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Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Lisa L.
20 Juni 2018
Mitten im Geschehen
Die singalesische Küche basiert zu einem wesentlichen Teil auf Gewürzen. Auf dem täglichen Weg in beziehungsweise durch die Küche fällt mir immer wieder das Gewürzregal auf, das dort steht. Auf die Na...
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Lisa L.
18 Juni 2018
Mitten im Geschehen
Was passiert eigentlich an einem Samstagmorgen im Angels Home – wenn die Mädchen nicht in die Schule, in die Kirche oder in den Tempel gehen und ein bisschen Zeit für sich haben… ?Schlafen die Mädchen...
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Was sonst noch so passiert


Sri Lanka, immer ein Besuch wert.

Nach einer etwas längeren Zeit, die mir rückblickend doch relativ kurz vorkommt, in der ich jedoch mit sehr viel Neuem konfrontiert wurde und aus der ich einiges mitnehmen konnte, sitze ich jetzt wieder in Frankfurt und versuche mich in meinem Alltag einzufinden.

Die Aussage, der Einzelne sei nur Schaum auf der Welle, welche seinerzeit von Georg Büchner in einem seiner zahlreichen Briefe niedergeschrieben wurde, schwirrt in meinem Kopf herum, während ich am Meer sitze und sich die Wellen geräuschvoll am Ufer brechen.

Laura Grünheid

Langsam steigt die Aufregung und die Nervosität, denn es dauert nicht mehr lange bis ich im Angels Home ankomme. Dann heißt es für mich „derzeitige Praktikantin“. Also stell ich mich am besten mal vor:

Hi! Ich bin Laura, 19 Jahre alt und komme aus Leverkusen.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Lisa Lorch
Laura Grünheid
Jerry
Clyde

Kathi Baumann. Zurück in Deutschland. 24.02.2009


 Nach vier ereignisreichen Wochen in Sri Lanka bin ich vor zwei Tagen wieder in Deutschland gelandet. Ich muss feststellen, es ist viel zu kalt und schon wieder viel zu viel los hier.  Der Besuch bei Julia und Frank war für mich ein tolles Erlebnis. Ich habe so viel gesehen, erlebt und mein Wunsch, nach meinem Diplom und vor dem Eintritt in die Arbeitswelt noch einmal richtig abzuschalten, hat sich auch erfüllt. 

Nun sitze ich hier und will einen Abschlussbericht schreiben und ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Ich beginne einfach einmal bei den Mädels und dem Team. Kurz vor meiner Abreise hat die Miss mit den Mädels noch ein kleines Programm vorbereitet. Sie haben für mich getanzt, Abschiedskarten gemalt, eine kleine Rede vorgetragen und mir einen schönen Blumenstrauß geschenkt.

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Ich bin begeistert von der Kreativität und Fröhlichkeit der Mädchen. Sie studieren innerhalb kurzer Zeit mehrere Tänze ein und haben so viel Spaß und Talent in Tanz, Kunst und Schauspielerei. Da geht mir als Kulturstudentin natürlich das Herz auf Grinsen

Doch nicht nur die Mädchen haben mich immer wieder zum Lachen und Staunen gebracht, sondern auch das gesamte Angels Home Team. Ich habe mich natürlich am meisten gefreut, Julia wieder zu sehen, ihre Arbeit kennen zu lernen und versucht zu verstehen, was sie an Land, Leuten und dem Projekt so fasziniert, dass sie ihre Heimat verlässt. Auf der anderen Seite durfte ich auch noch weitere nette und interessante Menschen kennen lernen. Allen voran Frank, der sich täglich mit all seiner Kraft für die Mädchen einsetzt und um jeden neuen Interessenten für das Projekt und für jeden Euro Spendengeld bemüht. Er weiß sehr viel über Sri Lanka und hat auch zahlreiche lustige und unfassbare Geschichten erzählt. Julia und Frank gebührt für ihre Arbeit hier mein größter Respekt. Und das sage ich nicht nur so, das ist meine volle Überzeugung nach meinen vier Wochen in Marawila. Ich habe mich außerdem auch über die Bekanntschaft mit Verena und Sophie gefreut.

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Wir hatten eine Menge Spaß gemeinsam und mit den Kindern. Ich finde es sehr mutig, alleine in ein solches Land zu reisen und ohne zu wissen, was einen erwartet, die Entscheidung zu fällen, in einer fremden Kultur fremden Menschen zu helfen. Ich danke euch allen, dass ich eine so schöne Zeit in Sri Lanka verbringen konnte und ich danke vor allem Julia und Frank, dass sie mich aufgenommen haben.

Zum Schluss möchte ich noch kurz die Eindrücke beschreiben, die Sri Lanka für mich am meisten von Deutschland unterscheidet. Da fällt mir vor allem die permanente Allgegenwärtigkeit von Krieg und Armut ein. Überall an den Straßenrändern stehen Polizisten oder Soldaten mit großen Maschinengewehren und Helmen. Plakate mit Kriegsmotiven wie Panzern, Gewehren oder Granaten schmücken die Straßenränder. Dazu kommen tief fliegende Jets oder Hubschrauber, die täglich über dem Land Patrouille fliegen. An diese Stimmung von Protest, Patriotismus und Kontrolle musste ich mich erst gewöhnen. Aber mit der Zeit gehört all dies einfach zum Tagesablauf und zu den Stadtbildern dazu. Ähnlich geht es mir mit dem Thema Armut. Ein Grund dafür, dass ich mich schnell, vielleicht auch zu schnell, mit dem Thema Armut abgefunden habe, ist, dass ich trotz der Mittellosigkeit und der anderen Lebensverhältnisse der Menschen als aus Deutschland und Europa bekannt, nicht vordergründig das Gefühl hatte, dass die Menschen unglücklich sind. Man erfährt täglich, dass die Singhalesen ihr Leben Tag für Tag und nicht mit Blick auf die ferne Zukunft leben. Ich habe das Gefühl, sie arrangieren sich in gewisser Weise mit dem, wie sie und wo sie leben, anstatt täglich darüber zu meckern. Wer weiß schon, ob die Fischer oder die Menschen auf der Straße trotz ihrer Armut nicht doch glücklich sind. Wer weiß schon, ob diese Menschen vielleicht nicht im Wohlstand, sondern in ihrer Religion oder ihrer Familie ihr Glück finden. Das ist etwas, was man in Deutschland, denke ich, kaum nachvollziehen kann und ich meine, dass es auch in Deutschland nicht viele Menschen gibt, die von sich sagen, dass sie 100%ig glücklich sind, trotz dass sie Essen, Trinken, Haus, Waschmaschine, Warmwasser, Auto, ein gesichertes Gesundheitssystem (die Liste ist unendlich weiter zu führen) besitzen.

Diese Erfahrung ist, denke ich, der Grund dafür, dass ich anfänglich nicht verstehen konnte, warum mich die Armut in Sri Lanka nicht so schockt, wie vor meiner Ankunft erwartet. Es fühlt sich an, als seien die Menschen hier nicht so verkopft und verplant wie bei uns, was sie im Endeffekt als unbeschwerter und glücklicher erscheinen lässt. Trotz allem gab es natürlich auch immer wieder Situationen, die mich geschockt haben, vor allem, was auf der Straße lebende Kinder oder schwer Kranke angeht.

Ich habe jedenfalls viele Dinge gesehen, nette Menschen kennen gelernt und eine neue Kultur leben dürfen. Den Aufenthalt und die Erfahrungen werde ich so schnell nicht wieder vergessen und ich weiß auch, dass ich bestimmt nicht das letzte Mal zu Besuch in Sri Lanka und Marawila war.

In diesem Sinne wünsche ich dem Angels Home viel Erfolg bei der weiteren Arbeit und viel Spaß mit den Kids.

Liebe Grüße aus Meiningen

Kathi

 

Wir waren da