Handycap Children. Behindertenheim in Waikkala

Kinderheim für Körperbehinderte Kinder Hier leben zur Zeit über 30 Behinderte Kinder. Was hier dringend benötigt wird sind: Lebensmittel, Reis, Milchpulver, Obst und Gemüse, Kleidung Bettwäsche, Waschpulver und Reinigungsmittel. Hier hilft schon die kleinste Spende weiter!

 

Dienstag 26.04.2005

Durch eine Spende der St.Ludgerus Grundschule in Hörstel konnten wir weitere 4 Betten, Bettwäsche und Moskitonetze bereitstellen. Kosten rund 23900 Rs. das sind ca. 195,00 €. hierfür möchten wir uns Herzlich bei allen Schülern, Lehren und Eltern bedanken.

St.Ludgerus Grundschule

 

Donnerstag 11.08.2005

Heute besuchte ich das Behindertenheim in Waikala. Vor einigen Wochen fanden wir das Behindertenheim in Waikala. Damals fehlte es hier an Betten, Kleidung und Lebensmittel. Dank der Spende von der St.Ludgerus Grundschule in Hörstel konnten wir hier ein wenig helfen. Zwischendurch wenn etwas Geld übrig ist bringen wir hier Obst, Gemüse, Reis und Milchpulver vorbei. Für mehr reicht es leider zur Zeit nicht.

Behindertenheim in Waikala. Behindertenheim in Waikala. Behindertenheim in Waikala. Behindertenheim in Waikala.

Als wir heute ankamen freuten sich alle und der Heimleiter begrüßte uns und strahlte über beide Ohren. Wir setzten uns in den Schatten und ich ließ mir erzählen was es neues zu berichten gab. Sofort bekamen wir Tee und gebackene Kekse. Ich habe dann immer ein schlechtes Gewissen, und obwohl die Kekse echt lecker waren konnte ich ihn gar nicht genießen. Er erzählte mir, das seit meinem letztem Besuch die Anzahl der Kinder drastisch gestiegen sei, ( von 15 auf 27 ) und er langsam nicht mehr weiter wüsste. Da das Heim nicht für so viele Kinder Platz hat und er von der Regierung noch nicht unterstützt wird. ( die Regierung unterstützt erst nach 6 Monaten, und dann auch nur ca. 7 Cent pro Kind und pro Tag. Das reicht aber nicht mal für die täglich benötigten Nahrungsmittel.

Und deshalb fährt er mit seinem Fahrrad 5 Tage durch die Orte um Spenden zu sammeln. Er erzählte das hier in der Nachbarschaft viele reiche Familien wohnen würden. Die meisten arbeiten in Italien und verdienen sehr viel Geld. Aber von ihnen bekommt er so gut wie gar nicht, nur von denen die selber kaum was haben, sie geben ihm Lebensmittel mal ein paar Kleidungsstücke und manchmal sogar ein paar Rupie. Aber das Problem sei das er nicht weiß wie er die ganzen Lebensmittel transportieren soll. Deswegen ist er täglich oft mehrere Stunden unterwegs. Aber da die Kinder Beaufsichtigung und Hilfe brauchen, musste er noch zwei Mädchen einstellen die für die Kinder da sind. Ich fragte ihn was er im Moment am nötigsten gebrauchen könnte. Ich sah ihm an das er eine endlos lange Liste in seinem Kopf hatte, und hörte förmlich seine Gedanken.

Er nahm mich an die Hand und zeigte mir noch mal alle Räume. Bis auf die Küche hatte ich ja schon alle Räume gesehen, aber ich denke mal er brauchte etwas Zeit um sich zu überlegen was er am Nötigsten braucht. Wir gingen in die Küche, und als wir dort ankamen dachte ich nur oh mein Gott. Er öffnete den Kühlschrank und den Lagerraum. Der Lagerraum war eigentlich ein Einbauschrank wo sich auf dem Boden ein 5 kg Beutel mit Salz und ein 50 kg Beutel mit Reis befand. Im oberen Regal waren ca. 20 Pakete mit Milchpulver. Er zeigte mir sie und sagte das er sie immer umsonst bekommt das sie schon abgelaufen seien. Als er den Kühlschrank aufmachte konnte ich außer Schimmel nichts erkennen. Er war auch gar nicht an. Er meinte die Lebensmittel würden immer sofort verarbeitet und für den Kühlschrank würde nichts mehr überbleiben. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Zur Zeit ist mal wieder das Blitzlicht meiner Kamera defekt, so das ich keine Aufnahmen von den Räumen machen konnte.

Wir gingen wieder in den Garten und ich fragte ich noch mal was denn nun das Wichtigste sei was er braucht. Er erzählte mir das es für ihn nicht so einfach sei andere um Hilfe zu bitten, die letzten Jahre hätte er in der Armee gearbeitet und als der Tsunami kam wurde das Haus von seiner Schwester zerstört und sie kam dabei ums Leben. Sie hatte eine kleine Tochter die Behindert ist und hier in Sri Lanka geben die meisten Familien ihre Kinder ins Heim weil sie nicht das Geld haben um die Kosten zu bezahlen. Auch die Tochter kam ins Heim und von diesem Moment an hat er sich entschlossen seinen Beruf aufzugeben und ein eigenes Heim zu eröffnen. Er sagte nur noch, schließlich sind es doch Menschen und sie können nichts dafür das sie Behindert sind.

Ich konnte so gerade noch meine Tränen unterdrücken, und bat ihn mir zu sagen was er benötigt. Darauf sagte er eine Mofa mit einem kleinen Anhänger um die Spenden zu transportieren. Nebenbei machte ich mir noch eine Liste was hier dringend gebraucht wird, denn das hätte er mir wohl nicht mehr gesagt. Ich bewundere ihn dafür das er seinen Job aufgegeben hat um hier zu helfen. Irgend wie fühle ich mich mit ihm verbunden da wir gar nicht so verschieden sind. Nur ich kann im Gegensatz zu ihm sagen, ich höre wieder auf und gehe wieder arbeiten, was er nicht kann!

Alleine nur für die täglichen Lebensmittel werden 3600 Rs. benötigt. Das sind ca. 30 €. Manchmal frage ich mich wie er das alle alles hin bekommt.

Was hier dingend fehlt sind: Nahrungsmittel, Medikamente, Betten ( Behindertengerecht ), Kleidung, Waschmittel, Spielsachen wären schön aber sehe ich zur Zeit nicht als Dringend notwendig an. Ein Transportmittel um sich um Spenden zu kümmern, und um die ihm gespendeten Sachen zu transportieren.

Behindertenheim in WaikalaBehindertenheim in WaikalaBehindertenheim in Waikala. Behindertenheim in Waikala.

 

Montag 10.10.2005

Kurz vor der Abreise von Magnus E. und Tochter, fragte er mich ob wir nicht noch kurz in das Behindertenheim fahren könnten. Er würde es sich gerne mal ansehen, und eine Kleinigkeit mitbringen. Er fragte mich was man mitnehmen könnte. Wir hatten aber kaum noch Zeit, da es mittlerweile schon 15 Uhr war und die Beiden am Dienstag ihren Rückflug antreten. Lebensmittel sind immer gut, denn der Heimleiter fährt Täglich viele km um Lebensmittel zu besorgen. Kaum Ausgesprochen riefen wir Rukmal an der uns mit dem Waagen abholte. Wir haben nicht schlecht gestaunt in was für einen Affenzahn Magnus durch die Geschäfte und über den Markt huschte. Überall sah man die Verzweiflung in den Augen der Händler als sie mit Magnus über den Preis verhandelten lächelnd

Zum guten Schluss hatten wir für ein paar Hundert Euro Lebensmittel im Waagen. Magnus kaufte 50 kg Basmatikreis, als ich ihm sagte das wir die doppelte Menge an Normalen Reis bekommen würden, meinte er nur die Kinder sollten auch einmal was gutes bekommen! Der Waagen war voll mit Milchpulver, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Seife, Waschmittel und ca. 30 Bälle zum spielen.

Ich muss zugeben, es gibt wenige Menschen die mich noch beeindrucken, aber Magnus E. ist einer davon. Die Lebensmittel und anderen Dinge die wir gekauft haben, reichen für fast 2 Monate. Aber am meisten haben sich die Kids wohl über die Bälle gefreut lächelnd

Behindertenheim in WaikalaBehindertenheim in WaikalaBehindertenheim in Waikala

 

Freitag, 03.01.2006 (Besuch von Petra Wysk)

Petra hatte ca. 200 Euro zur Verfügung und fragte mich, ob wir nicht noch ein paar Lebensmittel für das Behindertenheim kaufen könnten. Das fand ich wirklich klasse, und wir fuhren weiter, um die Sachen zu besorgen. Von Milchpulver, Getränke, Reis, Zucker Gewürzen , Obst und Gemüse stand alles auf der Einkaufsliste. Hier hat Petra auch noch ein mal über 100,00 Euro ausgegeben. Bei der Übergabe habe ich Petra beobachtet, und genau wie bei den anderen Besuchern, standen auch ihr die Tränen in den Augen. Es ist schon nicht leicht , wenn man sieht , wie die Kinder hier leben.

Auszug aus Petras Besucher-Bericht

Ich erinnerte mich spontan an das Behindertenheim in Marawila, von dem ich auf Linus Homepage gelesen hatte und fragte, ob wir das restliche Geld nicht dort verwenden könnten....Linus war begeistert, wir luden unseren Einkauf in den Van und fuhren zum nächsten Supermarkt....Ihr ahnt ja nicht, was man für rund 100 € alles an Lebensmitteln bekommt, da sollten die sich in Deutschland mal eine dicke Scheibe abschneiden....wir haben vor allem Milchpulver, aber auch Reis ( das waren schon ein paar Kilo ), Dhal, Gemüse, Tee, Kuchen, Äpfel, Gemüse, Zucker, Getränke eingekauft und fuhren damit dann gleich Richtung Behindertenheim, ein paar Klamotten hatte ich auch noch übrig....Dort angekommen, musste ich erst einmal schlucken und das mehrmals, sonst wäre ich wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen...bin in der Beziehung schon ein bisschen seltsam, ich gebe es ja zu...33 Behinderte leben in dieser privaten Einrichtung unter Umständen, die man nicht beschreiben kann...allerdings nur für deutsche Verhältnisse...für Sri Lanka ist es ein noch relativ gut geführtes Heim....in einem kleinen Zimmerchen flimmerte ein Fernseher, davor sassen zwei junge Männer, einer mit einer offensichtlichen geistigen Behinderung, der andere mit einer spastischen Lähmung der kompletten Seite, ein Geschwisterpaar...viele Behinderte kamen mehr auf mich zugerobbt, als auf ihren eigenen Beinen und in dem Hauptraum, wo alle Betten standen , waren zwei Menschen, einer zusammengekrümmt in Embryonalstellung und ein zweiter hockend auf dem Boden, aber ebenfalls verkrampft...es war nicht ersichtlich, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Es waren Bilder, die ich im Leben nicht vergessen werde....ich habe jedem einzelnen ein Milchbonbon in den Mund gesteckt, zumindest mal denen, die eines lutschen konnten....Blödsinn, wenn ich heute darüber nachdenke...aber ich war viel zu geschockt und wollte halt irgendetwas tun......und ich denke mal, sie haben es genossen, das Bonbon der Weissnase, die da mit verdächtig nassen Augen stand und nicht wusste, was sie machen sollte..... Der Leiter des Heimes bedankte sich herzlich und dann fuhren wir wieder....diesmal stiller, als es sonst der Fall war....DAS musste ich erst mal verdauen...

 

Mittwoch, 02.08.06 (Auszug Tagebuch Julia Fischer)

Somit fuhren wir weiter zu dem Behindertenheim. Dort angekommen sahen wir schon fast alle Kinder und einige Betreuerinnen sowie den Chef auf der Terrasse. In dem Heim leben sowohl geistig als auch körperlich behinderte Kinder sowie Kinder mit erheblichen psychischen Störungen. Das Durchschnittsalter lag meiner Meinung nach so zwischen 13 und 14 Jahren, auch wenn die Kinder teilweise noch viel jünger aussehen. Der Anblick der Kinder ist mir schon etwas schwergefallen. Nicht, weil sie behindert sind, sondern weil einige Mädchen und Jungen dort einfach nur auf dem Boden lagen und sich kaum bewegt haben. Die Arbeit in diesem Heim beschränkt sich hauptsächlich auf die hygienische, medizinische und Nahrungsmittel-Versorgung der Kinder. Ich hatte das Gefühl, dass sich kaum anderweitig mit ihnen beschäftigt wird. Allerdings muss man dazu sagen, dass es in Sri Lanka insgesamt nur sehr wenige Behindertenheime gibt, da sich kaum Menschen dazu bereit erklären, diese Kinder oder auch die Erwachsenen zu pflegen. Behinderungen sind in Sri Lanka eher ein Tabu-Thema und viele dieser Kinder werden von ihren Eltern einfach abgeschoben oder sterben. Von dieser Seite aus betrachtet ist es schon gut, dass überhaupt einige Behindertenheime ins Leben gerufen wurden, auch wenn die Betreuung dort vielleicht teilweise noch zu wünschen übrig lässt.

Während meines Besuches in diesem Heim kamen auch 2 Engländer, die einige Lebensmittel und Spielsachen vorbei gebracht haben. Der Chef und einige Kinder haben sich sehr über diese Sachen gefreut. Der eine Engländer schenkte einem Jungen einen Spielzeug-Fotoapparat, woraufhin dieser total begeistert war. Er hat über das ganze Gesicht gestrahlt und war nur noch damit beschäftigt, die anderen Kinder zu „fotografieren". Auch 2-3 andere Kinder hat man hin und wieder mal lächeln sehen, aber die restlichen lagen entweder regungslos da oder starrten vor sich hin. Es war schon kein besonders erfreulicher Besuch.

Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, etwas von dem Geld, was ich nach den 4 Wochen hier noch übrig habe, diesem Heim zugute kommen zu lassen. Es ist sehr wichtig, dass diese Kinder wenigstens jeden Tag genug zu essen bekommen und einigermaßen gut versorgt werden.

 

Freitag, 25.08.06 (Auszug Tagebuch Julia Fischer)

Heute morgen habe ich noch für 5000 Rupies Lebensmittel in Rukmals Shop eingekauft, die wir dann nach Wennappuwa in das Behindertenheim gebracht haben.

 

23.10.07 (Auszug Tagebuch Mira Kern)

Am späten Nachmittag kam dann auch Frank ins Heim, da sich zwei deutsche Besucher angekündigt hatten, wovon ein Mann einen Rollstuhl extra aus Deutschland als Spende mitgebracht hatte. Frank möchte diesen Rollstuhl jetzt einem Behindertenheim hier in der Nähe schenken.

 

26.10.07 (Auszug Tagebuch Julia Fischer)

Am Mittwoch war ich mit Rukmal und Frank mal wieder in dem Behindertenheim in Wennappuwa, um dort einen Rollstuhl abzuliefern, den ein User aus einem Sri-Lanka-Forum gesponsert hatte. Es war mal wieder eine krasse Erfahrung, diese Einrichtung zu besuchen. Ich bin jedes Mal aufs Neue schockiert, unter welchen Umständen die Kinder dort leben müssen, weil einfach die notwendigen Gelder fehlen. Viele sind total unterernährt und sitzen ihre Zeit dort im Prinzip einfach ab, da sich niemand mit ihnen beschäftigt. Der Heimleiter scheint mit der ganzen Situation auch überfordert zu sein und muss zusehen, dass er jeden Tag genügend zu Essen für die Kinder zusammen bekommt. Nichtsdestotrotz hat man sich über unser Geschenk sehr gefreut. Da dieser Einrichtung bisher nur ein Rollstuhl zur Verfügung stand und über die Hälfte der Kinder dort gehbehindert sind, kann man einen weiteren Rollstuhl sehr gut gebrauchen und er wird mit Sicherheit das alltägliche Leben dort um einiges erleichtern.

 

11.03.2008 (Auszug Tagebuch Julia Fischer)

Am Sonntagmorgen kam Petra Wysk wieder einmal zu Besuch ins Angels Home. Schon mehrfach hat sie Frank besucht und mit der Unterstützung des Forum Romanums oder auch im Alleingang einige Geldspenden überbracht. Bei jedem ihrer Besuche bekam auch das Behindertenheim in Wennappuwa die eine oder andere Zuwendung. So hatte Petra dieses Mal insgesamt 400 Euro für diese Einrichtung dabei, welche nun sinnvoll investiert werden sollten. Außerdem hatten wir noch zwei kleinere Geldspenden von meinen Eltern sowie von Horst Peter Engel, welche auch für das Behindertenheim gedacht waren.

Deshalb bin ich gestern gemeinsam mit Petra und Rukmal dorthin gefahren, um erst einmal nachzufragen, welche Sachen momentan am Dringendsten benötigt werden. Mittlerweile ist die Einrichtung von Wennappuwa nach Negombo umgezogen, da der Heimleiter ebenfalls Probleme mit seinem abgelaufenen Pachtvertrag hatte. In Negombo hat er sich nun selbst ein weitaus größeres Haus für seine lohnenswerte Arbeit aufgebaut.

Trotz dieser Fortschritte ist der erste Eindruck immer noch erschreckend, wenn man das Behindertenheim betritt. Momentan sind dort 36 Personen untergebracht, die teils geistig und teils körperlich behindert sind. Die Altersspanne liegt nach meinen Schätzungen zwischen 7 bis 50 Jahren, obwohl man dies bei den meisten Behinderten nur schwer einordnen kann.

Behindertenheim in Waikala

Einige Menschen sind stark unterernährt und verbringen die meiste Zeit des Tages zusammengekauert in einer Ecke. Selbst das neue Gebäude riecht teilweise schon nach Urin und das wenige (und teilweise noch sehr junge) Personal scheint mit der Betreuung überfordert zu sein. Einige Kinder werden zwischenzeitlich in Gitterbetten „verfrachtet", die leider noch nicht alle mit Matratzen ausgestattet sind, um sich vorerst um die Bedürfnisse der anderen zu kümmern.

Behindertenheim in WaikalaBehindertenheim in Waikala

Der Heimleiter teilte uns mit, dass es nach wie vor sehr schwierig ist, ein wenig Mitgefühl und Engagement von der singhalesischen Bevölkerung zu bekommen, da das Thema Behinderung hier weitestgehend tabuisiert und kaum als eine Form menschlichen Lebens betrachtet wird. Aus diesem Grund sei es auch sehr schwer, liebevolles und fürsorgliches Personal für seine Einrichtung zu finden.

Nach Besichtigung der Räumlichkeiten und eingehendem Nachfragen erzählte uns der Heimleiter, dass er am liebsten zunächst einmal die Baumaßnahmen am neuen Haus abschließen würde. Dazu fehlte ihm noch einiges an Zement, Stahl sowie verschiedene Elektrizität. Da Petra und ich jedoch auch gerne alle Betten mit Matratzen und Moskitonetzen ausstatten wollten, haben wir uns darauf geeinigt, zunächst diese Sachen einzukaufen und das übrige Geld dann in Baumaterialien zu investieren. Wir sind dann gemeinsam mit dem Heimleiter sowie dem Sekretär seiner Foundation in die Stadt gefahren, um dort in einem ca. 3stündigen Einkauf alles zu besorgen. Insgesamt wurden ca. 100 Euro für Moskitonetze, Matratzen sowie Gummiunterlagen und ungefähr 330 Euro für Baumaterialien ausgegeben. Danach sind wir noch einmal zum Behindertenheim gefahren, um die Sachen dort abzuliefern.

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Der Heimleiter und auch das angestellte Personal haben sich sehr über unsere Sachspenden gefreut. Ich hoffe wirklich sehr, dass diese Einrichtung weiterhin Bestand hat und irgendwann auch die nötige Anerkennung und Unterstützung aus der Bevölkerung erhält. Gelegentliche Besucher, welche die Mahlzeiten oder auch andere Kleinigkeiten für die Behinderten bringen, sind zwar ein Anfang, aber es ist sicherlich noch ein langer und harter Weg für den Heimleiter und sein Team.