Bau-News. Heftige Regenfälle halten nicht auf.

eingang wasserturmTrotz heftiger Regenfälle und Sturmböhen in den letzten 2 Wochen geht es recht schnell mit den Bauarbeiten voran! Es sind im Schnitt täglich 12 bis 14 Arbeiter auf der Baustelle. Arbeitsbeginn ist morgens um 8:00 Uhr, von 13 bis 14 Uhr ist Mittagspause und danach geht es weiter bis 18 Uhr. Die Lohnkosten betragen pro Woche ca. 430 Euro.

Wären die Baumateralien auch so günstig, wäre ich glücklich. lächelnd Nur selten hören die Arbeiter auf zu arbeiten. Dies geschieht nur dann, wenn es erstens wie oben geschrieben in Strömen regnet oder wenn zweitens Buddy, unser Schäferhund, mal wieder einen Angriff auf eine herunterfallende Kokosnuss startet und wie wild über das Grundstück rast. Dann bleiben alle Arbeiter wie angewurzelt stehen und für die nächsten Minuten geht gar nichts mehr. Die ersten Tage sind sie zum Feierabend auch noch alleine vom Grundstück gefahren, allerdings findet Buddy das gar nicht toll, wenn sich irgend etwas zu schnell auf seinem Grundstück bewegt und hat grundsätzlich den Herausfahrenden den Weg versperrt. Nun geht es nur noch gemeinsam in der Gruppe vom Grundstück.

Hier bei den Fundamentarbeiten. So langsam kann man sich schon vorstellen, wie es später mal ausschauen wird.

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Da wir fast 40 Palmen fällen mussten, damit das neue Haus nicht von herrunterfallenden Kokossnüssen beschädigt wird, haben wir jetzt dafür Einiges an Bauholz, was wir später nicht mehr kaufen müssen. Das Holz, was wir mittlerweile fast komplett verarbeitet haben, hat einen Wert von ca. 3.000 Euro. Auf dem Grundstück standen auch noch einige halbfertige oder zerfallene Gebäude, die wir nach und nach abreißen und die noch verwendbaren Steine für das neue Heim aussortieren konnten. Es ist zwar eine Menge Arbeit, aber immerhin konnten wir schon knapp 7.000 Steine weiterverwerten. Mit dem Rest wird das Fundament aufgefüllt.

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Im Eingangsbereich haben wir 6 Baumstümpfe stehen gelassen und jeder fragte mich, warum ich sie nicht herausreiße. Als ich sagte, dass ich daraus Blumentöpfe machen will, war das Lachen groß. Die Einzige, die es nachvollziehen konnte, war Nisansala und sie war auch die Erste, die mich fragte, ob sie dabei helfen könnte.

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Auch die Spitzen der Kokosnusspalmen werden meistens entsorgt oder für ein paar Rupies verkauft, da das Holz nicht so gut ist. Als ich dann sagte, dass wir alles in 15 cm dicke Scheiben schneiden und dann mit Holzsschutz streichen, haben mich wahrscheinlich alle für verrückt erklärt. Selbst die Bauarbeiter sind jeden Abend mit einem fetten Grinsen an mir vorbeigegangen. Jetzt, wo die ganze Sache etwas Gestalt annimmt und man erkennt, was man mit Holz, das eigentlich nicht mehr verwertet wird, alles machen kann, fangen alle langsam an, mich zu verstehen. Zwischendurch bleibt nun doch der Eine oder Andere stehen, wackelt mit dem Kopf und sagt "lassenai", was so viel wie "schön" bedeutet.lächelnd Auf dem zweiten Foto ist uns leider das Holz ausgegangen, aber wie ihr seht fanden die Kids schnell Ersatz. Nur als es darum ging, einen Zementsockel zu gießen, waren alle plötzlich verschwunden... lach.

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Es ist immer wieder interessant wie gerne die Kinder im Garten arbeiten und wie hier z.B. neue Obst- und Gemüsebeete anlegen. Dafür vergisst man schon manchmal die ScoobyDoo-Sendung (Cartoon) am Nachmittag.

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Und zum guten Schluss noch schnell die versprochenen Fotos der Räume vom fertig gestellten Security-Haus.

Wohn-, Schlaf- und Badezimmer.

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Wie ihr seht, nimmt unser neues Grundstück langsam Gestalt an und weil ich ein so ungeduldiger Mensch bin, kann ich kaum erwarten, wie es aussehen wird, wenn es fertig ist. lächelnd

in Ein neues Zuhause für unsere Kids
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