Nach dieser Andacht gab es dann Mittagessen und eine große Menschenmenge wanderten wieder mit ihren Matten in die Gebetshalle. Auch wir setzten uns wieder auf unserem Platz am Eingang der Halle, stellten Teller und Tassen bereit, die von den Essensausteilern mit Reis, Daal, einer Art Gemüse, Trockenfisch und Papadam reichlich gefüllt wurden. Von einer älteren Frau neben mir bekam ich bewundernde Worte zu hören, dass ich das scharfe Essen essen würde. Bis auf, dass ich mal wieder eine verkohlte Ameise in meinem Reis entdeckte, hat das Essen auch sehr gut geschmeckt und war auch nicht schärfer als das Mittagessen im Heim. Nach dem Essen sind wir wieder in den Innenhof gewandert und es war erstmal Mittagspause angesagt. Zu meiner Verwunderung entdeckte ich auch, dass fast alle Männer gegangen waren und nur noch Frauen und Kinder da waren. Da es selbst im Schatten zu dieser Zeit unerträglich heiß war sind wir noch mal in den kleinen kühleren Buddhistischen Schrein gegangen, wo wir einem jungen Buddhsistischen Mönch begegnenten, der mich auch direkt Fragte, ob ich Buddhistin sei, wobei ich ihm dann antwortete, dass mein Vater Buddhist sei und sich die Sache damit für ihn erledigt hatte. Nachdem Sujeeva und Dinesha noch etwas rumalberten, überkam uns dann aber auch die Mittagsmüdigkeit und wir dösten etwas auf unsere Matte. Danach sind wir noch mal zur großen Buddhastatue gegangen und haben eine kleine Andacht gehalten. Wieder zurück auf unserem Platz an der Mauer schien immer noch nichts neues geschehen zu sein und die meisten Leute dösten weiter. Um die aufkommende Langweile der Kids etwas zu überbrücken, habe ich Imesha ein singhaleisches Kinderbuch, dass mir neulich gekauft und zufällig dabei hatte, gegeben und den Kids Postkarten von Bonn gezeigt, die sie staundend betrachteten. Aber auch mein Fotoapparat war das totale Highlight und wurde nicht nur von den Angel Home Kids immer wieder begutachtet, sondern auch von den anderen Kindern, die sich zu uns gesellt hatten. So gegen 15h kehrte dann wieder Leben in den Tempel und alle rollten ihre Matten auf und ein paar Kinder darunter auch Nisansela begannen die Blätter zusammenzufegen. Anschließend wurde dann der große Bodhibaum mit einer Art Ritual gegossen. Dabei wird ein kleiner Kurg mit Wasser gefüllt und man muss sieben mal um den Baum und die sich davor befindenden Buddhakästen gehen, ehe man das Wasser in Trichter füllen darf. Alle 5 Mädchen waren bei dieser Sache sofort dabei. Als ich später auch dieses Ritual durchführte, wurde ich die sieben Runden lang allerdings von Kindern verfolgt Winken

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Danach kam wieder ein Mönch auf den Platz und hielt eine kleine Abschluß Puja. Als er damit fertig war, kamen viele Gläubige zu ihm und verbeugten sich.

Sujeeva sagte mir dann, dass wir jetzt noch neue weiße Glücksarmbänder bekommen könnten und band ihr altes an den Bodhibaum fest. Dann ging´s noch mal zu dem Mönch, der uns die Anfangspuja gegeben hatte und die Kids bekamen weiße Schnüre von ihm, die sie sich gegenseitig um das rechte Handgelenk anlegten. Sujeeva nahm gleich für die restlichen Kinder im Angels Home einige Bändchen mit.

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Auf dem Nachhauseweg mit der Metren, schienen die Kinder gar nicht mehr aufzuhören zu erzählen und ich glaube für sie war es auch ein ganz besonderer Tag mit mir im Tempel wie für mich mit ihnen. Die vielen hautnahen Eindrücke, die ich dort erleben durfte und auch die Gastfreundlichkeit der Menschen dort, werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Wir waren da