K. Tilini Lakshika Dilrukshi


K. Tilini Lakshika DilrukshiK. Tilini Lakshika Dilrukshi wurde am 21. November 2002 geboren und kam mit ihrer kleinen Schwester Malithi am 23. Februar 2017 zu uns.
Zuvor haben die Beiden zusammen mit ihren Eltern auf einer Kokonussplantage in einem Sicherheitshäuschen gewohnt. Nachdem der Vater die Familie verließ, geriet die Familie in finanzielle Schwierigkeiten und wurde letztendlich kurzfristig obdachlos. Aufgrund der Umstände und der Tatsache, dass die Mutter die Mädchen nicht angemessen betreuen konnte, sah sie sich gezwungen, die Beiden ins Heim zu geben.

Tilini hatte in ihren ersten Tagen mit starkem Heimweh zu kämpfen, gewöhnt sich aber langsam bei uns an den Alltag. Die Lieblingsfarbe der eher ruhigen 14-Jährigen, die sich liebevoll um ihre kleinere Schwester kümmert, ist gelb.

 

Auszug (Mai 2017)

Bei den beiden Schwestern Tilini und Malithi und hat man uns übel mitgespielt und es war eigentlich schon von vornherein so von der Mutter geplant, sie nur ein paar Wochen oder Monate bei uns unterzubringen. Vor ein paar Tagen haben wir erfahren, dass die Heimunterbringung nur eine Erpressungsmethode der Mutter war, um vom Vater der Mädchen mehr finanzielle Unterstützung zu erhalten. Sie drohte ihm wohl damit, die Kinder in einem Heim unterzubringen, wenn er ihr kein Geld gibt und hat dies dann auch wahr gemacht. Insgeheim wusste sie jedoch, dass sie ihn damit überzeugen würde und ihre Mädchen bald zu sich zurückholen kann. Und so war es schließlich auch; nachdem der Vater erfuhr, dass seine Töchter in einem Kinderheim sind, überließ er der Mutter eine größere Summe und erklärte sich auch bereit, sie in Zukunft regelmäßig zu unterstützen. Somit wurden Malithi und Tilini vom Jugendamt nun wieder in die Obhut der Mutter übergeben, was an und für sich zwar ganz schön ist, aber wir kommen uns natürlich ein wenig veräppelt vor. Es wäre ja alles kein Problem gewesen, wenn man uns vorher über die Umstände informiert hätte. Wir hoffen trotzdem, dass es den beiden Schwestern zu Hause gut geht und dass der Vater nun Wort hält, damit die Mutter nicht noch einmal zu solch drastischen Maßnahmen greifen muss.