Eine helfende Hand

Geschwister

Wir wollen Kinder sein

Will mich Niemand?

 

Dry Lands Project bietet als Kinderhilfe für Sri Lanka Mädchen ein neues Zuhause

Mit Herz, Verstand und der nötigen Portion Transparenz ist mit dem Dry Lands Project e.V. eine anerkannte Kinderhilfe auf Sri Lanka aktiv. Kurze Zeit nach der Gründung konnte die Hilfsorganisation auf Sri Lanka nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt mit dem Angels Home for Children ein Kinderheim eröffnen, das Mädchen die Chance gibt, ihre Kindheit wieder zu genießen. Dabei arbeitet der Verein eng mit dem lokalen Amt für Kinderfürsorge zusammen.

Spezielles Hilfsprojekt mit umfassendem Einblick

Dry Lands Project e.V. legt als anerkannte Hilfsorganisation in Sri Lanka größten Wert auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Sämtliche Spendengelder, die in die Organisation fließen, werden mit ihrer Verwendung offengelegt. Heute unterstützt das Projekt neben dem Angels Home for Children auch weitere soziale Einrichtungen rund um Marawila.

Helfen Sie mit Kinder- und Projektpatenschaften

Werden Sie Teil unserer Kinderhilfe auf Sri Lanka. Mit einer Projekt- oder Kinderpatenschaft können Sie sich individuell an unseren Hilfsangeboten für Mädchen beteiligen. Viele unserer Pateneltern haben unser Kinderheim in Sri Lanka bereits besucht und stehen in ständigem Briefkontakt mit den Mädchen, die sie unterstützen.

Schenke uns einen Teil deiner Zeit

Spende Zeit

Praktikum im Angels Home

Informationen
Neue Projekte verwirklichen

Projektpatenschaften

Hilfe durch Sicherheit und Nachhaltigkeit

Projektpatenschaften
spenden ohne einen cent

Kostenlos Helfen

Ohne einen Cent

Nur einen Klick entfernt
Kinderpatenschaften bei Dry Lands

Kinderpatenschaften

Bildung und Zukunft schenken

Kinderpatenschaften

Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Katharina Ramsperger
18 Oktober 2018
Mitten im Geschehen
Palm Bay Nach eineinhalb Wochen habe ich nun endlich meinen ersten freier Tag. Nachdem es tagelang nur geregnet hat, hatte ich schon die Befürchtung das mein freier Tag...
6
Nadine
16 Oktober 2018
Mitten im Geschehen
…Kaum habe ich über die Regensaison in Marawila und die damit verbundene Flexibilität berichtet, schon erfolgt ein paar Tage später ein neuer Bericht über den ersten Sonnenbrand. 😊 Was die Flexibilitä...
9

Was sonst noch so passiert


Einen Kaffee im Hessenkaffee genießen

Familie Mörbe kommt in Meiningen ins Schwärmen

Katharina Ramsperger

Mein Name ist Katharina Ramsperger, ich bin 21 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf bei Sigmaringen. Ich studiere an der Dualen Hochschule Stuttgart Soziale Arbeit.

Nadine Pelz

Wenn ich mich kurz vorstellen darf – mein Name ist Nadine Pelz, ich bin 25 Jahre alt und komme aus dem schönen Winnenden im Raum Stuttgart. Ab dem 01.10.18 ist mein Lebensplatz in Marawila, Mudukatuwa, Sri Lanka.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

Viele Fotos rund um das Angels Home

Bilder Galerie

Festgehalten in Bildmaterial

Mehr Bilder
Aktionen für das Dry Lands Projekt

Aktionen

Ballet Factory

Mach mit
Kurzvideos aus dem täglichen Leben

Video Galerie

Momentaufnamen

Kurz- Videos

Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Nadine Pelz
Nadine Pelz
Katharina Ramsperger
Katharina Ramsperger
Jerry
Clyde

Tagebuch Julia Fischer, 27.02.2007


 Am Sonntag waren wir gegen Mittag im Angels Home und haben auch – wie fast jeden Tag – mit dort gegessen. Die Kids finden es immer ganz witzig, wenn wir gemeinsam mit ihnen am Tisch sitzen und genau wie sie mit den Fingern essen.

Nach dem Essen kamen so nach und nach einige Angehörige der Kinder, da immer am letzten Sonntag im Monat Besuchstag ist. Frank und ich haben uns ein wenig mit den Kids beschäftigt, z.B. haben wir eine Runde Volleyball mit ihnen gespielt. Allerdings hatten daran nicht nur die Kinder riesigen Spaß, sondern auch das Personal vom Angels Home Grinsen

Am Nachmittag haben wir endlich mal das große Puzzle geholt. Da ich ja leidenschaftlich gerne puzzle, war das für mich eine sehr angenehme Beschäftigung. Die Kids wollten mir am liebsten alle helfen, aber einige sind dafür einfach noch zu klein. Es ist jedoch gar nicht so einfach, ihnen begreiflich zu machen, dass sie sich lieber ein kleines Puzzle holen sollen. Chanchala, Saduni und Mali sind allerdings schon ganz gut im puzzlen und waren mir eine große Hilfe.

Fast jedes Kind hat am Sonntag von irgendjemandem Besuch bekommen – nur leider Chanchala und Dilki nicht. Irgendwann haben die beiden schließlich angefangen zu weinen. Das tat mir wahnsinnig leid. Frank hat dann erst Dilkis Vater angerufen, der dann auch sagte, dass er noch vorbei kommt. Somit war für Dilki die Welt erstmal wieder in Ordnung. Bei Chanchala war das allerdings nicht so einfach; ihre Mutter arbeitet in Dubai und ist deshalb nur schwer zu erreichen. Chanchala war total aufgelöst und hat sich von Latta und den anderen Frauen trösten lassen. Ich hätte sie am liebsten auch in den Arm genommen und ganz doll geknuddelt. Frank hat dann schließlich als kleinen „Ersatz“ mal seine Eltern angerufen, damit Chanchala wenigstens mal mit ihren Pateneltern telefonieren konnte, die sie ja vor kurzem auch kennengelernt hat. Am nächsten Tag hat sie uns jedoch erzählt, dass sie am Abend auch noch ihre Mutter telefonisch erreicht hatte.

Gestern war ich nachmittags wieder den ganzen Tag mit Puzzlen beschäftigt. Außerdem war ich mit Latta in der Stadt und habe für jedes Kind einen Badeanzug gekauft. Das war gar nicht so einfach, wie es sich zunächst anhörte. Die Badesachen sind hier alle ziemlich kitschig, da es für die Singhalesen ja nichts tolleres gibt, als ganz viele bunte Farben. Außerdem mussten wir für jedes Kind eine ungefähr passende Größe finden. Aber nach ca. 30 min fuhren wir schließlich mit 9 Badeanzügen zurück zum Angels Home und dort war dann auch gleich Anprobe. Die Kids sehen echt voll süß aus in ihren Badesachen, aber dazu gleich mehr...

Gegen Abend waren dann nochmal am Strand, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Hier könnt ihr mal ein bisschen neidisch werden:

 27-02-sunrise-01.jpg27-02-sunrise-02.jpg

Gestern Abend war Rukmal bis nachts um 1 Uhr bei uns und wir haben damit angefangen, einen Jahres-Plan 2007 für das Department of Probation & Childcare zu machen. Darin muss genau aufgelistet werden, welche regelmäßigen oder einmaligen Beschäftigungen die Kinder im Angels Home bekommen und welche Kosten dafür aufgewendet werden. An und für sich ist das ja keine große Sache, aber soetwas mit Rukmal auszuarbeiten, ist der absolute Knüller! Er hat genaue Vorstellungen, wie was gemach werden soll und genauso muss man es dann auch realisieren (egal, ob es anders vielleicht auch einfacher gehen würde). Er wollte z.B. unbedingt ein Deckblatt, auf dem in geschwungenen BUNTEN Buchstaben „Angels Home for Children“ steht, womit wir wieder beim Thema Singhalesen und Farben wären... In Deutschland würde man niemals etwas klitschbuntes an eine Behörde schicken, aber wie sagt man so schön: Andere Länder, andere Sitten.

Heute Mittag haben wir wieder ein Stückchen von dem Puzzle weitergemacht. So langsam aber sicher geht’s auch voran:

27-02-puzzle-01.jpg27-02-puzzle-02.jpg

Nachmittags sind wir gegen 14.30 Uhr mit allen Kindern nach Wennapuwa gefahren, um dort schiwmmen zu gehen. Nachdem wir erstmal im falschen Hotel gelandet sind und man uns dort ganz ungläubig anschaute, als wir sagten, dass sei alles abgesprochen, haben wir es in einem zweiten Anlauf schließlich geschafft.

Die meisten Kids waren heute das erste Mal überhaupt in einem Swimming-Pool, was man auch an den Gesichtern und der anfänglichen Unsicherheit merken konnte. Am Anfang waren wir ganz alleine im Pool und sie konnten sich langsam an das Wasser gewöhnen. Nach einer Weile wurden sie dann auch schon viel lockerer und plantschten herum. Frank und ich haben ihnen die Schwimm-Bewegungen gezeigt und mit unserer Hilfe starteten die Kids schließlich auch die ersten Schwimm-Versuche. Das war zwar alles noch etwas unbeholfen, aber ich denke, wenn sie regelmäßig zum Schwimmen gehen, wird das schon. Einige haben sich für das erste Mal schon ziemlich gut angestellt.

Gegen 16 Uhr kamen dann auch andere Kinder und ein Schwimmlehrer und wir hatten dann nur noch 3 Bahnen zur Vefügung. Also haben wir den Ball geholt und ein bisschen mit den Kids im Wasser gespielt. Sie hatten einen Riesen-Spaß.

 27-02-schwimmen-03.jpg27-02-schwimmen-02.jpg27-02-schwimmen-01.jpg

Frank hat nun ausgemacht, dass sie alle 14 Tage an einem Samstag schwimmen gehen, wo sich dann auch der Schwimmlehrer um die Kids kümmert. Ich finde das eine Super-Idee!

Abends war ich mit Frank und Rukmal bei einer Rechtsanwältin in Marawila, die sich mit solchen Jahresplänen, wie wir ihn jetzt erstellen müssen, wohl einigermaßen auskennt. Im Endeffekt hat sich jedoch rausgestellt, dass noch eine ganze Menge an Informationen fehlt, was wir nun noch nachholen müssen. Es ist ja schön und gut, wenn einem jemand erklärt, was die singhalesischen Behörden hier bei so einem Dokument alles erwarten, aber manchmal habe ich das Gefühl, die Singhalesen halten Frank und mich für etwas beschränkt... Winken Sie hat uns bestimmt 5mal erklärt, wie welche Seite aussehen soll. Da es sich um sehr unterschiedliche Informationen handelt, habe ich innerlich schon so gedacht, dass man ja da am Anfang ein Inhaltsverzeichnis machen könnte. Irgendwann kam auch sie auf diese völlig „innovative“ Idee, allerdings auf eine Art und Weise, die mir immernoch unverständlich ist: Ganz stolz hat sie aus ihrem Haus ein paar Postits (diese kleinen klebenden Lesezeichen) geholt und uns erklärt, wir sollten doch bei jedem neuen Thema eins von diesen Dingern (am besten natürlich noch in unterschiedlichen Farben!) an den Rand kleben und eine Zahl darauf schreiben. Im Inhaltsverzeichnis sollen dann nicht rechts die Seitenzahlen stehen (die aber trotzdem vorhanden sein müssen), sondern die Zahlen von den Postits... Na??? Ist das logisch??? Nicht wirklich, oder? Aber naja... was soll’s. Das ist halt Sri Lanka; warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

 

Wir waren da