Eine helfende Hand

Geschwister

Wir wollen Kinder sein

 

Dry Lands Project bietet als Kinderhilfe für Sri Lanka Mädchen ein neues Zuhause

Mit Herz, Verstand und der nötigen Portion Transparenz ist mit dem Dry Lands Project e.V. eine anerkannte Kinderhilfe auf Sri Lanka aktiv. Kurze Zeit nach der Gründung konnte die Hilfsorganisation auf Sri Lanka nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt mit dem Angels Home for Children ein Kinderheim eröffnen, das Mädchen die Chance gibt, ihre Kindheit wieder zu genießen. Dabei arbeitet der Verein eng mit dem lokalen Amt für Kinderfürsorge zusammen.

Spezielles Hilfsprojekt mit umfassendem Einblick

Dry Lands Project e.V. legt als anerkannte Hilfsorganisation in Sri Lanka größten Wert auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Sämtliche Spendengelder, die in die Organisation fließen, werden mit ihrer Verwendung offengelegt. Heute unterstützt das Projekt neben dem Angels Home for Children auch weitere soziale Einrichtungen rund um Marawila.

Helfen Sie mit Kinder- und Projektpatenschaften

Werden Sie Teil unserer Kinderhilfe auf Sri Lanka. Mit einer Projekt- oder Kinderpatenschaft können Sie sich individuell an unseren Hilfsangeboten für Mädchen beteiligen. Viele unserer Pateneltern haben unser Kinderheim in Sri Lanka bereits besucht und stehen in ständigem Briefkontakt mit den Mädchen, die sie unterstützen.

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Dry Lands Mitten im Geschehen


Informiert euch über aktuelle Themen, neuste Ereignisse und das Leben vor Ort.

Sophie
19 September 2018
Mitten im Geschehen
Wie kann man sich ein Leben miteinander vorstellen, wenn die Muttersprachen nicht übereinstimmen, wenn nicht einmal die gleichen Buchstaben zum Schreiben verwendet werden? We...
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Sophie
17 September 2018
Mitten im Geschehen
 Schon vor der Ankunft im Angels Home war mir klar, dass die Rolle der Frau hier in Sri Lanka nicht vergleichbar ist, mit der Rolle der Frau in Deutschland. Mir war klar, d...
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Was sonst noch so passiert


Nach meinem Praktikum im Angels Home, habe ich mir noch Sri Lanka angesehen

Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist. Es ist immer noch schwer, alles in Worte zu fassen, was ich in den letzten Monaten erleben durfte es war eine Zeit mit Höhen und Tiefen aber auch viele neue Erfahrungen.

Sandali Upeshika Fernando

Sandali ist am 12.06.2012 geboren und kam gemeinsam mit ihrer großen Schwester Maheshika am 23.08.2018 zu uns ins Angels Home. Sie ist buddhistisch erzogen und betet auch hier gemeinsam mit den anderen Kindern täglich. Sie ist bisher noch nicht zur Schule gegangen.

M. U. Maheshika Sathsarani Fernando

Maheshika ist gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Sandali am 23.08.2018 zu uns ins Angels Home gekommen. Sie wurde am 03.10.2010 geboren und ist zum Zeitpunkt ihrer Aufnhame bereits 8 Jahre alt und besucht in der Schule die erste Klasse.

Über uns


In unserem Angels Home for Children und der daran angegliederten Ausbildungsstätte bekommen Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu gestalten. Dabei begleiten und unterstützen wir sie mit Liebe, Humor und Vertrauen.

Wir brauchen Volunteers in Sri Lanka


Du wolltest schon immer mal etwas Aufregendes machen? Aus deinem Alltag ausbrechen, dich in ein Abenteuer stürzen und dabei gleichzeitig etwas Gutes tun? Dann ist ein Praktikum in unserem Angels Home vielleicht genau das Richtige für dich! Hier findest du weitere Informationen und wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

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Jedes Mädchen hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!


Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit.Gerade in den ländlichen und unterentwickelten Regionen Sri Lankas wird dies oft noch nicht akzeptiert und umgesetzt. Das weibliche Geschlecht hat deutliche Nachteile in den Bereichen Ausbildung, Unabhängigkeit und Chancengleichheit. Hier sehen wir unseren Handlungsbedarf.

Unser Team


Frank Lieneke
Julia Fischer
Alina Schröter
Sophie Reinhard
Jerry
Clyde

Besuch von Petra Wysk am 03.01.2006


Tagestrip quer durch Sri Lanka.
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Hallo,
rückblickend betrachtet, frage ich mich, welcher wilde Affe mich gebissen hat, um so ein Ding durchzuziehen.....andererseits, es war mit Abstand das abenteuerlichste, anstrengendste und beste, was ich jemals in meinem Leben in Bezug auf Urlaub gemacht habe.

Ich habe immer schon, vor Ehrfurcht erstarrend, auf die Rucksacktouristen geschaut, die mit Rucksack die Welt erkunden.....ich selbst gehöre mehr zu der Sorte, die mit dem Auto, natürlich vom werten Gatten gelenkt oder dem Flugzeug, an den Ort XY fährt oder fliegt und dann in guter pauschaltouristischen Manier seinen Urlaub geniesst, zwar wenigstens von diversen Ausflügen unterbrochen, aber immer so, wie es sich für einen Touri gehört.........bis ich vor drei Jahren vom Sri Lanka Virus eiskalt"erwischt " wurde.........schon bei unserem ersten Aufenthalt wäre ich am liebsten allein mit Sack und Pack losgezogen, um alles auf eigene Faust zu erkunden. Damals hatten wir noch einen gutorganisierten, aber schweineteuren 2 Tagesausflug...der zwar wirklich sehr gut war...aber vieeelll zu kurz war. Der botanische Garten in Kandy damals wurde in kürzester Zeit durchgehechelt und dass wir damals rund 10 Kilometer vor diesen Wahnsinns-Wasserfällen wieder ins Hotel mussten, weil die Zeit zu knapp wurde...das habe ich lange nicht verwunden ( Grins ) Schon damals stand für mich fest...irgendwann machst du das mal auf eigene Faust und dann kam der Tsunami.....vor lauter Spendenverteilen war wieder nix mit grossartiger Tour auf eigene Faust, grade mal 2 Tage habe wir uns abgezwackt....aber wie heisst es so schön ? Aller guten Dinge sind drei.....und diesmal habe ich es getan....einmal quer durch.....Mein Mann hatte kurzfristig beschlossen, sich aus diesem Vorhaben auszuklinken, da sich unser Kleiner als " nicht reisetauglich" erwiesen hat...der brummelte schon, wenn wir mit dem TucTuc von Ambalangoda nach Aluthgama gefahren sind und dann die Strecke von rund 1600km unter teilweise nicht gerade idealen Bedingungen.

Aber aufgeben so kurz vor dem Ziel....Nööö...nicht mein Ding.....und vor allen Dingen kann man sich mal wieder als eigenständige Persönlichkeit fühlen ( ich gehöre zu den Ehefrauen, die ihren Männern sogar das Tanken überlassen ) Obwohl,je näher der Tag herannahte, dass ich meinen Trip antreten wollte, umso übler wurde mir und ich bekam Angst vor der eigenen Courage. Ich glaube, wenn ich nicht die vielen Dinge im Nacken gehabt hätte, die ich zu erledigen hatte ( davon später mehr ) ich hätte im letzten Moment gekniffen, kam mir grade recht, dass Elfriede im German Lanka, Aluthgama zu mir sagte: Petra, Du kannst doch nicht in den Osten fahren, das ist viel zu gefährlich ....!" Aber , wie gesagt....ich hatte leider meine Aufgaben und die erledigten sich nicht von alleine und wer mich kennt, der weiss, dass ich das auch mache, was ich verspreche......

Am 3. Januar sollte es losgehen....an Sylvester versprach mir ein leicht angesäuselter Hotelangestellter, dass er mich selbstverständlich umsonst nach Marawila fahren würde, da er mir noch einen Gefallen schuldete....Na, prima, dachte ich mir...wenigstens eine Sorge weniger....denn den Fahrer für die grosse Tour hatte ich erst ab Marawila bestellt über Linus, der auch die erste Station meiner Reise war....Am zweiten Januar abends stellte ich dann fest, dass besagter Angestellter überhaupt nicht im Hotel war, sondern mit anderen Gästen auf einer Rundreise und zur Zeit in Kandy weilte.... Super, fängt ja schon gut an.....dachte ich mir und überlegte, was denn nun zu tun sei. Selbstverständlich hatte mein "Fast"-Fahrer auch daran gedacht und mir ein "superbilliges" Gefährt besorgt..., dessen Preis im Laufe des Tages und vor allen Dingen letztendlich am Zielort Marawila schliesslich um das Dreifache betrug.....man lernt ja nie aus....weil ich mich auf andere verlassen hatte, durfte ich nachher blechen...bin aber trotzdem relativ günstig weggekommen...obwohl ich jetzt weiss, dass ich mich n i e wieder auf die Aussagen anderer verlasse, sondern v o r h e r selbst meinen Preis aushandle........ Der Fahrer war wirklich gut...er kam morgens nur eine halbe Stunde zu spät und nachdem wir die Koffer mit meinen Spendensachen für das Kinderheim in Marawila eingeladen hatten, ging es ja dann auch irgendwann los....ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, wegzukommen. Zuerst wurde sich doch ziemlich angeschwiegen, aber nachdem das Eis gebrochen war, haben wir uns recht nett unterhalten...wenn es etwas Interessantes zu fotografieren gab, wurde angehalten, so entstanden die Bilder vom Netzeeinholen der Fischer in Beruwela und er zeigte uns auch das "Highlight des Tages " ...das Mac Donalds-Restaurant in Colombo

...und auch als Pfadfinder war er wirklich gut zu gebrauchen. Ich hatte in Negombo einen Kostenvoranschlag für ein Haus abzugeben bei Human Help network und hatte nicht mehr als den Namen der Strasse und den Ort.....klar haben wir es gefunden....war nur leider keiner da, aber da konnte ja niemand was für.....nach über sechs Stunden kamen wir dann in Marawila an, ich glaube, wir sind allein zwei Stunden oder noch mehr durch Colombo gefahren....aber das war bei weitem noch der angenehmste Teil der Tour. Das Angels Home haben wir auch recht schnell gefunden, denn ich kannte es ja schon aus dem Internet, sodass ich beim Abfahren der Strasse irgendwann rief...Stop, hier ist es...und tatsächlich, kaum hatten wir das Tor geöffnet, kam schon Linus angestiefelt, dreckig, speckig....fleissig wie immer. Irgendwie haben wir uns gleich gut verstanden und Felix stürzte sich gleich auf Buddy, der auch ganz glücklich war, dass jemand mit ihm spielte. Zur Erklärung, falls es jemanden gibt, der Drylands nicht kennt, Buddy ist ein junger Schäferhund, der im Angels Home als Wachhund "angestellt" ist.....Es gab wahnsinnig viel zu erzählen, ich packte meine mitgebrachten Sachen aus, gratulierte noch zum gestrigen Gebúrtstag, überreichte mein Geschenk, bestehend aus einem Fläschchen Feuerzeugbenzin und einer Zigarre und ratz-fatz wurde es dunkel....Linus bot uns an, im Angels Home zu übernachten, wo zu dem Zeitpunkt unseres Aufenthalte noch keine Kinder waren. Die ersten Kinder kamen ein paar Tage später. Dankbar nahmen wir das Angebot an und als uns Linus, ganz Kavalier, noch zum Essen einlud....hatte ich irgendwelche Probleme gehabt, alleine auf Tour zu gehen ???? Vorher führte uns Linus aber einmal durch das zukünftige Kinderheim, das zum damaligen Zeitpunkt kurz vor der Vollendung stand...es gab noch einiges zu tun, aber das hat dieser Wahnsinnstyp alles innerhalb kürzester Zeit hinbekommen ( www.drylands.de ist mein abendliches "Pflichtprogramm" ) und als ein heftiger Platzregen niederging, konnten wir sogar Zeuge des grössten Problems von Linus werden, dem undichten Dach in der Küche....na, hoffentlich hat er dieses Problem auch in den Griff bekommen....wir plauderten, bis uns unsere Mägen daran erinnerten, dass es Zeit wurde, auch an das leibliche Wohl zu denken. Rugwan angeklingelt und innerhalb kürzester Zeit sassen wir im Garten eines Restaurants, das ich nur wärmstens empfehlen kann....muss Linus unbedingt fragen, wie das hiess. Einheimische Küche und auch mein heissgeliebtes süss-sauer Fleisch gab´s da - Mann, habe ich gefuttert...die Zeit ging um wie im Fluge, es wurde viel gelacht und die Stimmung war einfach herrlich entspannt....Linus ist schon ein sagenhafter Typ, wenn der mal anfängt zu erzählen, kann man gar nicht genug kriegen...aber irgendwann mussten wir uns dann doch wieder Richtung Angels Home orientieren, schliesslich hatten wir morgen ja noch eine Menge vor.....Nach einer ruhigen, mückenfreien Nacht unter einem Moskitonetz ( ob ihr es glaubt oder nicht, war meine erste Nacht unterm Netz) bin ich morgens schon recht früh wach geworden. Mein lieber Sohn lag noch im Koma, der ist es noch nicht gewöhnt, sooo lange aufzubleiben und so stand ich leise auf, um ihn nicht zu wecken.....und kurze Zeit später sass ich wieder an dem Tisch, wo wir gestern soviel erzählt hatten.....und liess den gestrigen Tag Revue passieren....konnte es wirklich sein, dass ich jetzt hier in Marawila, Sri Lanka bei Linus sass, den ich einige Wochen vorher im Internet "kennengelernt" hatte?....Es ist schon verrückt, wie sehr das World Wide Web das Leben eines Menschen verändern kann...man kann Kontakte knüpfen, die vor Jahren nie und nimmer zustande gekommen wären...die Welt schrumpft....und findet sich in einem Bildschirm wieder....ich bin jetzt total abgeschweift...SORRY...also, ich sass da, schon versorgt mit einem leckeren Nescafe von der guten Seele des Hauses, Latta und freute mich schon tierisch auf die nun folgende Einkaufstour....denn das war der eigentliche Grund meines Aufenthaltes hier...ich hatte 200 € Spendengeld dabei, die ich nach eigenem Ermessen ausgeben durfte....und ich hatte mich dazu entschlossen, ausser dem Koffer mit Klamotten, Unterwäsche ( neu, gesponsert von einem Warenhaus ) T-Shirts, Kleidchen, einigen Spielsachen...ja, ein Mensch ärger dich nicht, gibt´s jetzt auch im Angel´s Home, für das Geschirr und je nachdem, wie weit wir mit dem Geld kommen, sonstige Haushaltsartikel, die so gebraucht werden, zu sorgen.....Mittlerweile war auch Linus aufgestanden und nachdem auch er gefrühstückt hatte, ging es los....Richtung
Wennappuwa und hielten vor so einem, also, wie ich das jetzt nennen soll, fällt mir recht schwer....Geschäft, wo es halt alles Mögliche und Unmögliche gab....da wir uns geeinigt hatten, Melamin-Geschirr, das in Sri Lanka, superspottbillig ist ( als Camperfrau weiss ich, wie teuer das bei uns ist ), zu kaufen, hatten wir bald Mengen an Geschirr zusammen, dass ich schon leichte Panikattacken hatte, weil ich, wie immer dachte, das Geld reicht nie und nimmer...Rukmal handelte wie ein Jude, dem Verkäufer stand die nackte Panik ins Gesicht geschrieben, aber als er merkte, dass er mit uns wahrscheinlich das beste Geschäft des Tages machen würde, wurde er doch zunehmend freundlicher. Linus hatte , wie immer, alles unter Kontrolle und als ich, skeptisch, wie ich nun einmal bin, mal um eine Zwischenrechnung bat, sagte er mir fast bis auf 100 Rupien genau, wieviel wir schon ausgegebén hatten....Bilder unserer "Einkaufsorgie" habe ich in der Galerie eingestellt.... Nach insgesamt 110 € fiel uns beim besten Willen nichts mehr ein, was wir denn noch kaufen könnten, nachdem wir auch noch die Schulflaschen, Brotboxen und ein paar Bälle ausgesucht hatten. Selbst ein Geschirrregal und ein Wäscheständer, mit dem Linus so gar nichts anfangen konnte...typisch Mann...stand mittlerweile bei unserem Einkauf und so haben wir gemeinsam beschlossen, es gut sein zu lassen....

Ich erinnerte mich spontan an das Behindertenheim in Marawila, von dem ich auf Linus Homepage gelesen hatte und fragte, ob wir das restliche Geld nicht dort verwenden könnten....Linus war begeistert, wir luden unseren Einkauf in den Van und fuhren zum nächsten Supermarkt....Ihr ahnt ja nicht, was man für rund 100 € alles an Lebensmitteln bekommt, da sollten die sich in Deutschland mal eine dicke Scheibe abschneiden....wir haben vor allem Milchpulver, aber auch Reis ( das waren schon ein paar Kilo ), Dhal, Gemüse, Tee, Kuchen, Äpfel, Gemüse, Zucker, Getränke eingekauft und fuhren damit dann gleich Richtung Behindertenheim, ein paar Klamotten hatte ich auch noch übrig....Dort angekommen, musste ich erst einmal schlucken und das mehrmals, sonst wäre ich wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen...bin in der Beziehung schon ein bisschen seltsam, ich gebe es ja zu...33 Behinderte leben in dieser privaten Einrichtung unter Umständen, die man nicht beschreiben kann...allerdings nur für deutsche Verhältnisse...für Sri Lanka ist es ein noch relativ gut geführtes Heim....in einem kleinen Zimmerchen flimmerte ein Fernseher, davor sassen zwei junge Männer, einer mit einer offensichtlichen geistigen Behinderung, der andere mit einer spastischen Lähmung der kompletten Seite, ein Geschwisterpaar...viele Behinderte kamen mehr auf mich zugerobbt, als auf ihren eigenen Beinen und in dem Hauptraum, wo alle Betten standen , waren zwei Menschen, einer zusammengekrümmt in Embryonalstellung und ein zweiter hockend auf dem Boden, aber ebenfalls verkrampft...es war nicht ersichtlich, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Es waren Bilder, die ich im Leben nicht vergessen werde....ich habe jedem einzelnen ein Milchbonbon in den Mund gesteckt, zumindest mal denen, die eines lutschen konnten....Blödsinn, wenn ich heute darüber nachdenke...aber ich war viel zu geschockt und wollte halt irgendetwas tun......und ich denke mal, sie haben es genossen, das Bonbon der Weissnase, die da mit verdächtig nassen Augen stand und nicht wusste, was sie machen sollte..... Der Leiter des Heimes bedankte sich herzlich und dann fuhren wir wieder....diesmal stiller, als es sonst der Fall war....DAS musste ich erst mal verdauen............

 

Wir waren da